Sonstiges

YiggSense

Yigg.de, das von User befüllte Nachrichtenportal bietet seit heute seinen Usern an, an den Werbeumsätzen von Yigg zu partizipieren. Die Meldung im O-Ton:

Engagement für die Community wird mit Anteilen am dadurch erzielten Erlös belohnt. Die Beteiligung basiert auf einer Anbindung an den Google Werbeservice AdSense. Als erstes deutsches Unternehmen ermöglicht YiGG seinen Usern die Verknüpfung ihres AdSense-Accounts mit dem von YiGG über die Google Shared Adsense Schnittstelle. Über ein Shared AdSense-Konto partizipieren User direkt an den Werbeerlösen auf www.yigg.de. Mit dieser Maßnahme möchte YiGG die Attraktivität der Community weiter steigern. YiGG verzeichnet derzeit monatlich rund 2,5 Millionen Besuche. Die Werbeerlöse über AdSense werden drei Monate lang komplett an die Mitglieder der Community weitergegeben, danach erhalten registrierte User einen festgelegten Anteil an den Werbeumsätzen

Genaueres steht im Yigg-Blog. Ich gehe mal davon aus, dass das die Usermotivation steigern bzw. festigen soll, Nachrichten einzustellen. Und, es war immer schon ein Thema bei UGC-Sites (user generated content), warum eigentlich nur der Anbieter profitieren soll, nicht aber die eigentlichen Produzenten, die das technische Skelett mit Fleisch befüllen.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

23 Kommentare

  • „Und, es war immer schon ein Thema bei UGC-Sites (user generated content), warum eigentlich nur der Anbieter profitieren soll, nicht aber die eigentlichen Produzenten, die das technische Skelett mit Fleisch befüllen.“

    Ganz genau.

    Zuerst war ich etwas kritisch, da das natürlich enorme Konkurrenz für „uns Infopirat“ ist. Ich muss sagen, dass mich das aber freut. Ich hoffe das wird so noch populärer und wird weiter Schule machen. „You“ freut sich 😉

  • Idee ist recht gut und ich will nicht noergeln aber allein zum jetzigen Zeitpunkt sind 7 stories auf der Homepage von 3 Usern eingestellt. Auf Seite 2 sind es „nur“ 8 stories von 2 usern, von denen einer 4 stories auf der Homepage hat.

    Gott schicke bitte etwas Algo vom Himmel, sonst ist Yigg schneller weg als man denkt.

  • Toni, nein das ist nich verboten. Du darfst nur nicht zwei Publisher-Codes gleichzeit auf einer Seite anzeigen. Und im Fall Yigg läuft das ganze sogar über eine AdSense-Sharing API von Google (nach eigener Aussage sind sie die erste deutche Seite, die dafür freiegschaltet wurde).

  • Mal eine ganze andere Frage: Wenn ich also Basicthinking Blog-Posts als News bei Yigg poste und einen Adsense Account habe, dann bekomme ich Geld? Das ist für mich nicht nachvollziehbar, denn der Content wurde von Robert Basic erstellt. Wer klärt also die Rechte bevor News fremder Dritter veröffentlicht werden? Was anderes wäre es, wenn nur Publisher wie Robert Basic vergütet werden. Das fände ich gerecht – alles andere ist ein Anreiz user-stolen content en masse zu produzieren, ohne selbst z.B. in Leistungsverbesserungen wie einen Algo zu investieren. In Zukunft wird Yigg dann selbst zum Mega-Blog, die Kommentarfunktion ist der erste Schritte dahin. Meines Erachtens alles keine so tolle Entwicklung – klingt mir zu sehr nach einer von Google inspirierten Strategie, die auf Kosten der Contentersteller geht. Aber vielleicht mache ich ja auch einen Denkfehler, weil Yigg mir ja dafür soviel Traffic sendet …

  • Der Algo ist nach dem Rewrite Generalübeholt. So ganz simpel, wie man sich das vorstellt ist das nicht.

    @Frank: Der Author des Beitrags ist Moderator und es war wohl eher satirisch gemeint. Wir werden zu verhindern wissen, dass die Seite vollgespamt wird und das war auch nicht die Intention, die hinter diesem Feature steckt.

    Wir wollen unsere User zu Aktivität motivieren und an unserem Erfolg teilhaben lassen. Warum? Die Benutzer sind das eigentliche Kapital einer Web 2.0 Seite.

  • Malte, vielen Dank wusste gar nicht das es schon eine Adsense API gibt!
    Aber yigg sollte einfach von ihren adsense einnahmen was an die jeweiligen User spenden! Wäre viel Coooler! 🙂

  • Jeder der ab und zu yigg benutzt und content einstellt wird wissen daß es schon eine ganze menge Zeit kostet. Warum sollen die User für ihre Arbeit nicht beteiligt werden? Bevor das neue Modell eingeführt wurde haben die Autoren der Artikel ja auch nichts von den Einnahmen gehabt. Da hat halt Yigg die ganzen Einnahmen für sich behalten. So verdient wenigstens nicht einer an der Sache sondern viele. Für mich ist das auf jeden Fall um einiges fairer…

  • Ich habe den Post (http://www.yigg.de/1862931_Welche_YiGG_Posts_bringen_teure_Adsense_Anzeigen) als Gag eingestellt. Die Keywordpreis die in diesem Artikel genannt worden sind auf yigg, sind veraltet. Ich würde nie eine aktuelle Preisliste einstellen.
    Zu den ganen Kritikern kann ich nur sagen, das ihr mir leid tut. Hauptsache erstmal draufhauen und alles zerreden und seine Bedneken äußern.
    Aber das ist eben Deutschland. Deswegen werden 0815 Blogger auch nie richtig von ihrem Blog leben können. Mehr Bedenken als konstruktive Kritik. Kein untermehmer geist und kein Mut zu etwas neuem. Erstmla seine benken äußern und dann ja nichts wagen. Denn Werbung und alles was damit zu tun haben könnte ist ja soooo böse und uncool.

    Zu der Masse auf YiGG kann ich nur sagen, dass es ein qualitäts Tool dort gibt, das jeder User nutzen kann – denn YiGG-Button!

    Im Moment kommen Nachrichten von bestimmten Usern immer auf der Startseite, weil diese eben eine kleine Subcommunity um sich aufgebaut haben.
    Alle anderen haben eben dardurch das nachsehen, aber hier könnte man auch eine simple Gegenamßnahme ergreifen- sich selber mit anderen Organisieren! So einfach ist das.

  • Wieso Gegenmaßnahmen ergreifen? Wenn Yigg das Geldverdienportal für SEOs und Affiliate-Kleinverdiener werden will, bitte schön. Das Internet ist riesig.

  • „Wen will Yigg eigentlich als Community ansprechen? Ebay-Portoabzocker?“

    Alle die sich für Nachrichten interessieren und eine eigene Meinung haben.

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