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PR-Futter für PRler: Blogger kontakten?

auf dem Barcamp Bodensee habe ich mich mit Florian / Grenzpfosten unterhalten (oder?). Dabei kamen wir auf das Thema PR-Branche und ihre Unsicherheit bei der Kontaktaufnahmen mit Bloggern. Aktuell läuft dazu eine Umfrage bei Florian.

Ich denke, dieses Logo kennen wohl die meisten:
CC
Es gibt an, wie Du zB Deine Blog-Artikel Dritten zur Verfügung stellen möchtest. Bei mir lautet die CC-Lizenz:
– Namensnennung
– keine kommerzielle Nutzung
– Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Dieses simple, modulartige System ließe sich oW auf die Kontaktaufnahme seitens PR-Agenturen aber auch generell auf Unternehmenskontakte analog anwenden. Natürlich geht es dann nicht mehr um Urheberrecht. Es gibt auch in dem Sinne kein Kontaktrecht. Nennen wir es einfach Rules of Contact. Soweit ich mich entsinne, wurde diese Idee schon einige Male insb. in den USA durchgekaut, herausgekommen ist mW bisher nie was. Keine Ahnung, woran es lag. Lag wohl daran, dass sich keiner gefunden hatte, der das durchzieht. Und von der PR-Branche erwarte ich aufgrund der Egoismen untereinander eh keine Lösung, die von denen aus kommen würde. Alles andere wäre auch ein kleines Wunder. Selbst schuld.

Denn es gibt selbstverständlich Blogger wie meiner einer, die sehr wohl aktiv nach Informationen suchen, nur ist die Suche nach einem geeigneten Ansprechpartner nicht easy. Umgekehrt wissen viele Unternehmen/Agenturen natürlich nicht, was mich interessiert. Dazu müssten sie mich ja auch kennen, bevor sie überhaupt auf die Idee kommen, nicht nur die olle Presse zu kontakten.

Das RoC-Problem unterteilt sich demnach wie folgt:
– Kontaktaufnahmewege und Art der Informationen
– Interessensgebiete

Der Kontaktaufnahmeweg ließe sich grob wie folgt unterteilen:
Mail, Telefon, Fax, Persönlich = Und / Oder

Die Art der Information:
Pressemitteilung, Interview mit den Machern, Links zu Medienfiles (Video, Podcasts, Pictures) = Und / Oder

Die Interessensgebiete:
Blogger nutzt Tag-Form und trägt diese in einer zentralen Plattform ein, dort hinterlegt er zugleich die Kontaktwege, Informationsarten, seine Blog-URL, ggbfl. Kontaktdaten, usw. Zugleich kann er sich dort ein Banner ähnlich wie bei Creative Commons besorgen (s. Grafik oben) und ggbfl. auch ein Widget, das auf seinem Blog seine Interessensgebiete anzeigt.

Soweit die grob skizzierte Grundidee. Basiert wie gesagt, auf der simplen Annahme, dass es Blogger gibt, die sehr wohl Interesse haben. Und alles was man dazu benötigt, ist eine simple und explizite Möglichkeit, die Suchenden zusammenzubringen, ohne Schnörkel und langes Blabla, wie man gerne kontaktiert werden möchte. Ach ja, für die Monetizer unter Euch: Ich denke, dass Agenturen und Unternehmen ohne Weiteres bereit wären, einen Obulus zu entrichten, um diese Daten einsehen zu können. Die sind Gold wert.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

28 Kommentare

  • Wenn ich mit mal durch den Kopf gehen lasse, wie oft mein Telefon bimmelt, weil mir wieder einer gute Listigs und Rankings verkaufen will, habe ich von PR die Nase schon voll.

    Und jetzt nervt Tante Gurgel auch noch mit Spam-Mails für AdWords. Bääähh.

  • @ Markus: Vor allem verschickt die Tante Gutschein-Codes für Neue Kunden an existierende Kunden. Das finde ich noch viel nerviger…

    @ Topic: Ich finde die Idee sehr charmant, befürchte aber das die von Thomas als Tanja-Anjas titulierten Assistentinnen sich auf GF-Druck über diese ROC hinwegsetzen würden in der panischen Mission soviel Awareness wie möglich zu erzeugen *g*

  • „auf dem Barcamp Bodensee habe ich mich mit Florian / Grenzpfosten unterhalten (oder?)“

    Jepp 🙂

    Habe in der Tat vor ein übergreifendes System zu bauen, mit dem sich die Blogger ihren PR Content selber holen können, was das ganze Anspracheproblem elegant umgehen würde.

    Was ich dazu noch brauche ist ein guter Programmierer, mit dem ich das umsetzen kann. Ã?lso wenn wer interesse hat…

  • @Armin, thx (falls du mich meintest)
    @Flo, holen ist zwar gut, nur besuchen ja nicht alle PRler Deine Seite;) Schicker: PRler/Firma entdeckt auf Blog das Logo, roger…

  • Ja, meinte Dich.

    Neville schreibt ziemlich oft ueber Social Networks, PR und aehnliche Themen und ist einer der bekannteren Britischen Blogger. Soweit ich ihn von Blog und per e-mail kenne ist er ein echt netter.

    Wohnt nicht weit weg von mir, solange nicht gerade Rush Hour ist muesste ich das in 30 min schaffen koennen. Mal sehen ob ich mich irgendwann mal mit ihm auf nen Pint treffen kann.

    Ach ja, die Sainsbury Handheld Sache habe ich nicht vergessen. Ich habe noch keine Zeit gehabt das Ding zu benutzen, aber mir das mal kurz angesehen. Auf den ersten Eindruck hin scheint das nur ein Geraet zu sein mit dem man seine Einkaeufe selber scannen kann und dann an einer Spezialkasse schneller abgefertigt wird. Ob das noch mehr kann weiss ich noch nicht, hoffe das aber demnaechst mal ausprobieren zu koennen.

  • ich werde ihn mal kontakten, was es schon gibt und ob er was damit anfangen kann.

    Wegen Handheld: Schauen wir mal, bis jetzt ist es ja ein tragbarer Scanner, mehr nicht.

  • @robert: Da ich kürzlich gefragt wurde ob ich eine ‚Top 100‘ Bloggerliste kenne und wir glaub ich auch darüber geredet hatten, ahbe ich folgendes überlegt:
    – Blogliste anlegen
    – als Google-Tabelle
    – ggf Input via Formular? (ich glaub das ging, da brauch ich ggf Hilfe)
    – diverseste ‚Zahlen‘ (pi/monat, V/Tag, Werbung j/n, Ansprechpartner Werbung, dein PR-Code, der CC-Code, twitter/skype-kanal, Pagerank, Technorati-ank, Wikio Rank, whatever (Ich hab schon en ganze Brainstormingliste)
    – Mailadresse kann sich ja jede/r aus Impressum zupfen )

    Also sozusagen eine Crowdgesourcste Blogliste, die dann auch jede/r sortieren kann wie er lustig ist.

    Und wer es missbraucht, sei es Blogger oder PRler ist halt „böhse“.

    Blöde Idee?

  • Crowdsourced German Bloglist + PR-Code…

    Robert hat sich in PR-Futter für PRler: Blogger kontakten? ein paar gedanken zu einem ‚Creative Commons‘-ähnlichen Code gemacht, mit dem Blogger sigalisieren können, ob sie für PR-Angelegenheiten ansprechbar sind.

    Ich hatte eine Idee, die ich …

  • Wie Robert schreibt: Die Diskussion um dieses Thema ist in den letzten beiden Jahren immer wieder mal aufgekommen und dann wieder verebbt (ich gebe zu, auch ich wollte mich mal mit einem Forschungsprojekt drum kümmern, habe das aber zeitlich noch nicht auf die Reihe bekommen.) Drei Ergänzungen zur bisherigen Diskussion hier:
    – Es gab schon vor längerem den Versuch, Blogger dazu zu bringen, mit Hilfe einer simplen Ampelgrafik (PR ok – oder eben nicht) simplet Rules of Contact sichtbar zu machen. Außer auf PR-Blogs habe ich das aber noch nirgendwo gesehen.
    – IMO sollte man die Rules of Contact nicht losgelöst sehen von der Frage, wie Material aufbereitet wird (also was genau den Bloggern geboten wird). In GB/USA wird deshalb seit längerem an der so genannten Social Media News Release gebastelt. Das ist eine Art Weiterentwicklung der Presseinfo, die besser die Bedürfnisse von Bloggern treffen soll. Dabei ist sogar schon von einem Industriestandard die Rede. Dumm ist aus meiner Sicht allerdings nur, dass m.W. bisher versäumt wurde, die Blogger zu fragen, ob sie diese Art der Aufbereitung überhaupt mögen.
    – Ein dritter Diskussionsstrang: Einige vertreten heute die Meinung, dass Blogger (wenn man sie nicht kennt) gar nicht gepitcht werden sollen, sondern dass man dafür sorgen soll, dass diese selbst auf Informationen stoßen. Motto: Wirklich relevante Informationen finden den Weg zu den richtigen Leuten. Ich habe für diesen Weg viel Sympathie; er setzt allerdings voraus, dass z.B. Unternehmen selbst bloggen, bookmarken etc. und sich vernetzen. PR ist heute eben nicht mal schnell eine Meldung rauszuschicken, sondern Beziehungsmanagement.

    @Oliver: Obwohl ich PR-Mensch bin, hätte ich keine Lust, mein Blog in eine solche Liste einzutragen. Viel zu viele Daten, ich will doch mein Blog nicht verkaufen.

    Ein letzter Hinweis für Leute, die zum Thema weiterarbeiten wollen: Unter anderem mit Flos Hilfe ist zum Thema Blogger Relations in meinem privaten Wiki eine kleine Materialsammlung entstanden: http://thomaspleil.bluwiki.com/go/BloggerRelations

  • bin auch der Meinung, dass man besser eine Plattform schaffen sollte, auf der Blogger thematisch relevante Corp-News selbst zusammenstellen können, weil das dann auch ins Long Tail wirkt und nicht nur die alphatiere pämpert 😉 Außerdem löst die liste nciht das Problem, dass PR-ler blogger mit thematisch unpassenden Sachen „spammen“.
    Ich bn fest davon überzeugt, dass das von den Unternehmen und Agenturen gut aufgenommen wird. Man wird denen das sogar verkaufen können. Dazu dann ncoh ein revenue-sharing-modell mit den teilnehmenden bloggern… das sollte funktionieren.

  • Sagen wir so, die Liste wollte ich machen, weil mich eine PR-Frau gev´fragt hatte nach einer ‚Top 1000 Liste‘ der deutschen Blogs.
    Ich sagte ihr, dass es das meines Wissens nicht gebe UND dass ich eine solche Liste auch gar nicht unbedingt für sinnvoll hielte.

    Andererseits überlegte ich, WENN man eine solche List WOLLTE, WIE man sie erstellen würde, und kam auf obigen Weg.

    Der Vorteil von sowas ist eben der Überblick und dass jede/r sie sortieren kann, wie er/sie glücklich ist.

    Oder Klonen oder …

    Bei anderen ‚zentralen‘ Modellen fürchte ich die selbe Hackerei, die üblicherweise im Umfeld solcher Listen aufkommt.

    Ob ein ‚bloggerspezifisches‘ OpenPR-Dings was bringt, hm, wozu denn NOCH eins? (Und was wäre genau bloggerspezifisch?)

    Update:

    Ich seh es auch so, dass deise Liste nicht NUR deisen PR-Aspekt hat sondern auch noch X andere haben könnte.

  • Die Idee mit einem Badge oder so was, finde ich einerseits sehr verlockend, wir (Edelman) haben auch mal an so was experimentiert, einem Art wizzard, mit dem man ein „disclosure“ ausfüllen konnte und auch eintragen, ob und wie man Infos will (was ein US-Projekt, ist irgendwann mehr oder wengier im Sande verlaufen, glaube ich).
    Ansonsten bin ich skeptisch was zentrale Plattformen etc angeht. Einerseits machen wir immer wieder gute Erfahrungen mit pressportal.de und anderen – wo sich Bloggerinnen und Blogger oft bedienen. Andererseits muss ich mir eh die Blogs zusammensuchen, von denen ich durch Lesen (ja, nur so geht es) denke, dass es sie interessieren könnte.
    Wenn ich noch keinen direkten substanziellen Kontakt zu den Autorinnen hatte, gehe ich dann zweistufig vor: Erstmal sagen, wer ich bin, wieso ich auf ihn oder sie komme und für wen ich arbeite, und fragen, ob ich dazu INfos schicken darf. Und nur (NUR!) wenn da eine aktive Zustimmung kommt, schicke ich was.

    Meine Erfahrung: fast durchweg positiv.

  • Hi zusammen,
    als Vertreter der PR-Seite verfolge ich die Diskussion mit regem Interesse. Denn es ist natürlich so, dass man zB, wenn man mit einem neuen Thema konfrontiert wird, nicht sofort alle Blogger persönlich kennen kann. D.h., die Frage, wie man trotzdem ansprechen „darf“, wenn man durch Stöbern im Blog den Eindruck gewinnt, dass es passen „könnte“, ist eine extrem relevante.

    Wir bei den Frischen Fischen beschäftigen uns im Augenblick intensiv mit dem Thema Social Media Release, setzen diese neue Form der Pressemitteilung aber sehr reduziert nur ein. Im Kern versuchen wir, uns bislang persönliche unbekannte Blogger zunächst auf ein Thema aufmerksam zu machen und dabei zu fragen, ob sie PMs, Exklusivthemen oder ein SMR erhalten möchten.

    Einfacher wäre es, wenn es tatsächlich die berühmte Ampel gäbe, die Robert beschrieben hat: Auf einen Blick weiss man Bescheid und handelt entsprechend. Eine zentrale Plattform hierfür halte ich nicht unbedingt für nötig, es würde auch eine Art Sprachregelung fürs Impressum genügen oder eben ein grafisch aufbereitetes Instrument.

    Den Aufbau einer Blog-Liste sehe ich recht skeptisch . Blogs kommen und gehen, habe ich mit meinem eigenen Blog gerade gemerkt, und es gibt wirklich nur eine überschaubare Anzahl von Blogs, die zu jedem Thema wirklich Relevanz haben. Also entweder müsste die LIste immer aktuell gehalten werden oder es macht recht wenig Sinn in meinen Augen.

    In diesem Sinne freue ich mich auf weitere angeregte Diskussionen,
    Martin Seufert

  • Und wie soll das mit der „Ampel“ funktionieren? Die ist doch viel zu ungenau. Darum sich mit den jeweiligen Blogs zu beschaeftigen kommt der PRler wenn er vernuenftig und gut doch trotzdem nicht herum.

    Das ist doch im Prinzip das was Neville in dem Beitrag den ich oben verlinkt habe beschreibt. Er hat kein Problem damit kontaktiert zu werden, aber halt bitte nicht fuer Themen die ihn nicht interessieren und nicht mit e-mails wo man die Datenbankmail auf den ersten Blick erkennt.

    Sehe ich in meinem Fall genauso:

    Wenn mir eine PR Agentur was ueber (Islay) Whisky schickt werde ich mir das gerne ansehen. Vielleicht was drueber schreiben, vielleicht nicht. Wenn die Agentur mir was ueber einen Speyside Whisky schickt werde ich schon stutzig werden ob deren Kompetenz. Und wenn sie mir was ueber Wodka schickt werde ich sie fuer vollkommen inkompetent erklaeren (Rum lasse ich unter bestimmten Umstaenden vielleicht noch durchgehen). Gut, ich wuerde keinen auf Don Alphonso machen und da oeffentlich rumschreien und blossstellen, aber eine geharnischte e-mail zurueck koennte es schon geben.

    So etwas laesst sich nicht in eine Ampel packen, da muss sich der PRler schon ein bisschen Muehe geben und sich das Blog auch mal richtig ansehen. Dann vielleicht mal vorsichtig und vor allem persoenlich anfragen. Dann klappt das schon.

  • Flo,

    ist mir schon klar wie das an sich mit der Ampel funktionieren soll. Aber das simple Grundprinzip ist ja das Problem:

    Wie Du selber sagst und ich ja auch bemaengele (sp?) ist das sehr rudimentaer und befreit den PRler nicht von der Aufgabe sich das Blog anzusehen. Ich lade Leser und andere ja durchaus ein mir Input zu schicken, auf meiner contact form steht schliesslich:

    Do you have something you would like me to blog about? Or a comment to an entry? Send it to me through this contact form. I’ll try to reply as soon as possible and if possible I’ll blog about it.

    Der Schreiber kann sogar waehlen ob seine e-mail „bloggable“ oder „nicht bloggable“ ist.

    Gleichzeitig befreit diese Erlaubnis ihn meines Erachtens aber nicht davon nachzudenken, sich das Blog anzusehen und zu ueberlegen was er mir schickt bzw womit er bei mir anfragt. Genau die Abgrenzungen und Ueberlegungen anzustellen die ich oben andeute.

    Mein Blog ist thematisch ziemlich eng gestaltet, da sollte sich der PRler denken dass die Wahrscheinlichkeit dass ich ueber Wodka, Urlaube in Kenia oder irgendwelche Software blogge doch recht gering ist. Ausnahmen bestaetigen die Regel (warum der Rum ausnahmsweise reinpasste musst Du selber rausfinden). Da muss sich der PRler dann halt anstrengen und den richtigen persoenlichen Pitch finden, eben nicht auf den Knopf des Mass-Mailers druecken und die Adressensammlung aus der Datenbank raushauen bei der das Standard-MS-Word-Dokument angehaengt wird.

  • links for 2008-06-07…

    PR spam is mostly the result of being careless : NevilleHobson.com
    stuff to avoid when PR-pitching bloggers
    (tags: weblogs+pr+publicrelations via:mento.info)

    Umberto Eco’s piece on Mac and DOS, Catholic and Protestant
    The fact is that…

  • @Oliver

    Ich finde das triffts „PR spam is mostly the result of being careless“ mit einer Kennzeichnung, wie angedacht wird dieser Nachlässigkeit aber nicht einmal im Ansatz begegnet, die ist egal auf welcher Schiene / in welchem Format sie kommt immer ärgerlich.

    Vielleicht sollte man verlangen, dass Social Media Outlets nur Social Media Releases erhalten …

  • @Hubo: Hm, ich stelle fest, dass ein Pressetext, auch wenn er unter CC steht und nen RSS Feed drangetackert hat für mich als Bloger idR eher unspanned ist.

    Ich produziere eigentlich gar keine ‚Artikel‘, ich führe online Gespräche. Insofern zeihe ich ‚Ansprache‘ einer ‚Release‘ vor.

    Die Liste ist an sich nicht die antwort auf das Problem, ich wollte sie an sich aus anderen gründen udn sie war nur ein ort, wo man den PR-Code abwerfen könnte.

    Hat aber außer mir eh keinen anderen motiviert, insofern: no damage done 😉

    Ich denke, dass ‚Social Media gerechte PR‘ eben ganz anders operiert als ’normale‘.

    Eventuell mach ich mir dazu mal Gedanken, gerde bin ich (bei 2 Beratungsgigs) gerde eher auf der schiene: „Wie sollten Startups/Firmen sinnvoll bloggen?“

  • @Oliver, Sie haben aber ziemlich einfache Jobs 😉 „Wie sollten Startups/Firmen sinnvoll bloggen?“, Na gar nicht, raten Sie Ihren Startups an, nicht zu bloggen. Sollte es doch gute Gründe für ein Blog geben, wird sich der Kunde am Ende gegen Sie als Berater durchsetzen … allerdings weiss er dann, warum und wofür er bloggt und worauf es ihm ankommt …

  • @hugo: Na, vieles was einfach wirkt, ist es nicht 😉

    Wenn der Kunde sein Startup aufgeben will und lieber berät, ist doch auch nett.

    Enden Unternehmer nicht alle als ‚Berater‘, so oder so? (So wie Physiker alle Philosophen werden?)

    Aber jetzt sind wir off topic, oder?

  • Bin ein bissle spät auf den Artikel gestoßen, trotzdem nochmal ein kleiner Nachtrag. M.E. war es doch noch nie ein Problem an Pressemitteilungen heranzukommen oder entsprechend unters Volk zu bringen:
    1. Die PR-ler können einfach in den massenhaften Blogverzeichnissen nach passenden Themenblogs Ausschau halten.
    2. Umgekehrt können die Blogger über Agenturverzeichnisse nach interessanten PR-Agenturen suchen und sich auf die Verteilerliste setzen lassen (z.B. pr-journal)
    3. … oder man trägt sich gleich als Online-Medium z.B. beim Zimpel ein, habe es noch nie probiert, aber dürfte eigentlich für etablierte Blogs kein Problem sein, vermute ich…

    Im Marketing-Bereich kenne ich nur Trigami, darüber dürfte man auch zur Genüge mit Infos zugespammt werden.

    Vielleicht verstehe ich auch was falsch, dann werde ich die Keile stoisch ertragen …

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