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Feedly: Schöner RSSen

feedlyFeedly ist eine Art Schönheitsmacher für die eigenen, schnöden RSS-Feedabos. Man möchte das magaziniger darstellen. Einfach die Guided Tour (.mov) reinziehen oder auf Netzwertig weiterlesen. Das Ganze wird noch mit Socializing-Featuren angereichert. Wie Ihr schon merkt, nix für mich: Ich brauche schnelle, perfekt navigierbare Oberflächen, „Schönes“ steht hinter Funktion ganz weit hinten an. Bei Feedly leidet die Durchnavigierbarkeit/“Surfability“ imho, no chance. Aber das gilt für mich, der sich rasend schnell informieren möchte.

Wie ich das für mich mache?
1. Lesen der RSS-Abos in Bloglines, alle Abos sind in Ordnern organisiert, Artikel werden gruppiert nach Blog, dann nach Zeit sortiert
2. Was interessieren könnte, wird über Instapaper.com gespeichert
3. Und wenn es dann immer noch interessant erscheint, wird es auf dem Blog hier geshared und gesocialized. Sharing-Features wie die etwa von Google Reader sind für mich absolut irrelevant, da mein Social Place das Blog hier ist
Insofern spielt Feedly für mich keine Rolle. Das muss aber nicht für Euch so gelten, schauts Euch Feedly ruhig mal an, läuft als Plugin im Firefox (auch dem 3er).


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

5 Kommentare

  • Schauerlich. Lahm, unübersichtlich, fehlende Funktionen („alles als gelesen markieren), nicht in sync mit dem Google Reader (zeigt mir 500 schon gelesene Artikel an, obwohl er nur ungelesene anzeigen soll), keine globalen Einstellungen („immer nur die ungelesenen anzeigen“), Navigation nicht beliebig anpassbar (all kann nicht entfernt werden), Twitter-Integration komplett schleierhaft usw. usf.

    Nene.

    Selbst wenn das alles funktionieren würde wäre es wie Times auf dem Mac in hässlich mit den Problemen, die es dort auch gibt: Nur für Wenigleser brauchbar.

  • Ich benutze Bloglines nicht, sondern Feedreader, weil es auf dem eigenen PC doch deutlich schneller geht, sich durch die Überschriften zu klicken. Zumindest ist das meine „gefühlte Erfahrung“ in Sache RASEND SCHNELL!

  • feedly hat einen ganz anderen use case es geht wohl mehr um exploratives lesen als darum alles zu scannen, da ich zu viele Sachen im Reader habe funktioniert das prima 🙂

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