Sonstiges

Enterprise 2.0

was ist Enterprise 2.0 für Sören Stamer, Chef von CoreMedia? Die Antwort findet Ihr im Interview: Online Reputation Management 3: Sören Stamer setzt auf Enterprise 2.0

Ne, nix Bullshit-Bingo, Sören hat sein Unternehmen organisatorisch umgekrempelt:

CoreMedia setzt im Unternehmen also auf das selbe Paradigma wie es auch dem Web 2.0 zugrunde liegt. Statt starrer hierarchischer Strukturen und einem vergleichsweise hohen Maß an zentraler Kontrolle nutzt CoreMedia offene Netzwerkstrukturen, dynamische Hierarchien und soziale Medien um kreativer, schneller und effektiver zusammen zu arbeiten


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

13 Kommentare

  • na wenn der herr von coremedia gerade sein ganzes unternehmen total webzweinullig umgekrempelt hat und sogar nen buch drüber schreibt, wann released er dann das coremedia cms als open source? open source ist doch der web 2.0 motor n´est pas? nich das coremedia bald die maschine um die ohren fliegt und keiner mehr lizenzkosten abdrücken will 😉

  • twitter nachrichten-server als open source:
    http://t3n.yeebase.com/aktuell/news/newspost/twitter-veroeffentlicht-nachrichten-server-als-open-source/1173/

    del.icio.us artige open source social bookmarkting dienste:
    http://t3n.yeebase.com/aktuell/news/newspost/kurz-vorgestellt-open-source-systeme-fuer-social-networks/845/

    youtube clone mit open source:
    http://www.howforge.com/open-source-youtube

    und bei nem open source social network ähnlich wie xing würde ich einfach mal unsere kommende ausgabe T3N Nr. 12 kaufen. Schwerpunktthema: Social Networks mit Open Source und Social Networks als Whitelabel 😉

    oder mal hier schauen:
    http://www.boonex.com/products/dolphin/
    http://elgg.org/

    jetzt du wieder!

  • Vorweg vielleicht ein Disclaimer: CoreMedia ist ein Kunde von mir, aber ich erlaube mir auch dort eine eigene Meinung 😉

    Ich habe nicht bestritten, dass es im Open Source-Bereich was gibt, womit man solche Dienste evtl. fahren kann (wenngleich ich mir bei der Performance echte Sorgen machen würde) und das ist auch alles ganz toll und ich selbst nutze auch gern Open Office und vieles mehr. Aber es muss seinen Grund haben, dass diese Dienste selbst eben nicht oder nur teilweise Open Source benutzen.
    Hier zum Beispiel, ein schönes Zitat von Twitter (deren von dir genannte App ist ja auch nur ein Hilfstool, nicht der Dienst selbst) aus der Verkündung (dein Link):
    „We make use of open source software when it makes sense and we think it brings good karma to contribute back to the open source community whenever possible.“
    „whenever possible“ und „when it makes sense“ klingt jetzt nicht nach Open Source-Fanatiker. Die Mischung macht es halt – da hat Twitter vollkommen Recht. CoreMedia macht ja z.B. mit seinen Contributions ( https://blog.coremedia.com/cm/post/12873/ ) auch einen Schritt in diese Richtung.

  • und wo kann man die contributions einsehen? das ist mal alles sowas von closed oder etwar nicht? finde es halt witzig, dass Core Media von „Open Space“, „Web 2.0“ und „Open Was weiß ich noch“ redet und dabei noch geschlossener als Microsoft ist. Das Lizenzkostenabkassieren kann im Web 2.0 Bereich wo Coremedia hinwill vielleicht mit alten Kunden gutgehen die keine Schnall von Open Source haben, langfristig aber eher ein auslaufendes Modell.

  • keine sorge, no personal beef 😉

    web 2.0 paradigmen, keine hierarchischer strukturen, offenheit (open spaces) etc. firmenintern auszurollen finde ich spannend. frage mich halt wie es sinn machen und aufgehen kann, bei diesem konzept mit angezogener handbremse in punkto software unterwegs zu sein. passt aus meiner sicht nicht ganz zusammen.

    gerade im bereich software, code und erweiterungen würde man doch als CMS dienstleister und schöpfer von offenen strukturen profitieren. oder verdient man tatsälich mehr an lizenzen als an den anpassungsdienstleistungen?

  • @Robert: Auch wenn die beiden Punkte „Open Source“ und „Open Space“ zunächst unabhängig voneinander viel Sinn ergeben, kann ich schon einen spannenden Zusammenhang erkennen.

    Ich kann auch als klassisches Unternehmen mit klassischen streng hierarchischen Organisationsstrukturen an Open Source Projekten teilnehmen und Vorteile daraus erzielen. Das machen IBM, Sun und viele andere.

    Ebenso kann ich als Unternehmen mit Selbstorganisation und Open Spaces deutlich schneller und effektiver werden, ohne dass ich Open Source Software anbieten muss.

    Auf der ersten Ebene sind die Dinge also durchaus zu trennen.

    Auf dem zweiten Blick gibt es dann aber doch eine spürbare Rückkopplung. Und zwar über das Wertesystem sowie durch das sich entwickelnde kollektive Bewusstsein. Wer anfängt die Vorteile von Selbstorganisation und Kollaboration zu erfahren und Werte wie Transparenz herstellen, Wissen teilen, kooperativ arbeiten lebt, stellt sich schnell die Frage, was Open Source Modelle für ihn bedeuten.

    In der Tat sieht CoreMedia den extrem hohen Wert und die prinzipielle Überlegenheit von Open Source Modellen und erkennt damit als Software-Anbieter die Notwendigkeit zur Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells. Und ebendas passiert in einer offenen Kultur. Die Themen Open Source, Mashups etc. sind sehr präsente Themen in unserer Firma.

    Die Herausforderung liegt auch weniger in dem mangelnden Bewusstsein für die verschiedenen Modelle. Die Herausforderung liegt in erster Linie in der Gestaltung des Übergangs. Und dabei gehe eher von einem evolutiven Wandel von A nach B als von einem radikalen Schnitt aus. Neues will wachsen und muss Zeit haben sich zu entwickeln. Brechstangen schaffen zwar auch spürbare Veränderung aber selten eine wünschenswerte Entwicklung.

    Bleibt die Frage: Wo wäre denn die Grenze der Freiheit sinnvoll zu ziehen?

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