Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

14 Kommentare

  • Das „Schwenken“ ist bei uns eben nicht bloß ein Fleisch-auf-den-Grill-legen, sondern ein Ritual, das eng mit der regionalen Lebensart verbunden ist. Es ist eine Ausdrucksform der hier sehr geschätzten „Gemütlichkeit“, sowie der Zelebrierung des Genusses von Speis und Trank. Ein Schwenkgrill ist sozusagen old school social hardware. Wer das nicht versteht, soll halt herkommen. Ich mach schon mal Feuer.

  • Wenn ich das läse, kriehn isch grad Luschd uff e Schwenker, leck fett.

    Im Ernst, zur Wikipedia-Thematik: Die Diskussion ist echt zu krass. Normierungsbestrebungen gegen Traditionsbeschreibungen. Zum Glück hat sich die saarländische Kommunikationsfähigkeit (mir schwäzze un verzehlle gähr) durchgesetzt. 😉

  • Also, ich möchte mich an der Stelle sehr stark dafür stark machen, dass im Wikipedia-Artikel gaaaanz deutlich klargemacht wird, dass der von Amerika-Auswanderern ins Hunsrück gebrachte und dann ins Saarlande verfrachtete Schwenkgrill mindestens einmal in Kroatien Halt gemacht hat. Meine Quellen sind vollkommen objektiv, immerhin hab‘ ich’s schon mal gesehen…. und ja, Tradition.. haben wir auch: Saufen! *lol*… *roflmao*….

  • Ja krass, ein Paradebeispiel für die Situation der Wikipedia. Im Unterschied zu früher muss ich bei Recherchen immer öfter in die Diskussion oder den Verlauf wo sich Idealisten mit Lobbyisten Grabenkämpfe liefern…

  • oh schmerz, oh schande.
    hab dahinten mal studiert, und ich bleib als nordi dabei: wenn man fleisch+rost+feuer kombiniert, dann ist das grillen. und nix anderes. da könn die kohlewühler mosern und schwenken wie sie wollen 🙂

    die wikipediadisk. ist ja nur wieder mal ein beweis der saarländischen denkweise 😉

  • Ich denke ich werde den Artikel mal noch dahingehend ergänzen, wo alle einige manche wenige ein oder zwei Stahlarbeiter das Metall herhatten, mit dem sie sich ihre Schwenkgrills gebaut haben. Dann bekommen die Wikipedia-Editoren Schaum vor den Mund. Da wird es beispielsweise schwer mit den Quellenangaben. Jeder wusste es zwar (ist ja nun nicht mehr, wegen Niedergang der Industrie) aber keiner sagte etwas.

    Das gehört auch zur Geschichte, hat aber keine Chance dort aufgenommen zu werden.

    ———————–

    @bert

    Wie immer gilt „chacun à son goût“, aber dass ihr dort oben im Norden keine Ahnung von gutem Essen habt, ist ja kein Geheimnis 😀

  • Der Artikel ist wirklich noch sehr unvollständig. Das Saarland hat die höchste Eigentumsrate mit Grundbesitz im Vergleich der Bundesländer. Ein Volk von Häuslebesitzern. Das hat die Verbreitung des Schwenkens sehr gefördert. Auf einem Balkon lässt sich ja nicht gut schwenken. Ausserdem: Dass da Buchenholz benutzt wird, kann man mit der Geographie erklären: Ein Drittel der Fläche des Saarlandes ist mit sommergrünem Mischwald bedeckt. Eines der waldreichsten Bundesländer und das Bundesland mit dem grössten Anteil an Mischwald.

    Also keine Marotte, sondern eine Tradition, die auf die natürlichen Ressourcen der Gegend basiert und in anderen Regionen nicht so einfach übernommen werden kann. Und jetzt putze ich den Schwenker.

  • „De Schwenker“ in der großen weiten Blogger-Welt……

    Jetzt sorgt der Schwenker sogar schon bei Robert für Furore.

    Der wikipedia-Eintrag ist ja sowieso schon längst legendär. Die Diskussion scheinbar auch, obwohl da viel Müll erzählt wird.

    Denn, sicher ist der Schwenker ursaarl&…

  • Unglaublich…

    Da wo ich herkomme… nur ein paar wenige Kilometer vom Saarland entfernt aber ganz sicher schon Pfalz… da hat Schwenken gar nix mit Grillen zu tun.

    Es konn heggschens soi, dass äm emol a Schdeek aus Veseh in de Dreck fallt … dann werd’s halt vorm Grille nochemo abgeschwenkt.

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