Sonstiges

Google Pagerank Fidibus

Phil von Google Blogoscoped hat mich angemailt, dass Google einen Update der Pageranks fährt und meine Startseite hochgegangen sei. Was mit dem Blog ist, weiß ich nicht. FOB Marketing schreibt, dass

die Freizügigkeit mit Links zu heftigen Abwertungen führen kann, darf man im Netz schon länger auf zahlreichen Blogs bestaunen. Als Beispiel dafür eignet sich am besten Robert Basic, der mit der Aufsplittung seiner Website in 2 WordPress-Blogs auf dem einen (ohne Follow-Kommentarlinks [er meint damit basicthinking.de]) den alten PageRank 6 zurück erhielt, auf dem anderen (stark frequentierten) Blog weiter Verluste einsteckt.

Für die Blogger: Interessiert Euch null für das, was Google macht und tut, ob man nun weniger oder mehr verlinken soll, weil Google das toll findet, bloggt einfach weiter, verlinkt nach Belieben. Für mich sind Links ein natürliches Kernelement, sich blog-übergreifend zu unterhalten, wie auch Leser auf spannende Quellen hinzuweisen und damit ein wesentliches Feature. Es gibt keinen Grund, sich an Google zu orientieren. Google wird es eines Tages nicht mehr geben, „Blogger“ iwS dahingegen schon. Easy:)

Simsalabim:
Das von praktizierenden Muslimen vor jeder bedeutungsvollen Tätigkeit gesprochene Bismi allah rahman i rahim (Im Namen Gottes, des Allbarmherzigen) wurde daher in volkstümlichen Erzählungen lautmalerisch als beschwörende Zauberformel verstanden. („Simsalabim –- und es geschah.“)


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

35 Kommentare

  • Eifert nicht denen nach, die Euer Blog nach Belieben in den Himmel loben oder ins Verderben ziehen. Gelobt sei das Selbstbewusstsein eines jeden von Euch. Amen. (Psalm Nic, 1,1) – Wort zum Sonntag

  • Hm, ein Problem könnte natürlich sein, dass bei einigen (vielen?) Bloggern die $$$ hoch oben auf der Blog-Prio-Liste stehen, oder?!

    Wie war das mit Schwan*vergleich?
    Je höher dein PR desto höher dein $ ?

    😉

  • Ja, wir hören alle auf zu verlinken, damit unser PageRank steigt und Google sich freuen kann, dass die Blogger gemacht haben, was sie sagen.

    Gerade nach so einer Mail würde ich nicht darauf verzichten auf andere Blogs zu verlinken.

  • Pagerank my A$$ (sorry 🙂 ).

    Viel schöner ist doch, dass von Blogs auf einen verlinkt wird, weil so Themen zusammen kommen, die zusammen gehören.

  • Sehr schoen zu sehen wie die Lemminge sich an Google’s PR Steigerungen erfreuen und die Google Marke gen Himmel loben.
    Gerade in Zeiten in denen Google etwas kritisch betrachtet wird. Die PR Abteilung von Google ist wirklich smart.

  • @Domenic, Phil arbeitet doch gar nicht für Google, ist nur der bekannteste, deutsche Blogger, der sich eben mit Google beschäftigt, thats all, das war also ne Mail von Blogger-to-Blogger;)

  • @Robert: Oh, dann war das wohl ein klassisches Eigentor von mir. 😮 – Trotzdem finde ich Deine Einstellung gut, dass du weiterhin verlinken willst. Und Google gefällt mir mit der Meinung zum Verlinken auch nicht. 😉

  • Man oh man,

    was bringt mir denn ein toller Artikel, wenn ich an keine weiterführenden Infos/Meinungen/Quellen herankomme?
    Ist es nicht das, was einen Blog gerade ausmacht?

  • klar, der PR dient mit als Basis für die Höhe des Linkpreises bei Bezahllinks. Was FOB aber meint, ist das massive Setzen von outgoing links ohne Bezahlung, das lt. Theorie bei Google zu einer Abwertung führt, schön:)

  • der pure PR sinkt nicht durch viele Links auf andere. Aber der PR den man auf andere abfärbt sinkt deutlich durch viele Links. Aber Google nutzt natürilch nicht mehr nur den PR pur, sonst würden sie damit Linkfarmen belohnen.

  • Ich glaube, das geht teilweise ein bisschen durcheinander.

    Worum geht`s?

    – Wen verlinke ich selbst (im Blog-Beitrag)?
    – Wer verlinkt sich selbst (in Kommentaren)?

    -> Kommentare:

    – Ist „er“ (oder sie) überhaupt er/sie?
    – Wo verlinkt sie/er hin?
    (Zu seiner Homepage, seinem Blog, seinem Linkbeschaffungsauftraggeber… seiner Spam-/Abkassier-Seite?)

    => Wie wird wer verlinkt?

    Leider ein bisschen kompliziert. Entscheidend ist halt wirklich die Frage:

    „Bei wem habe ich Spaß daran, ihn zu verlinken – und bei wem bin ich eher nicht dazu bereit, für seinen Link zu „bezahlen“?

    Ob man sich darüber Gedanken macht oder nicht, hängt wahrscheinlich primär davon ab, was für eine Seite man selbst betreibt und sekundär davon, welche Art von Besuchern man auf seiner Seite hauptsächlich vorfindet. Manchmal ist PageRank eher „wichtig“, manchmal „ganz egal“ und manchmal ignoriert man das Proglem eben einfach. Aber „ausnutzen lassen“ möchte sich am Ende des Tages wahrscheinlich keiner.

    Ich selbst verlinke (wegen des Google-Problems) am liebsten Blogger, die wie ich (zumindest grundsätzlich) Follow-Links erlauben. In den Blog-Beiträgen verlinkt man natürlich alle möglichen Quellen (also nicht nur Blogger) mit „echten“ Links. Hier hat man ja auch die Chance, Thema und Link zuvor zu recherchieren.

    Firmenseiten, bei denen ich davon ausgehe, dass sie die Linkpreise kennen (Google-Problem 2) und der Reihe nach verschiedene von mir betreute Blogs (mit völlig unterschiedlichen Themen) durchkreuzen, um sich (sehr offensichtlich) mit „lauen Kommentaren“ Links abzuholen, verlinke ich natürlich nicht sehr gerne mit Follow-Links. Kommt dann auf die Kommentare an, ob sie komplett gelöscht, nur ohne Link geschaltet oder mit Nofollow-Link verlinkt werden.

    Wie auch immer man darüber denkt, man kann theoretisch
    – den Link entfernen
    – den Link zwar stehen lassen aber „unschädlich“ machen
    – den Link als ganz normalen Link geschaltet lassen.

    Weil meine Seite „fob marketing“ heißt (bei Marketing, Werbung, SEO usw. gehen bei vielen Leuten schnell „Alarmglocken“ an – und im Link steht nunmal „fob-marketing.de“) hat`s mich natürlich auch schon mal „erwischt“. Ob Follow- oder Nofollow-Link ist mir, wenn ich Kommentare schreibe, eigentlich ziemlich egal. Bei Nofollow-Trackback-Links finde ich das Blogger-Verhalten schon kritischer… (dann gehen „meine“ Alarmglocken an.) 😉

    Wenn die Leute keine Linkabwertungsmöglichkeit haben und deshalb einfach den Link komplett löschen (weil sie ihn für „verdächtig“ halten), finde ich diese Maßnahme eigentlich „unlogischer“ als den Link einfach zu neutralisieren. Denn mit Linkentzug wird tatsächlich der Weg zu weiterführenden Informationen versperrt. Mit Nofollow alleine nicht…

    Kompletter Link-Entzug deutet allerdings wirklich auf „Spam“ hin. Für einen Blogger ein harter Schlag ins Gesicht. 😉 (Mache ich selbst meist nur bei Einträgen, wie „SMS kostenlos“ oder „Gratis dies“… „Gratis das“… „Poker spielen““ usw., sofern nicht ganz gelöscht, weil Kommentar noch tragbar.)

    Nofollow entzieht nur die Linkliebe. Was soll`s… am Ende des Tages zählt doch ohnehin der eigene Content auf der eigenen Seite, was viele Leute nicht verstehen wollen, weshalb sie Linkjäger losschicken.

  • Coole Theorie. Genauso lustig wie viele andere Seo-Voodoo-Sachen, die im Netz herumschwirren.

    Du hast doch jetzt wieder einen PR von 4 auf dem Blog. Das ist eins nach oben, vorher war da – wegen Linkverkauf doch die Abwertung von 6 auf 4 und dann auf 3. Deine Hauptseite (ohne blog) war doch nie betroffen…

    Also hat die Theorie weder Hand noch Fuß, oder?

    Ausserdem ist im dem FOB-Artikel ein Übersetzungfehler drin, bezüglich der Ankündigung von Matt Cutts. *g*

  • Also meine Hauptseite http://www.suelz-koeln.de ist runter von pr5 auf pr4 und war beim letzten Mal erst von pr3 auf pr5 gesetzt und nahezu alle anderen Seiten auf pr3.

    Bezahlte Links hab ich auf der Hauptseite keinen Einzigen und einen Einzigen auf der sehr umfangreichen Linkliste. (Ich kann es mir einfach nicht leisten, für sowas Akquise zu machen. Bringt ja nur ein paar Kröten. Und die Flocken vom bezahlten Link werden auch noch von mir ans Kinderheim gespendet.)

    Ulkigerweise sind die 5 Linkseiten, die ausschließlich aus Links ins Veedel bestehen und zwar über 1000 an der Zahl, sowohl zu kommerziellen als auch nicht kommerziellen Seiten weiterhin auf pr3. Die recht häufig, wenngleich bei weitem nicht so häufig aufgerufen wie die Hauptseite, aufgerufene Seite unseres Kultursalons, freiraum.suelz-koeln.de, ist nun auch auf pr 4 gerutscht. Die Seite für unseren Veedelsanonymschweinekramdichter, die in 2 Beiträgen häufig von Trackbacksetzern aufgerufen wird, so daß ich diese beiden Beiträge komplett für Kommentare jeglicher Art gesperrt habe, ist ins Nirwana auf pr nicht-vergeben abgestuft.

    Die recht neue Seite fürs Jugenzentrum (JUZI) schaffte es auf Anhieb auf pr3, während die Seite für den Lichthof seit Jahresbeginn konsequent bei pr nicht-vergeben verharrt.

    Das Abstrafen der Hauptseite könnte was damit zu tun haben, daß es da derzeit in der Sidebar drei mit Links hinterlegte Werbebanner zu Seiten von gemeinnützigen Organisationen gibt, die derzeit Aktionen laufen haben, auf die ich hinweisen möchte, wobei sich unser Kindertheater auch noch mit einem Link zurück bedankte, da ich über deren Jubiläum derzeit recht ausführlich immer mal berichte.

    Vielleicht ist Google aber auch nur beleidigt, weil ich die Googlewerbung, die ich vor einigen Wochen mal schaltete nach zwei Wochen wieder in die Verbannung schickte.

  • @michael ich glaube, manchmal ist es besser, wenn man keine ahnung davon hat und einfach vor sich hinbloggt. dummerweise hält das google nicht davon ab, hin und wieder einzelne blogbeiträge für wochen einfach zu ignorieren. 🙁

  • Dieser ganze scheiss mit dem was Google will und was angeblich gut ist, nach deren Meinung, es kotzt mich sowas von an. Google ist evil, wir es bleiben, wir schlimmer werden. 😉

    Der PR ist ja sogar kaum noch für Dienste wie zB. LinkLift interessant, also warum hechelt jeder dem PR so hinter her? Alles Deppen im Netz die kein Hirn mehr haben, vor lauter Google oder was?

    Haut ab von AdSense, nehmt andere Dinge war…

  • Ich finde es schon erstaunlich, dass sich Blogger so viele Gedanken um die Linkproblematik machen. Letzendlich schreibt jeder auf seiner Blog-Seite so wie er kann und über das , was er mag. Blogger, die sich unter einander verliken, sind natürlich im Vorteil, weil sie sich die Besucher unter Umständen teilen. Wenn Blogger allerdings auf die Links der Kommentargeber achten und auch dem oder jenem seine Verlikung löschen, weil derjenige ja irgendwie über Google populärer werden könnte, dann finde ich es komisch. Solange auf meinem Blog keiner Werbung in den Kommentar schreibt, wird es freigeschaltet, egal wie Google rechnet. Ich meinerseits schreibe meine Seite für Menschen und nicht für Suchmaschinen. Die WordPress-Software lasse ich daher so, wie sie „Ab Werk“ eingestellt ist, da mich der gedöns nicht interessiert.

  • „Die WordPress-Software lasse ich daher so, wie sie „€œAb Werk“€? eingestellt ist, da mich der gedöns nicht interessiert.“

    Dann aber gehörst Du selbst zu der Liga, die zu 100% „nofollow“ verwendet – also im Grunde niemanden verlinkt. Schade.

  • Stimmt, hab mir jetzt den Quelltext angeschaut. In den Beiträgen wird keine Follow-Tag gesetzt in den Kommantaren dann schon. Der Tag heißt in dem von Frank Bueltge http://www.bueltge.de verwendeten ehemaligen Theme „external nofollow“.

    Da meinen Blog eh kaum jemand kommentiert, wird der Bloggerwelt eh kein Verlust entstehen.

  • Nun ja. Solltest Du Dein Blog einmal bekannter machen wollen, kannst Du ja mal ein Nofollow-Plugin ausprobieren.

    Ich empfehle Nofollow Case by Case. Nicht weil es von mir kommt, sondern weil es zusätzlich zum Follow-Link-Effekt eine Möglichkeit bietet, die Entfernung von Nofollow wieder rückgängig zu machen.

    Warum? Weil man nicht jeden Kommentar, den man nicht löschen möchte, auch unbedingt „belohnen“ will. (Zum Beispiel, wenn der gleiche Kommentarschreiber mit gleichem Namen und gleicher E-Mail-Adresse ständig wiederkommt und jedes Mal eine andere URL verlinken möchte, die oftmals garantiert nicht ihm gehört.) Es gibt aber auch Nofollow-Plugins nur für Trackback-Links (für faulere Blogger)…

    Achso. Nofollow ist normalerweise kein Theme-Problem, sondern eine WordPress-Voreinstellung, die wohl auf Google-Bitte eingeführt wurde, damit unerfahrene Blogger nicht zu viel Spam nach oben pushen.

    Gute Anti-Spam-Plugins lassen allerdings fast keinen Spam mehr durch – außer natürlich manuelle Einträge, die man im Zweifel halt im Auge behalten sollte, was bei nicht so stark frequentierten Blogs ja kein Problem darstellen dürfte.

    Hilf Dir selbst, dann hilft Dir auch die Blogosphäre. 😉

  • Hab das Case by Case Plugin hochgeladen und aktiviert. Danke für den Tipp.

    Ob Leute Kommentare häufiger in Blogs hinterlassen, die den No-Follow Tag ausbauen, das bezweifle ich allerdings. Es würde vorraussetzen dass sich jeder Kommentargeber zuerst den Quelltext anschaut und dann ein Kommentar abgibt.

  • Supi. Willkommen im Club. 😉

    Ich war gerade ziemlich irritiert, weil ich nicht bemerkt habe, dass Dein Kommentar-Link auf eine Unterseite Deines Blogs verlinkt ist. Sowas würde ich nicht machen. Für Deep-Links hast Du doch eine Trackback-Funktion… Man denkt im ersten Moment, Dein letzter Blog-Eintrag wäre vom 12. Juni. Glaubt also, im Blog ist aktuell gar nichts mehr los. Ging mir zumindest so. Ich würde die „Recent Comments“ noch irgendwo anzeigen und abwarten, was passiert. Kann eigentlich nicht lange dauern. Viel Spaß! 😉

  • Da hab ich glaube ich, das letzte mal hier im Blog einen Kommentar geschrieben, war im Beitrag zu dem Spiel Deutschland-Kroatien. Muss also schon über einen Monat her sein.

    Schönen Gruß
    Jan

  • Hallo ihr da draußen,
    genau das was hier gesagt wir, ist auch meine Meinung.
    Ihr und/oder eure Blogs müssen nicht so gemacht sein, dass sie toll für Google und co sind. Macht das, was ihr für richtig haltet. Also Unique Content, der auf Deutsch ist und nicht mit Keywords gespickt, dass einem die Lust am lesen vergeht, so baut ihr richtige Beziehungen auf und nicht blos Suma Beziehungen.
    Viele Grüße, Daniel Kamp

  • Naja ich denke, dass die Mehrheit der Blogger noch nie etwas von SEO oder nofollow-Links gehört hat.
    Ich meine mit Mehrheit der Blogger die Mehrheit der Webseiten. Anders sieht es wohl aus, wenn man die Besucher anschauen würde: Da werden wohl die Seitenbetreiber, die 80% aller Besucher abkriegen, eine Ahnung vom Thema haben.
    Und ja – ob dofollow oder nofollow – es werde eh extrem wenig Kommentare verfasst (abgesehen von Spam); das Verhältnis ist bei vielen wohl schlechter als 1:100.

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