eSport wächst weiter

Robert Basic

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eSport? Wikipedia:

Der Begriff E-Sport (elektronischer Sport; weitere Schreibweisen im deutschsprachigen Raum sind eSport, e-Sport, E-Sports, eSports und e-Sports) bezeichnet den Wettkampf im Spielen von Computerspielen im Mehrspielermodus. Die Spielfelder und Regeln werden durch die Software des Wettkampfspiels sowie externen Wettkampfbestimmungen (z. B. das Reglement der jeweiligen E-Sportliga) vorgegeben.

Ich denke nicht, dass die meisten Bundesbürger Computerspiele-Zocker überhaupt als Sportler i.e.S. definieren würden, eben als Gamer, aber als Sportler? Jedoch, in der Tat gibt es zunehmend mehr und mehr Profis wie auch angehende Profis, die auf immer höher dotierten Wettbewerben teilnehmen. Aber auch in Ligen regelmäßig gegeneinander antreten. Schon alleine die Höhe der Preisgelder würde einen üblichen, professionellen Sportverdächtigen blass vor Neid machen, wenn man Preisgelder als Definitionsmaßstab zugrunde legen möchte, um Sport zu definieren. Und wer einmal einen Profi beim Daddeln zugesehen hat, der wird erkennen, welche Leistungen dort geboten werden (schon mal 800 Befehle pro Minute in einem Strategiegame wie Starcraft ausgeführt?). Gerade wenn man mal selber zockt, erkennt man sehr schnell die meisterliche Beherrschung des Games. Für mich sind diese Profis Wahnsinnige im positiven Sinne, deren Leistungen ich natürlich als Hochleistungssport betrachte und auch honoriere.

Weiterhin heißt es in der Wikipedia, um mal die Bedeutung dieser Sportart plastisch vor Augen zu halten, dass es schon längst kein Randphänomen mehr ist:

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In Südkorea wurden über 200.000 Arbeitsplätze geschaffen, die mit E-Sport in Verbindung stehen und über 10 Millionen Südkoreaner verfolgen E-Sport. Finale der größten StarCraft-Ligen ziehen in Südkorea bis zu 100.000 Zuschauer an. In Deutschland werden die Finals der ESL Pro Series von bis zu 5.000 Zuschauern vor Ort und von über 40.000 Zuschauern via IPTV verfolgt. Es gibt derzeit keine genauen Zahlen über die Anzahl der E-Sportler. Die Zahl der E-Sportler in Deutschland schwankt von Quelle zu Quelle und reicht von nahezu 1.500.000 bis zu über 4.500.000 organisierten E-Sportlern. In Europa geht man von ca. 22.000.000 E-Sportlern aus. Die Global Gaming League (inklusive Clanbase) gibt an, über 1.500.000 Mitglieder zu haben. An den World Cyber Games 2005 haben ca. 1.250.000 Spieler teilgenommen und in der Electronic Sports League sind über 740.000 Spieler registriert. Der Electronic Sports World Cup geht davon aus, dass 2007 über 500.000 Spieler an ihren Qualifikationsturnieren teilnehmen

Und die aktuelle Pressemeldung der „ESL – Electronic Sports League“ (Deutschland) lautet wie folgt und klingt auch zurecht sehr stolz:

In der größten europäischen Liga für Computerspieler, der Electronic Sports Legaue (ESL), sind alleine in Deutschland 435.000 Mitglieder organisiert. Damit hat die Electronic Sports League mehr aktive, organisierte Mitglieder als zum Beispiel Basketball in Deutschland. Nach der Bestandserhebung des Deutschen Olympischen Sportbundes 2007 (Seite 11, .pdf) sortiert sich die Electronic Sports League hinter Volleyball auf Platz 16 der größten Sportverbände ein. Die Mitgliederzahl ist doppelt so groß wie die der organisierten Basketballmitglieder (knapp 200.000).

Weltweit hat die Electronic Sports League bereits über 800.000 Mitglieder. Diese sind in insgesamt 375.000 Mannschaften eigenständig organisiert und tragen im Monat circa 170.000 Spiele untereinander aus.

Klar muss ich nach Blogs fragen, die von eSportler betrieben werden hierzulande: Welche bekannt?

Man muss nicht zu sehr visionär sein, um sich vorstellen zu können, dass wir übermorgen einen deutschen Boris Becker oder Michael Schumacher sehen werden, den jeder kennt, der als Superstar gilt und statt real auf Bälle zu dreschen und um die Ecken zu brettern, das alles eben virtuell macht. BILD wird am 01. August 2012 titeln „Jaaaa, wir sind Weltmeister“ :)) Wartet es ab. Musiker sind Superstars, manche, ja. Aber Musik setzt mittlerweile weniger um als die Gaming-Industrie.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.