PR-Futter für PRler: Blogger kontakten?

Robert Basic

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auf dem Barcamp Bodensee habe ich mich mit Florian / Grenzpfosten unterhalten (oder?). Dabei kamen wir auf das Thema PR-Branche und ihre Unsicherheit bei der Kontaktaufnahmen mit Bloggern. Aktuell läuft dazu eine Umfrage bei Florian.

Ich denke, dieses Logo kennen wohl die meisten:
CC
Es gibt an, wie Du zB Deine Blog-Artikel Dritten zur Verfügung stellen möchtest. Bei mir lautet die CC-Lizenz:
– Namensnennung
– keine kommerzielle Nutzung
– Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Dieses simple, modulartige System ließe sich oW auf die Kontaktaufnahme seitens PR-Agenturen aber auch generell auf Unternehmenskontakte analog anwenden. Natürlich geht es dann nicht mehr um Urheberrecht. Es gibt auch in dem Sinne kein Kontaktrecht. Nennen wir es einfach Rules of Contact. Soweit ich mich entsinne, wurde diese Idee schon einige Male insb. in den USA durchgekaut, herausgekommen ist mW bisher nie was. Keine Ahnung, woran es lag. Lag wohl daran, dass sich keiner gefunden hatte, der das durchzieht. Und von der PR-Branche erwarte ich aufgrund der Egoismen untereinander eh keine Lösung, die von denen aus kommen würde. Alles andere wäre auch ein kleines Wunder. Selbst schuld.

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Denn es gibt selbstverständlich Blogger wie meiner einer, die sehr wohl aktiv nach Informationen suchen, nur ist die Suche nach einem geeigneten Ansprechpartner nicht easy. Umgekehrt wissen viele Unternehmen/Agenturen natürlich nicht, was mich interessiert. Dazu müssten sie mich ja auch kennen, bevor sie überhaupt auf die Idee kommen, nicht nur die olle Presse zu kontakten.

Das RoC-Problem unterteilt sich demnach wie folgt:
– Kontaktaufnahmewege und Art der Informationen
– Interessensgebiete

Der Kontaktaufnahmeweg ließe sich grob wie folgt unterteilen:
Mail, Telefon, Fax, Persönlich = Und / Oder

Die Art der Information:
Pressemitteilung, Interview mit den Machern, Links zu Medienfiles (Video, Podcasts, Pictures) = Und / Oder

Die Interessensgebiete:
Blogger nutzt Tag-Form und trägt diese in einer zentralen Plattform ein, dort hinterlegt er zugleich die Kontaktwege, Informationsarten, seine Blog-URL, ggbfl. Kontaktdaten, usw. Zugleich kann er sich dort ein Banner ähnlich wie bei Creative Commons besorgen (s. Grafik oben) und ggbfl. auch ein Widget, das auf seinem Blog seine Interessensgebiete anzeigt.

Soweit die grob skizzierte Grundidee. Basiert wie gesagt, auf der simplen Annahme, dass es Blogger gibt, die sehr wohl Interesse haben. Und alles was man dazu benötigt, ist eine simple und explizite Möglichkeit, die Suchenden zusammenzubringen, ohne Schnörkel und langes Blabla, wie man gerne kontaktiert werden möchte. Ach ja, für die Monetizer unter Euch: Ich denke, dass Agenturen und Unternehmen ohne Weiteres bereit wären, einen Obulus zu entrichten, um diese Daten einsehen zu können. Die sind Gold wert.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.