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warum ich Photobucket mag

als Blogger will ich superschnell Bilder hochladen und im Blog anzeigen können. Dazu nehme ich gerne Photobucket, die mir diesen Task nahezu perfekt lösen. Die gehören übrigens MySpae (anno 2007 für rund 300 Mio USD von MySpace gekauft worden). Dazu mir Photobucket zwei Wege an:

1. klassischer Upload, der über Ajax kein Reload der Seite notwendig macht, alles erfolgt auf einer Seite, auch die Anzeige der hochgeladenen Bilder!
upload superfast
[1] zuerst Quelle auswählen (PC ist voreingestellt), dann eins oder mehrere Bilder auswählen (mit CTRL oder Shift) [2], auf Upload muss man nach Auswahl nicht mal klicken, Photobucket lädt dann selbständig hoch und man muss lediglich nur noch den Bildercode zum Einbauen im Blog auswählen [3]. Fertig! Auswählen und Code kopieren, zwei Klicks, nicht mehr und nicht weniger, perfekt. Sobald man in den Embed-Code klickt, wird automatisch zwischenkopiert, es ist kein STRG+C nötig. Alles Kleinigkeiten, die mir Klicks ersparen und es so bequem wie nur möglich machen. Weitere Optionen sind natürlich vorhanden: Embed-Code standardmäßig für künftige Embedding-Vorgänge anpassen, Bilder auf bestimmte Größe zurechtzoomen. Einmal hochgeladene Bilder können über Funktionen wie schneiden, zerren, vergrößern, schärfen, texten, etc. nachbearbeitet werden. Sharing und Tagging ebenso wie Ordnersysteme gibts auch, man kann ganze Gallerien in Facebook, Myspace, Typead usw übernehmen, brauche ich aber alles nicht.

2. Java-Upload, der wie ein Dateimanager funktioniert
alternative Upload
eigentlich braucht man den nicht. Aber auch da gehts easy: lokales Bilderverzeichnis auswählen [1], die Bilder werden als Thumbnails angezeigt [2], wobei man die Größe über einen Slider umstellen kann [4]. Klick auf ein „+“ neben jedem Bild und schon wird das Bild hochgeladen [3].

Wie lösen es andere Bilderanbieter? Ganz oft ist das eine Klickarie: Jedes einzelne Bild muss in einem separaten Formularfeld ausgewählt werden (Sprung ins Feld, Klick auf Auswählen, Bild auswählen, Öffnen, am Ende „Hochladen“). Manchmal kann man auch lediglich nur ein Bild auf einmal hochladen. Und nach dem Upload muss man eigens eine eigene Seite annavigieren. Den Code zum Einbauen des Bildes auf dem Blog muss man auch noch händisch kopieren. Ätzend!!! Das geht mittlerweile viel besser, siehe Photobucket. Schnell rein, hochladen, raus und fertig.

Dieses Ease of Use und bereits die kostenlosen Möglichkeiten (s.u. Bild) haben Photobucket zu einem Star gemacht:

Photobucket was named the fastest growing site of 2005 according to Nielsen/Netratings and now ranks as a Top 50 site by traffic according to ComScore. As of Mid-December, 2007 Photobucket claims to have over 5,000,000,000 (5 billion) images uploaded to their site. Since new members are constantly joining, this results in more simultaneous uploads and thus the rate at which the numbers climb is constantly increasing. In March, 2007 Photobucket had a market share of 41.4 percent of U.S. visits to photography web sites. As of March 28, 2007 Fortune Magazine reports that Photobucket has 36 million registered users and adds 85,000 new users per day. Fortune Magazine claims that more users visit Photobucket each month than Facebook. 56% of users are under 35, and 52% are female. According to TechCrunch, 300,000 unique websites link back to Photobucket

Ich zahle 25 USD im Jahr, könnte auch auf monatliche Zahlweise umstellen. Dass ich zahlreiche weitere Features wie Videoupload, Slideshows und was weiß ich was alles nicht nutze, stört mich null. So spart mir Photobucket zwar auch Traffic, da die Bilder nicht bei mir gehostet werden:
traffic
sondern vaD auch Last!! Jedes Bild, das von meinem Webserver geladen wird, erzeugt eine kleine Last. So nutze ich Photobucket eben, um meinen Server zu entlasten. Ach ja, wer will, kann seine Bilder auch per FTP up/downloaden, dazu benötigt man den Pro-Account. (can you say export:)

Das sind btw die Leistungen für mau und für pros:
Leistungen
In Deutschland versucht sich übrigens Imageloop als Photobucket. Ist einen Blick wert, da man vor einiger Zeit endlich, endlich den Upload-Prozess entschlackt hat. Hat mal ein Blogger schon beide Dienste miteinander verglichen? Usability und Leistungen?


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

12 Kommentare

  • Hm, ich lad die Bildchen für’s Blog einfach meist direkt ins WP hoch (so per ScribeFire Extension).

    Gute Fotos kommen dann aber eh auf flickr.

    Bei Videos wird’s dann aber wieder etwas aufwändiger, da wäre ne schöne Extension auch mal nett und ein flickr-Fotobrowser für den Blogeditor wäre auch schön. Flock bietet sowas zwar, aber dafür haben mich da wieder so ein paar andere Mängel gestört (z.B. hat der nie ne aktuelle Kategorienliste gehabt). Mag aber auch inzwischen alles wieder anders sein.

  • Ich kann mich deinen Empfehlungen zu Photobucket nur anschließen. Ich benutze den Free-Account. Dieser ist ausreichend für einen Blog.

    Die Handhabung zum Verwalten von Fotos und der Einbau in eigene Seiten und Blogs ist die Beste, die ich i.M. kenne – danke Photobucket.

    Noch was, ich bilde mir auch ein, dass es vielleicht vor Abmahnungen wegen …. schützt…., aber dies ist nur Einbildung. Den Praxis-Test will ich nicht ausprobieren 😉

  • ich verwende mein Blogprogramm dafür (läuft lokal), das erlaubt automatischen Upload mit Skalierung etc. und baut das Ergebnis gleich in den Blogeintrag ein (ecto). Aber das funktioniert nicht immer bzw. nicht für jedes CMS; in dem Fall scheint Photobucket ja ein guter Tipp zu sein. Werde ich testen. Andererseits finde ich es störend, wenn die Bilder nicht auf meinem eigenen Account liegen. Der Traffic spielt keine Rolle (bei mir :-). Aber wenn der Dienst mal zumacht ist man seine Bilder los …

  • Ich bin da wohl eher altmodisch. Wenn ich Bilder für meinen Blog hochlade, dann mache ich das auch über die eingebaute Funktion. Bilder, die Designs darstellen und sehr viel größer sind, lade ich dann über ImageShack hoch. Für mich ist das immer noch die beste Variante. Keine Vorschriften, keine Bildgrößenbeschränkung und eigentlich ganz gute Geschwindigkeit.

  • Bilder die ich in meinem Blog haben möchte, landen auch auf dem Webspace meines Blogs. Früher habe ich das auch mittels eines Blogclients gemacht, mittlerweile ist das Interface von WordPress so brauchbar geworden, dass ich das ausschliesslich benutze. Und auch der Upload von Bildern ist da inzwischen komfortabel. Screenshots schubse ich allerdings direkt von Skitch aus hoch.

    Alles in allen finde ich, dass man es uns Bloggern doch mittlerweile sehr bequen macht 🙂

  • Die Entlastung des eigenen Servers ist sicherlich ein gutes Argument für das Auslagern der Bilder.

    @ Christian: ich finde die Bilder-Uploadfunktion von WordPress & Co immer noch etwas umständlich; deutlich praktischer und schneller ist der Upload über die externen Dienste.

    Alles andere ist Geschmacksache; isch schwöre immer noch auf Flickr für meine Photos und als Zweitaccount für Grafiken und Snapshots bin ich mit Picasaweb recht gut zufrieden.

  • Ich hatte mal Photobucket und Imageloop.com verglichen. Ich bevorzuge Imageloop. Die bieten mehr als Photobucket an. Außer Auto-Embedding-Funktion kann ich jedes mal meine Fotos je nach Themes in Slideshows packen: dabei bestimme ich selbst den Skin, Effekte, Größe und Musik… Kann nur weiterempfehlen 🙂

  • Also ich als Blogger Anfänger nutzte die Bild Uploadfunktion von Imageloop. Diese Lösung zum Bildupload erscheint mir am leichtesten und schnellsten.

  • Hm, nachdem ich mich mit dem Umzug eines furchtbar „verwachsenen“ Blogs herumschlagen musst (überall Codeschnipsel, neue Funktionen, ausgelagerte Dateien), bin ich eher für Klarheit. MyGallery benutze ich noch dann und wann. Sonst nur die CMS (WordPress)-eigene Fotofunktion.

  • zum upload um seine webspace/server zu entlasten schaut dein photobucket super easy aus, ich werde es mal testen.

    für bilder speicher auf lange sicht versteckt oder öffentlich als gallerie nutze ich picasa mit dem passenden plugin für wp kPicasa Gallery 😉

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