Sonstiges

Telekom mit mobiler Datenflatrate

hört sich nicht unspannend an, was Telekom ab April über T-Mobile zu bieten hat. Der Datentarif nennt sich Web’n’Walk irgendwas. Und gibts einmal fürs Handy und einmal für den Schleppi: „WnW HandyFlat“ und „WnW L“ (btw, imho doofe Bezeichnung, warum nicht WebFlat Handy und WebFlat Notebook, egal, Geschmacksfrage).

WnW HandyFlat: Eine Zusatzoption für den Mobilfunkvertrag, kostet zwischen 9,95-14,95 Euro, wohl je nach Vertragstyp. Angeblich unbegrenzt und ohne Datenlimits. Ich such noch den Sternchentext:) Dazu bietet die Telekom ein kleineres Paket für Gelegenheitssurfer, das nennt sich „WnW Time 300“ = 4,95/Monat & 5 Stunden surfen. Bei beiden beträgt die Vertragslaufzeit mindestens 6 Monate. Und Bandbreite? 384 Kbit/s im Downlink und 32 Kbit/s im Uplink. Speed soll bei allen UMTS sein, ola, warum nicht HSDPA? Auch die Vetragslaufzeit von mindestens 6 Monaten ist nachvollziehbar, aber mir nicht flexibel genug. Bitte nachbessern, das ist nicht ok.

WnW L: Das ist für Notebookbesitzer gedacht. Der Spaß kostet 34,95 Euro pro Monat. In dem Fall beträgt der Speed bis zu 7,2 Mbit/s im Downlink und bis zu 1,4 Mbit/s im Uplink. Thats ok, das ist HSDPA:) Nun kommen wir zu dem Sternchentext, es wäre ja nicht Telekom, wenns so einfach wär:

Als Datengeräte stehen der web’n’walk Stick und die web’n’walk ExpressCard IV zur Auswahl. Beide kosten jeweils einen Euro im Tarif web’n’walk Plus. Die Optionen web’n’walk DayFlat, M und L sind zu den Datentarifen web’n’walk Connect und web’n’walk Plus zubuchbar. web’n’walk M und L können auch zu allen aktuell vermarkteten Sprachtarifen zugebucht werden. Kunden, die für das mobile Laptop-Surfen keinen Vertrag abschließen wollen, bietet T-Mobile die web’n’walk DayFlat auch als Prepaid-Variante an. Unbegrenztes mobiles Internetsurfen per Notebook kostet mit der Xtra web’n’walk DayFlat 7,95 Euro pro Tag. Während einer Promotionphase bis 30. April 2008 beträgt der Tagespreis 4,95 Euro. T-Mobile bietet ein XtraPac an, in dem der web’n’walk Stick (USB-Modem) sowie eine XtraCard mit der DayFlat enthalten sind. Das XtraPac kostet einmalig 99,95 Euro. In dem Preis ist ein Startguthaben von zehn Euro inklusive.

Brbrbrbrrrrr… comprende? Nö? Ich auch nicht:) Also, man muss anscheinend einen Vetrag namens „web n walk plus“ abschließen, um die Datenflatrate „Web n Walk L“ nutzen zu können und auch, um an den USB-Stick ranzukommen. Oder aber man muss „Web N Walk Connect“ abschließen. Hä? TELEKOM, ihr zum Mäusemelker, please, dont make me think!!! Was für einen Dingensbumsens muss man nun abschließen, um an die Datenflatrate fürs Schleppi ranzukommen??? Den WnW Plus und/oder WnW Connect fürs WnW L oder WnW DayFlat? Come on, caramba. Was steht da noch im Pressetext? „Good-Better-Best“-Systematik: mehr Klarheit im Tarifportfolio… muahahahaha, Scherzkekse:))

via Alebar

Ach ja, auf der Cebit haben T-DingsXLWNWConnetcDatenDayFlatWalkPlusAnyway und Asus bekanntgegeben, dass der EEE bald auch von der Telekom vertrieben wird. Mit UMTS und ConnectXLSmartPlusDayWalkerFlatVolumePayandThinkAsYouWant-Tarif.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

24 Kommentare

  • Hmmm, also braucht man web’n’walk plus oder connect schonmal aufjedenfall und muss dafür 7,56 bzw. 4,20 löhnen. Dafür gibt’s dann den Stick subventioniert.
    Und man ist wieder 2 Jahre gebunden….

    Und wenn man dann noch diese L-Option dazubucht liegt der Preis auch auf gleicher Höhe mit Moobicent. Da hab ich aber nur 4 Monate Vertragslaufzeit. (Dafür kostet der Stick aber auch 150€…)

    Ich würd‘ das ja gern mal probieren. Tendiere zu Moobicent aber da hört man ja auch nicht nur gutes 😉

    Funktioniert der UMTS/EDGE-Quatsch eigentlich z.B. im Zug einwandfrei?

  • Oh bei Moobicent sinds „nur“ noch 4 Monate Vertragslauftzeit. Als die neu waren waren es auch noch 2 Jahre. Das macht das ganze ja schon ein Stück attraktiver. Ich frage mich sowieso immer ob die Anbieter (PayTV, Handy, Zeitschriften) mit diesen langen Vertragslaufzeiten nicht mehr potentielle Kunden abschrecken als Bestandskunden zwangsweise gehalten werden können, zumal ja immer noch gekündigt werden muss, wenn man die Chance haben will ohne ein weiteres Jahr da wieder raus kommen mölchte. Würde das ganze einfach so Monat für Monat weiterlaufen würde ich solange der Dienst oder das Produkt in Ordnung ist einfach gar nichts machen und immer schön brav zahlen.

  • Das bedeutet man sollte das Angebot nur online annehmen, weil man dann 14 Tage Rückgaberecht hat. Denn wenn der Kundenberater im T-Punkt einem was falsches erzählt hat, hat man keine Chance den falschen Vertrag zu kündigen. Auch wenn man es am nächsten Tag – wegen fehlender Funktionen – feststellt.

  • Hatte nicht letztens jemand der Telekom unterstellt 80% ihrer Verträge wären illegal zu Stande gekommen, sprich die von der Telekom seien alles Räuber&Banditen. Worauf sich der T-Chef mächtig aufgeregt hatte und den Denunzianten beschimpfte.
    Naja, das mit den Räubern&Banditen klingt plausibel bei solchen Vertragstexten. 😉

  • also die einzige echte handy internet flatrate ist trotz ca. 7 Sternchen/Fussnoten die über das iphone….89 euro/mtl…inkl. 16 std. telefonieren in alle handynetze/festnetz. also für mich als 150 euro telefonrechnungskandidat ideal :-)…die bandbreiten sind eh egal robert, da du die sowieso fast nie erreichst. ich komm mir immer vor wie ein 28k modeminderhandhalter…egal ob umts mit n73 oder iphone kanalbündelung….cool ist beim iphone das wlan, sucht sich das automatisch und in hamburg haben wir an jeder ecke ein hotspot oder nicht passwortgeschütztes wlan 😉

  • Die achten wohl auch nicht auf ihre Kunden bzw. auf die Wünsche ihrer Kunden. Es ist doch wohl nicht zu viel verlangt einen Datenflatrate mit HSDPA für ca. 30€ anzubieten. Ohne zusätzlich einen weiteren Vertrag abschließen zu müssen. Einfach die Datenflatrate, mehr nicht.
    BASE schafft es doch auch diese für 25€/Monat anzubieten. Allerdings nur mit UMTS und schlechter Netzabdeckung.
    Schade sowas 😉

    Was man noch zu der Telekom bzw. zu T-Mobile sagen kann. Ich glaub die möchten sich die Kunden vergraulen. Ich wollte mir Montag das iPhone kaufen, alles bestens gelaufen bis zur Bonitäts-Prüfung. Der Server der die Prüfung durchführt ist denen abgekackt, d.h. dass die Prüfung per Fax hingeschickt werden musste. War ja auch alles in Ordnung allerdings sollte das nur bis zu 24h dauern und bis heute ist immer noch kein Fax angekommen und ich warte immer noch auf mein iPhone 🙁
    Einfach schade von T-Mobile

  • T-M’m’bile haben sich selbst wieder übertroffen. Ob die j’m’dn haben, der das gegenliest? Oder h’t da einer so viel V’rant’wrt’ng, daß er das s’lbst’ndig in die weite Welt rauspusten darf?

    Ich biete mich hiermit offiziell als Unterstützung der T-Mobile Texter an. Mein Tarif heißt Read’n’Free auf Freelancer-Basis. Ich verspreche Euch, ich kann daraus was verständliches machen.

  • man muss sich velleicht fragen, wie groß die zielgruppe für diese tarife ist. eigentlich kommen da bislang nur geschäftsleute und blogger in frage.

    bis der 14jährige unbedingt auf sein myspace unterwegs zugreifen will dauert es vielleicht noch eine weile.

    habe vor kurzem einmal umts testen dürfen und war nicht sehr begeistert. die verbindung brach öfter ab und so richtig schnell war das für meine belange auch noch nicht.

    diese umpcs verstehe ich auch noch nicht so ganz. zu groß für die hemdtasche, aber kaum kleiner als ein kleines notebook. da kann ich auch gleich mein billiges notebook samt tasche durch die gegend schlüren…

  • Und mit der WnW HandyFlat: darf man dann das Handy als Modem nutzen? Oder, wenn man wie ich mit dem Macbook unterwegs ist, darf man dann übers PAN mit dem MacBook surfen?
    Weiß das jemand? Weil dann wäre es ja trotz etwas undurchsichtiger Tarife gar nicht mal so teuer – glaube ich…

  • Ich denke mal, dass man bei der HandyFlat das Telefon als Modem benutzen kann.
    Das Blöde an dieser „Flat“ ist, dass da anscheinend nur die Ports 80 und 443 durchgelassen werden. Alles andere ist ja verboten.

    Und da überlege ich noch, ob das was für mich ist.

    Wann lernen die Leute von der Telekom endlich mal, Tarife ohne Fußnoten anzubieten?!
    Da sieht doch kaum noch einer durch. Und ich könnte wetten, dass man beim Anruf bei der Hotline auch verschieden Auskünfte bekommen wird, weil die Mitarbeiter damit überfordert sind…

  • @Matthias:
    „Die Buchung der Option web’n’walk HandyFlat setzt das Bestehen eines T-Mobile Laufzeitvertrag mit einer Mindestlaufzeit von 6 Monaten voraus. Nicht buchbar in Kombination mit Blackberry, Sidekick und iPhone. Mindestlaufzeit der Option: 6 Monate. Der monatliche Grundpreis beträgt 9,95€ bei Laufzeitverträgen mit einem monatlichen Paketpreis von über 24,95€/Monat, ansonsten fallen monatlich 14,95€ für die Option an. Die Option gilt und unterstützt nur das Surfen im T-Mobile Deutschland Netz (Webseiten über http und https) mit einem geeigneten Mobiltelefon ohne angeschlossenen Computer. Nicht für WLAN nutzbar. Die Nutzung von VoIP und Instant Messaging ist ausgeschlossen. Im Download werden Geschwindigkeiten bis zu 384 kbit/s und im Upload bis zu 32kbit/s angeboten. Das Angebot ist buchbar ab dem 07.04.2008 und befristet bis zum 31.12.2008.“
    siehe auch hier: http://www.t-mobile.de/cebit/th3

  • Ich sehe gerade: „…ohne angeschlossenen Computer…“.
    Geht also doch nicht als Modem.

    Kann man das eigentlich kontrollieren?

  • Der dt. Datentarifdschungel sorgt bei mir auch immer wieder für ausfallende Haare. Bei mir fällt bald neues Mobiltelefon+Vertrag an. Mir graut’s jetzt schon davor, da irgendwo etwas zu finden, was in seinem früheren Leben mal in einem 100km-Umfeld von einer kurzzeitig vorhandenen Übersicht sich befunden hat. Oder so.
    Mein Gehirn wird schon zu Brei, wenn ich nur an das Thema denke.

  • Wäre der WnW L Tarif nicht auch als Alternative für eine „normale“ DSL Flatrate möglich? Das Problem ist nämlich, dass meine Eltern in einem Dorf wohnen, in dem der Segen des Breitbandinternets (sei es über DSL oder Kabel) leider noch keinen Einzug gehalten hat.

    Sie sind jedoch trotzdem sehr aufs Internet angewiesen und daher sind die momentanen Lösungsmöglichkeiten entweder Satellit oder eben diese „mobilen“ Internetverträge – die dann zwar stationär genutzt würden, aber es darf mir ja keiner verbieten mit einem Web’n’Walk Vertrag auch mal stehenzubleiben (oder erst gar nicht loszugehen) :).

  • @ixy: Kontrollieren kann man das wohl daran, wie das Handy sich bei T-Mobile anmeldet. Vielleicht wird auch einfach die Browserversion geprüft und alles andere als der Opera Mini wird blockiert.

    Aber wie wollen die Instant Messaging verhindern wenn ich z.B. einen Flash- oder Java-Client im Browser benutze? Die können ja auch problemlos über Port 80 kommunizieren.

  • Noch sind die Datentarife meiner Meinung nach zu teuer. Wenn die Preise noch um ca. 30% sinken würden wäre es attraktiver. Bei e-plus habe ich eine internet 250 tarifoption für 10 €, das ist meiner Meinung nach ein angemessener Preis. D1 und D2 sind mal wieder etwas teurer (allerdings auch schneller). Allerdings habe ich ein Windows Mobile Smartphone das zum Surfen echt nervig ist. Da bräuchte man ein iPhone …

    Kontextsensitive Werbung: Ich verlose in meinem Blog einen EEE PC und für Blogger einen 25€ Gutschein 😉
    [Admin: wird schwer ohne URL]

  • Wegen mir könnten die 1000 Optionen und Verträge haben, wenn die endlich mal individuell die Situation und Bedürfnisse des Kunden berücksichtigen würden. Keine 24 Monate? Kein Problem, kostet 5 Euro mehr usw.

  • @Ralf:
    Die Browserversion zu prüfen wird wohl nicht so das Gelbe vom Ei sein, da es ja noch andere mobile Browser gibt.

    Und Einwahl:
    Tja wie wählt sich denn so ein Handy überhaupt ins Netz?

  • Ob es T-Mobile interessiert das es noch andere Browser gibt? Die möchten gerne das man nur mit dem Handy browst und es nicht als Modem benutzt. Ich könnte mir gut vorstellen das die mit den Handyherstellern Verträge haben das halt nur der Opera installiert werden darf. Installiert man selber einen anderen Browser, bleibt man außen vor. Pech gehabt, T-Mobil-Politik.

    Welche Daten das Handy bei der Einwahl an den Provider schickt, dürften auch nur die Hersteller der Handys wissen. Ich denke doch das die gerne bereit sind entsprechende Funktionen in die Firmware zu integrieren. Schließlich sind die Provider mit den subventionierten Handys quasi eine Absatzgarantie. Welcher Hersteller würde da ernsthaft einem Provider eine Absage erteilen? Siehe die Knebelverträge von iPhone und AT&T.

  • Ist gar nicht so kompliziert wie ihr denkt. Bei Teltarif ist alles schön erklärt. Der Link zum Artikel: http://www.teltarif.de/arch/2008/kw10/s29131.html?page=2

    Aber wie wollen die Instant Messaging verhindern?
    Wie in den bisherigen Datentarifen schließt T-Mobile auch bei den neuen Angeboten die Nutzung der Internet-Telefonie und von Instant Messaging aus. Bislang konnten diese Dienste bei Tests der teltarif.de-Redaktion dennoch ohne Einschränkungen genutzt werden.

    Anscheinend werden bei der Web’a’Walk HandyFlat nur die Ports 80 und 443 durchgelassen?
    T-Mobile weist darauf hin, dass die Tarife [Web’a’Walk HandyFlat und Time 300] zum Surfen auf HTTP- und HTTPS-Seiten genutzt werden können. Andere Dienste wie beispielsweise VPN-Verbindungen sind dagegen ausgeschlossen. Allerdings begrenze man die Nutzung nicht wie bei WAP-2.0-Flatrates dadurch, dass lediglich bestimmte Ports freigegeben werden.

    Sehr ärgerlich ist, dass man die große Flat nicht mit der MultiSIM benutzen kann 🙁

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