virtuelle Welten lernen das Beamen und Googles eigenes Second Life

Robert Basic

ich muss ehrlich gestehen, dass ich über diese Nachricht herzhaft lachen musste:
Linden Labs and IBM Break the Metaverse Barrier, Teleport Across Virtual Worlds

Staff of Linden Labs, the creators of virtual world Second Life, and IBM announced last night that they have achieved the first recorded teleport of their avatars from one virtual world into another. Researchers from the two companies teleported avatars from the Second Life Preview Grid to an OpenSim virtual world.

Auf Techrunch schwafelt man in der alten Netzsprache drüber:

Interoperability between virtual worlds is fine, and is definitely a step towards breaking down the walled gardens they are increasingly finding themselves in. But ultimately it is the wrong answer. What we really need is interoperability between virtual worlds and the Web. Otherwise, virtual worlds will remain isolated in their alternate universe. If you can’t link to it from the regular Web (and vice versa), it doesn’t exist. That is why virtual 3D worlds are going to come to the browser.

Klar, der Browser ist die beste SW für 3D-Modelling, Mann Mann Mann…. anyway… diese klitzekleine Meldung zeigt erneut auf, wie immens wichtig es ist, dass sich im VL ein „Microsoft“ durchsetzt, das einen Standard durchpeitscht, so dass man diese bizzaren Meldungen eines Tages ruhig vergessen kann. Siehe dazu meinen alten Artikel zu den Standardisierungsgedanken.

Und Rande: Google versucht sich nun auch an einer browser-basierenden, virtuellen Umgebung, nennt sich Lively
Screen Lively
Klar, wird 100% die News rauf und runtergerasselt jetzt… so schauts aus:

Aber keine durchgängige Welt, eher sowas wie Cyworld in 3D, wo man sich einen eigenen Raum erstellen kann. Aber nicht von A nach B spazieren kann, um das „Dazwischen“ zu begutachten. Das ist Second Life. Lively ist eine Aneinanderreihug von 3D-Räumen.

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Könnt Ihr Euch nur anschauen, wenn Ihr den Client installiert! Das aber geht nur mit Windows XP/Vista. Daher noch schnell zwei Screens:

Lively
Vogelperspektive, mittig mein Raum, rechts die Bedienerleiste, unten ein Chat-Fenster über GTalk

Lively
aus der 3D-Ansicht, mein Avatar, einige Möbelstückchen, fertig ist die Sauce.

Man merkt mir die Begeisterung förmlich an. Als Gamer ist man doch etwas verwöhnt (selbst Ultima Online war vor 10 Jahren weiter), was den inhaltlichen Kontext und Funktionalität angeht (klar, Spiele sind Spiele). Und als normaler Webuser komme ich mir wie in der Sesamstraße vor, was die GUI und Grafik per se angeht. Ich weiß nicht so recht, was ich mit dem Kram anfangen soll, geschweige denn, wie ich ihn bewerten soll. Ich glaub, ich bin zu alt für solche Oberflächen, die wie für Kinderhände gemacht daherkommen.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.