Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

12 Kommentare

  • hey robert,
    sorry langsam find ich es echt nervig, aber nicht jede firma hat eben mal zeit nen blog vernünftig zu betreiben, noch das es ausserhalb der blogosphäre überhaupt jemand wahrnimmt oder was damit anfangen kann. da sind denen kundenbefragungskärtchen lieber bzw damit können die am ende mehr anfangen.
    was hat ikea davon nen blog zu betreiben? kurzum: nichts. denn deren zielgruppe hat quasi null ahnung davon und damit isses gut.

  • @Patrick: Aber gerade Ikea hätte die Möglichkeit, durch Werbung für das Blog in seinen Möbelhäusern viele Leute darauf aufmerksam zu machen. Ein Ikea-Blog müsste also nicht zwangsläufig nur in der Blogosphäre gelesen werden.

  • alles andere ist momentan aber reine selbstüberschätzung. denn blogs werden größtenteils eben nur in der blogosphäre wahrgenommen und nicht unter den otto-normalverbrauchern!
    da stellen die lieber nen paar damen in die fussgängerzone mit ner speziellen aktion und die haben mehr für ihr geld!
    man müsste zB mal frosta fragen, ob man da auch nur irgendeinen anstieg derer gerichte durch das blog erlangen konnte oder walthers saftblog etc.
    aber das bezweifel ich und ob es ikea so wichtig ist, sagen wir mal 100 leute mehr in die geschäfte zu holen, durch das blog (was ja auch viel geld in anspruch nehmen würde – ganz davon abgesehen das auch jemand bock darauf hat zu schreiben und es auch noch gut kann), ist fraglich

  • Ich kann hier Patrick nur zustimmen. Die Gehaelter fuer die 5 Leute, die den Blog beackern muessten, investiert Ikea lieber in Ottonormalverbrauchermarketing, wie einer Anzeige in der Bloedzeitung. Dort gibt’s dann auch kein Trollfeedback von Leuten deren 9 Euro Billyregal mit zu vielen Schrauben ausgeliefert wurde.
    Ich denke gerade Ikea hat’s ueberhaupt nicht noetig sich den Stress zu machen. Die Leute rennen dort sowieso hin (und verursachen Lieferengpaesse was Ikeas groesstes Problem ist). No matter what.

  • http://www.deinemoeglichkeiten.de/ so hinter dem mond wie ihr alle denkt ist ikea keinesfalls. mal von der post-frequenz abgesehen gibt es immerhin blog und podcast in der recruiting-schiene. ob ein blog für eine derartige Masse von Kunden funktionieren kann wage ich zu bezweifeln. die lineare diskussionsstruktur im blog würde doch von fehlgeleiteten support-anfragen ständig übermannt werden. ikea bietet auf seiner website eigentlich alles an, was der kunde braucht.

    wozu brauch ikea also ein blog? wer will sich denn mit einem produkt identifizieren, das noch in 50 mio anderen Wohnzimmern steht?

    Ein „Neue Produkte“-Feed oder „Aktions-Feed“ könnte sinnvoll sein. Der IKEA Newsletter deckt das aber bereits sehr gut und viel individueller ab.

  • Hi,
    mir fällt gerade ein, wie viele gibt es den im Netz die IKEA Möbel umbauen im Deutschsprachigen Raum??? So viele können das nicht sein oder???

    Über das Thema würde ich schon gerne mitbloggen, aber ich selber kaufe nicht ein bei Ikea.

  • Zur Frage, ob IKEA unbedingt ein Blog braucht:

    Nicht unbedingt, denke ich – über das Für und Wieder lässt sich allerdings sicher trefflich streiten. „Pip“ Philipp Klöckner bringt zu dieser Frage (oben unter 6.) meiner Meinung nach exzellente Gedanken in die Diskussion ein.

    Was im Kontext mit den „Ikeahackern“ meiner Meinung nach aber gerade auffällt ist, dass sich hier vielleicht DOCH neue Käuferschichten erschliessen lassen. Weil hier gerade auch solche Personen für IKEA-Produkte begeistert werden können, die sie sich ansonsten nicht unbedingt kaufen (dann stellt sich allerdings die Frage, ob IKEA selbst der beste Provider eines IKEAhacker Blogs wäre – in meinen Augen eher nicht).

    @Michael Finger:
    Gelegentlich finden sich schöne Einträge bei Kai Müller auf http://www.stylespion.de. Ansonsten ist im deutschsprachigen Raum vor wenigen Wochen http://schwedenhacker.wordpress.com gestartet, allerdings gibt es dort noch nicht sonderlich viel zu entdecken.

  • @8
    Neue Käuferschichten hat Ikea derzeit nicht noetig und auf Leute die Ihre Produkte verunstalten schon gar nicht (Frage mal bei Fedex nach :-)).
    Die haben ganz andere Probleme wie z.B. Branding. Und dazu brauch man kein BLog

  • eben für eine firma ist ein blog nur interessant wenn sich ein relativ hohes „tier“ damit auseinandersetzt, also auch blickwinkel der geschäftsführung erklärt und das aus spass an der freude macht, alles andere decken wie hier schon angesprochen eine gute homepage und newsletter ab.

    blogs sind eigentlich für eine firma nur spielereien. man muss sich nur wer-kennt-wen anschauen, junges start-up, ist erfolgreich und sie haben kein blog. stört es wen? nö, wieso auch, das produkt bleibt gut und die firma auch, für alles andere gibt es ne news seite von WKW. Gut is.

  • @Patrick, Du hast gefragt, obs denn Frosta oder Walther was bringt. Einfache Antwort: Ja. Frag selbst nach, wenns mir nicht glaubst.

    Ikea und ein Blog? Ja, 100%. Ikea hat stolze Mitarbeiter. Es ist kein verschlossener Laden wie ALDI, die schweigen wie ein Grab. Schau Dir doch einfach mal Dells Blogs und die Hintergründe zu „Dells Hell“ an, Starbucks neuen Ansatz (ich nenns ein Blog-Derivat), da geht noch viel mehr zusammen mit den Kunden. Mit dieser Marke redet man gern.

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