Sonstiges

Spielzeitschriften: Auflagen im Sinkflug

sehe gerade beim Hugo, dass Spielezeitschriften seit I/2006 ganz schön heftig an Auflage verloren haben. Allen voran die Computer Bild, die rund 150.000 weniger Heftchen gegenüber 2006 absetzt. Der Grund klingt wie eine alte Leier: Das Internet ist schuld.

Weitere Infos:
Game News in a Duel of Print and Online & Nekrolog Spielehefte 2007 – Jahresrückblick Teil 1 von 2 und IVW-Zahlen I/2008 – Auflösungserscheinungen?!. Magaziniac ist generell als ein Blog zu empfehlen, das sich als Watchblog mit dem Thema Spielezeitschriften befasst. Was man nicht allerdings nicht finden wird oder ich habs übersehen: Konkrete Kritiken zu Spieletests. Danke für den Tipp, Hugo!


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

12 Kommentare

  • Liegt wohl daran, dass die Generation der Spielezeitschriften Leser langsam ausgestorben, ich meine natürlich in die Jahre gekommen ist. 😉

  • …in meinen Augen sind die es zu großen Teilen selber schuld:

    Lassen sich kaufen, verneinen dies, und regen sich dann auf wenns auffliegt.

    Freie Presse? Objektive Berichterstattung? Im Games-Mag Sektor eher rar zu finden.

    Meine Erfahrung.

    Wer kauft „gekaufte“ Infos?
    Nee,… es gibt ne Menge 1a Gamer-Blogs. Von Gamern und Leuten denen ich eher glauben schenke als einem käuflichen Redakteur bei Games-Mag XY.

    Nicht pauschal; doch aber auffällig häufig!

  • Ich bin einer von denen, die Spielezeitschriftenleser gewesen ist. Ich habe in jungen Jahren mindestens 2 Spielezeitschriften pro Monat gekauft (PowerPlay + PC Joker) und verschiedene andere geliehen. Ich habe die weniger wegen den Spiele-Tests gelesen, sondern eher wegen Cheats und Lösungshinweisen. Irgendwann ging das Interesse am Spielen verloren. Das war in der Zeit meiner Ausbildung. Ich hatte zwar mehr Geld um Spiele zu kaufen, dafür weniger Zeit sie zu spielen. Außerdem kam gerade das Internet auf. Da wurde ich vom Spiele-Freak zum Informations-Junkie. Gespielt habe ich dann nur noch gelegentlich. Meistens Klassiker, die irgendwie auch noch auf einem neueren PC liefen.

    Heute kaufe und lese ich keine Spielezeitschriften mehr. Warum auch? Für sporadische Spiele-Informationen schaue ich im Netz nach. Statt Spiele-Tests lese ich Nutzererfahrungen in Diskussionsforen, die gleich auch mit Tipps und Tricks gespickt sind.

    Spielen tue ich nur noch selten. Und wenn, dann die ganze Nacht durch (kurzfristiger Suchtfaktor). Dann ist aber auch wieder genug.

  • Kann ich mir Vorstellen das die Verkaufszahlen zurück gehen. Warum dafür gibt es meiner Meinung nach verschiedene Gründe.

    – mangelnde Objektivität
    – immer dasselbe
    – Ein Rollenspiel-Magazin dessen Inhalt zu 90% aus WOW besteht, wer will das lesen?
    – allgemein sinkende Qualität

    Ich gehöre auch zu den Käufern, wenn auch selten und dann nur wegen der Vollversion. Da die selten gut sind, kaufe ich auch selten.

    Robert: Fürs stille Örtchen tut es doch auch die Bild 😉 Für längere Aufenthalte vielleicht auch ehr ein guter Roman. 😀

  • „- Ein Rollenspiel-Magazin dessen Inhalt zu 90% aus WOW besteht, wer will das lesen?“

    Dazu aus dem oben empfohlenen Blog Magaziniac:

    „Lenhardt kann’s noch immer. Buffed – Das Magazin für Rollenspieler ist zweifellos der Heftlaunch des Jahres 2007.“

    (Disclosure: Arbeite bei Computec, aber nicht bei Buffed – und das Heft ist auch nüchtern betrachtet wirklich gut und liebevoll gemacht)

  • @# David: Nur kurios, dass es wahrscheinlich bei Buffed, genau dazu genug Beschwerden gegeben haben muss. Warum sonnst muss ein Heft auf seiner Seite, darauf hinweisen. „Wir schreiben nicht nur über WOW“. Ich selbst habe dieses Heft gekauft gehabt, doch nun nicht mehr. Ich spiele kein WOW und brauche also auch kein solches Heft.

  • Bin kein Spieler und keine Spielemagazinleser. Jedoch beobachte ich, dass sich die Interessenten für Games ändern. Spätestens mit der Nintendo WII sind Spiele zum Massenprodukt geworden. Verkaufserlöse über den Niveau von Kinofilmen unterstreichen diese Entwicklung. Der Mainstream holt seine Infos aus der Computerbild oder braucht keine, der Powerplayer ist im Internet und will Blattkonzepte, die anspruchsvoller sind, aber eben nur in kleinerer Auflage zu verkaufen sind. Die IVW Zahlen zeigen mir, dass neue Blattkonzepte oder eben neue Internetangebote braucht, denen der Leser Geld und Aufmerksamkeit schenken möchte.

  • Der eindeutige Grund ist doch wohl die Tatsache, dass immer mehr in den Online-Bereich wechselt. Die Online-Webseiten sind die Info-Quellen für Spieler.

    Zum zweiten spielen sehr viele Spieler Onlinespiele, die besser auf Communities wie inWoW.de aufgebhoben sind, da es sich immer für Jahre um ein und das selbe Spiel handelt.

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