Sonstiges

Adshopping: Test

vor einiger Zeit habe ich die Werbevermittlungsplattform AdShopping getestet. Auf Whatsyourplace gibts eine ausführliche Beschreibung, wie der Service funktioniert, so spare ich mir schon mal diesen Teil: Transparentes Werben mit AdShopping.

Ich hatte zunächst testhalber einen TKP-Preis von 1 Euro gewählt. Ich glaube, das war auf Basis von 1000 Page Impressions, nicht 1000 Visits. Sprich, pro 1000 Seitenaufrufen ist ein Euro fällig. Als Bannerformat hatte ich mich am AdSense-Banner 468×60 orientiert, diese Größe gewählt und über der Artikelüberschrift in der Einzelartikelansicht platziert.

Innerhalb einer Woche kamen drei Angebote (man muss als Publisher die Anfragen von Werbekunden absegnen) rein:
– Buchung für 44.000 Page Impressions
– Buchung für 21.000 Page Impressions
– Buchung für 63.810 Page Impressions
summar summarum wären rund 110 Euro zusammengekommen, wovon 35% an AdShopping als Provi geflossen wären.

Danach hatte ich den TKP auf 30 Euro erhöht und es kamen keine Angebote rein. Leider habe ich nicht weiter getestet, um die Absatzkurve skizzieren zu können, denn ich hätte die Angebote weiterhin abgelehnt, was nicht gerade fair zu nennen ist. Also habe ich soweit den kleinen Test beendet und kann schon mal sagen, dass es Angebote gab. Andererseits ist das Handling der Seite für den Publisher nicht ganz so einfach. Man kommt zwar dahinter, das könnte aber bedienerfreundlicher sein. Adbrite bzw. BlogAds.com sind dahingehend besser, auch für den Werbekunden, der mehrere Blogs/Seiten in einem Rutsch buchen kann.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

12 Kommentare

  • Hallo Robert, schade dass Du abgebrochen hast, die Absatzkurve hätte ich gerne gesehen. Aus Advertiser-Sicht schien mir das Handling sehr easy, aber Du beschreibst ja die Publisher Sicht. Ich dachte aber eigentlich, das Buchen mehrerer Seiten in einem Rutsch wäre auch auf AdShopping möglich, jedenfalls gibt es ja die Möglichkeit nach Kategorie zu buchen? Habe mir diese Option aber nicht genauer angesehen, da wir nur individuelle Seiten buchen.

  • auf Adbrite läuft das wie folgt: Mehrere Blogs aussuchen, Banner hoch, Zeitpunkt und fertig. Auf AdShopping muss man zunächst für jede einzelne den Prozess „Banner hochladen“ ausführen, oder?

    abbrechen musste ich, da sich die Werbekunden an Adshopping gewandt hatten, warum ich sie denn abgelehnt habe (hatte „nich passend“ ausgesucht). Das wollte ich AdShopping auf Dauer ersparen:)

  • wären die Werber denn unpassend gewesen? Also ‚keine Namen Mr. Bond‘ – aber so in etwa, aus welcher Richtung (und wie gross/bekannt) wär schon interessant zu wissen…

  • Warum 30 Euro TKP. Finde ich etwas heftig. Hab mir AdShopping noch nicht so genau angeschaut. Haben die dort kein Auktionssystem? Finde da AdScale nicht schlecht. Mindest-TKP festlegen, Angebote prüfen und ggf. freischalten und dann wird die Anzeige mit dem bestem Gebot angezeigt.

  • Dennoch nette Sache, hab das bei JOJO auch schon gesehen un mit ihm darüber geredet und muss sagen, Nice Info, werde da auch irgend wann mal mein Glück versuchen.

    Hab mir gerade Adbrite bzw. BlogAds.com angeschaut! Macht es da Sinn als deutscher blog überhaupt Anzumelden??

  • Mich hätte interessiert, ob die theoretischen 110 EUR auch bei dir angekommen wären. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr egal ist, was man als TKP angibt. Die Ist-TKP´s lagen nämlich immer um ein Vielfaches unter dem angegebenen Satz. Vielleicht war ich aber auch zu blöd. Was aber letztlich egal ist, weil ich´s eh nicht (mehr) nutze.

  • dann hast Du aber nicht auf TKP-Basis, sondern auf Fixpreis-Basis und dann auch „anteilig“ Deine Banner verscherbelt!? Denn, wenn ich auf 1 Euro TKP den Preis festzurre, kommen nicht 2 oder 0.5 heraus.

  • Hm, glaube nicht. Ist aber auch schon länger her. Hatte das eigentlich auch relativ umfassend getestet, war aber nach wenigen Wochen des Testens ziemlich enttäuscht. Bin halt auch nicht der Ramsch-Vermarkter… 😉

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