der digitale Schatten

Robert Basic

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Digital Universeinteressantes Papier (freier PDF-Download), muss ich mir in Ruhe reinziehen: The Diverse and Exploding Digital Universe

In this companion to last year’s EMC-sponsored white paper, IDC again calibrates the size (bigger than first thought) and the growth (faster than expected) of the digital universe through 2011. IDC also explores new dimensions of the digital universe (e.g., the impact of specific industries on the digital universe; your digital shadow) and discusses the implications for individuals, organizations, and society…

The diversity of the digital universe can be seen in the variability of file sizes, from 6 gigabyte movies on DVD to 128-bit signals from RFID tags. Because of the growth of VoIP, sensors, and RFID, the number of electronic information „€œcontainers“€? „€” files, images, packets, tag contents „€” is growing 50% faster than the number of gigabytes. The information created in 2011 will be contained in more than 20 quadrillion „€” 20 million billion „€” of such containers, a tremendous management challenge for both businesses and consumers.

Was man den Amis lassen muss: Sie verstehen es, Marketing zu machen:) Einerseits ist die Sprache von „your Digital Shadow“ andererseits findet man auf der Seite ein Tool, um seinen „Digital Footprint“ zu kalkulieren. So grundschulartig das auch daherkommt, es vermittelt und macht neugierig, was die Digitialisierung der Gesellschaft nach sich zieht: Unerwünschte Transparenz. Mit Digital Shadow ist nämlich das gemeint, was man durch seine konsumierenden Tätigkeiten hinterlässt. Das können Einkäufe per Kredit/EC-Karte sein, Flüge, Reisen, Hotelaufenthalte, die digitale Krankenakte, Bankkonten, Telefonate, Fernsehnutzung (im digitalen Zeitalter durchaus individuell messbar), etcpp. Also alles Aktivitäten, die man im Gegensatz zum Upload von Bilder, Blog-Beiträgen und Social Networking Aktivitäten als passiv in dem Sinne bezeichnen könnte, dass man nicht bewußt Daten hinterlässt.

Zum Calculator, der die Datenschutz-Problematik visualisieren soll:
Der Digital Footprint Calculator gefällt mir persönlich nicht, da zu umfangreich, man muss ihn lokal installieren und am Ende kommt eine Zahl in Megabyte heraus, die verdeutlichen soll, wieviel man täglich (oder wöchentlich?) an digitalen Spuren erzeugt. Das ist mir zu abstrakt für den DAU. Was heißt schon 1000, 10000, 100000? Nix. Ebend. Besser wäre es gewesen, einen gläsernen Menschen abzubilden, der je nach Ergebnis durchsichtiger wird. Oder, man vergleicht sein Ergebnis mit den anderen. Aber, die Grundidee ist nicht übel. Das ganze online, knapper und knackiger, die Message prägnanter. So interessiert man womöglich mehr Menschen für Datenschutz. Was ja per se nicht very sexy ist.

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Read Write Web greift den Gedanken des Digital Shadows auch auf: Calculate Your „Digital Footprint“ with New Tool from EMC

Ich könnte wetten, dass sich dieser Begriff möglicherweise etablieren wird.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.