Mobile Basic

Robert Basic

die Zeichen am Himmel, auf der Erde, unter der Erde, auf dem Wasser und unter dem Wasser sind unübersehbar. Das Internet, wie wir es als User heute kennen, wird zunehmend mobiler. Apple und One Laptop per Child haben haben sozusagen das Fass zum Überlaufen gebracht.

Die Miniaturisierung der Geräte schreitet voran, Asus EEE hat es als erster erfolgreich in die Praxis umgesetzt, was die mobilen Internetdevices angeht, wenn man an herkömmliche Computergeräte denkt (in dem Fall über die Geräteklasse „Ultra Mobile PC“). Apple ist es wiederum gelungen, als erster über Mobilfunkgeräte eine Bresche zu schlagen, indem man das Handy anders „gedacht“ hat. Es gab zwar zuvor schon viele Anläufe, aber Apple und Asus haben den Berg erstmalig erklommen. Und es ist unübersehbar, dass andere Hersteller nachziehen. Aus unterschiedlichsten Richtungen. Nokia will mit Macht nicht mehr nur ein Handyhersteller, sondern ein Anbieter mobiler Lösungen werden, Intel und VIA bauen passende Chips, Mobilfunker erweitern ihre Leitungskapazitäten und drehen an den Datenpreisen, Google pusht mit Android gewaltig auf den Markt, Apple bietet mobile Software demnächst über Itunes an, Nvidia fokussiert sich zunehmend auch auf mobile Geräte, um die grafischen Fähigkeiten zu verbessern, die Preise dieser kleinen Gerätewunder fallen zunehmend, natürlichere Bedienerinterfaces sind Dank Apple im Kommen, Microsoft, Google und Yahoo sind ganz nass auf den mobilen Werbemarkt, alle Telekomriesen weltweit schärfen nicht mehr nur ihre Sinne, kurzum, man kann die tektonischen Verschiebungen nicht mehr überhören.

Wir haben 3 Milliarden Menschen da draußen, die Handys benutzen, aber lediglich 1,2 Milliarden Internetnutzer, die über ihren PC/MaC/Linux ins Netz gehen. Man muss kein großartiger Controller sein, der 1+1+1 zusammenrechnet = Die Bedeutung und Nutzung des Internets wächst rasant, die Geräte werden mobiler, das Web kommt zum User und wir haben jetzt schon 3x soviel mobile Sprachnutzer wie Internetnutzer, der Sprung aber von mobilen Voice- zu Datendiensten ist angesichts der o.g. Entwicklungen kein großer mehr.

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Das hat zur Folge? Dass sich alle, ausnahmslos alle Profis, die sich mit dem Internet beschäftigen, von Shopanbieter bis hin zum Developer Gedanken machen müssen, was die Nutzungsparadigmen einer mobilen Nutzung angeht. Warum? Ganz einfach… mobile Devices haben kleinere Screens (Ergonomie bedingt Usage!) und eine mobile Nutzung bedeutet auch eine weitaus schnellere und einfachere Nutzung. Wer will schon komplexe Menues mit fizzeligen Linkwüsten bedienen, wenn er mal kurz was auch immer nachschlagen möchte? Und es geht eben nicht nur darum, eine i.website zu haben, sondern eine gefällige Webapplikation zu schreiben, die vom Nutzungsmuster her weitaus besser geeignet ist, einen mobilen Webuser zu beglücken, statt das bloß vom Umdesignen einer Webseite anzugehen, was bis dato die dominierende Philosophie ist, die ich grundsätzlich nicht für verkehrt, aber nicht wirklich geeignet halte. Die jetzigen ipHone Applikationen zeigen idealerweise den Weg auf, was die mobile Usage und die GUI angeht. Nicht die Webseite, sondern eine Applikation mit einem Webservice im Hintergrund ist das goldene Kalb.

Und ich werde nicht einfach so daneben stehen und über die kommenden Jahre hinweg zusehen, wie in anderen Ländern zunehmend Märkte erobert werden, während wir hierzulande zögern und auf den großen Segen der IVW warten, die aufzeigen, dass Internetservices nun doch von einer spürbaren Masse an mobilen Usern genutzt werden.

Ergo? Es wird ein mobile basic thinking geben, das sich damit beschäftigt, die Entwicklungen aufzuzeigen, Webseiten und mobile Webapplikationen beispielhaft vorzuführen, Agenturen und Kunden zu nerven, was und warum sie etwas wie umgesetzt haben, etcpp. Und, ich plane jetzt schon für den Winter ein „Mobile Barcamp“, um die frühe Szene zusammenzuführen. Noch ist nix verloren, mein Traum ist, dass wir hierzulande ein Startup sehen werden, das sich weltweit etablieren kann. Das kann aber nur klappen, wenn man genug versucht, probiert, macht, sich vernetzt und die Köpfe heiß redet, langsam versteht, sich austobt, Ideen umsetzt und verbessert. Alleine der Gedanke an ein gelungenes Social Network mit angepasster Ausrichtung für die mobile Nutzung,,… es kann und wird (mein Future-Chip ist sich sicher) alle bisherigen SNs in den Schatten stellen. Durchaus möglich, dass noch junge und nicht verkrustet denkende Firmen wie Facebook, MySpace, Xing und andere dieser Switch gelingt, aber es ist oW denkbar, dass eine völlig unbekannte Softwareschmiede den Dreh noch besser heraus hat.

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Es ist so viel möglich und noch genug Zeit, bis die Karten wieder einmal verteilt sein werden. Deutsche Unternehmen haben eine gute Chance, wenn sie nicht pennen und nur ins Silicon Valley schielen. Soon more.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.