Sonstiges

Social Networks: Datenschleuder?

auf Deutsche Startups findet Ihr zwei Artikel von Prof. Speck, der sich seit längerer Zeit mit Social Networks beschäftig

Teil 1: Mehr Profildaten verfügbar als zu Stasi-Zeiten
Teil 2: Social Networks müssen Verantwortung tragen

Kann mich an seine Präsi anno 2007 auf der Cebit erinnern. Da hat er uns gezeigt, wie einfach es mittels Analyswerkzeugen ist, „wunderbare“ Datenauswertungen zu fahren. Worauf stehen Jugendliche, welche Musik mögen sie, welche Klamotten sind angesagt, welche politische Meinung man vertritt. Und das Ganze untermalt mit Auswertungen der Peergroups, wer mit wem vernetzt ist, wer was zu melden hat, usw. Heavy.


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

6 Kommentare

  • Data Portability ist sicherlich ein Aspekt, der seht wichtig ist und eine Bill of Rights haben ja ein paar Leute schonmal hier begonnen:

    http://opensocialweb.org/

    Leider ist aber natürlich der Sicherheitsaspekt immer gegeben. Denn auch wenn ich meien Daten frei verschieben kann, werden die immer noch irgendwo gespeichert sein müssen. Und die Betreiber der Websites müssen auch darauf Zugriff haben, damit sie entweder ihre Werbung entsprechend schalten können oder aber einfach den Service anbieten können. Das Problem wird wohl bleiben.

    Mit der Data Portability Group und DiSo und anderen Sachen sind natürlich schon ein paar Grassroots-Projekte auf dem Weg, die sich als Alternativen für kleinere Sites anbieten könnten. Denn kleinere oder neue Sites haben ja erstmal das Problem, neue Nutzer zu bekommen und da hilft es natürlich offene Standards zur Datenportabilität zu unterstützen.

    Ob dann die grossen Plattformen einfach so kaputtgehen oder der Druck gross genug wird, ist natürlich die Frage. Besser wäre es schon, wenn die auch von sich aus solchen Bemühungen beitreten würden (nicht nur als Presseerklärung allerdings, wie im Falle Facebook etc.). Und es gibt auch Anreize, denke ich, z.B. die Möglichkeit bessere Daten zu bekommen um eben einen besseren Service (oder aber Werbung) anbieten zu können.

    Da ich Werbung dauernd nenne, dazu noch: Ein Fan von targeted Ads bin ich eher nicht (von Ads generell nicht), aber klar ist auch, dass die Anbieter von irgendwas leben müssen. Aber auch hier würde ich es gut finden, wenn man auch noch alternative Modelle zur Werbefinanzierung anbieten würde. Wenn ich als User z.B. einfach nen monatlichen Beitrag zahle (wie bei flickr oder Pownce oder Xing) und dann von Werbung verschont bleibe (und die von mir dazu benötigten Daten auch gelöscht werden).

  • Nach dem alten Kalender der Inder sind wir am Anfang eines Zeitalters, in dem alle Informationen allen und immer offen stehen werden. Momentan ist das also für viele noch neu, doch sind die Menschen immer schneller und mehr bereit, Dinge über sich offen preis zu geben, ohne dabei Gefahren für sich zu sehen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Yugas-Ages-based-on-Sri-Yukteswar.png )

    Über die ständige Zugänglichkeit von allen Informationen auf diesem Planeten sprechen ebenfalls seit Jahren sog. „Internetgurus“.

    Passt doch genau in das was grad passiert.

Kommentieren