Sonstiges

Ich bin 71 Jahre alt

Mistding, behauptet doch glatt, dass ich ein alter Opa wäre. Unverschämtheit:) Geht um Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging auf dem Nintendo DS Lite (wenn Du auf diesen Link klickst, explodiert Dein Rechner und ich bekomme eine Klickprovi, .. just kidding wegen Affiliate-Links, die mir gerade durch den Kopf gegangen sind).

Dabei habe ich die erste Aufgabe mit den Zahlen (wieviele blau, rotierende rot, etc) gut gelöst.

Bei der zweiten Aufgabe war ich richtig bescheuert: Man soll den Buchstaben A mit der 1 verbinden (einfach per Pen eine Linie von A zur 1 ziehen), B mit 2, usw. Auf dem Screen steht „A->1, B->2, , M->13″. Was habe ich gemacht? Ich habe A mit 1 verbunden. B mit 2 auch. Aber danach habe ich eine geschlagene Minute nach dem Zeichen „“ gesucht. Bis mir einfiel, dass die wohl damit eine logische Reihe meinen, also C mit 3, D mit 4 usw zu verbinden ist. Oh my… das ist noch nicht einmal 99:))

Na ja, und bei der dritten Aufgabe, sich rund 30 Wörter zu merken, bin ich quasi gescheitert. Normalerweise geht das mit dem Trick, in der Reihenfolge der Wörter eine Geschichte zu bilden, ganz exzellent. Dummerweise verstand aber das Nintendo meine Handschrift nicht. Das L wurde zum C, das A wurde zum N, etc. Nerv:)

Aber immerhin, für die allerersten Schritte mit der Nintendo DS ging das doch schon mal ganz gut. 71 dürfte nicht zu schlimm sein:) Die Kinder hats gefreut, dass Papa so ein richtig alter Sack ist, sagt ja der Computer:))

Und den Nintendo finde ich nicht so übel, hätte es mir als Antikonsolen-Fan schlimmer vorgestellt. Bedienung ist ok, man kann es per Pen, per Touchschreen, per Buttons und per Sprache ansteuern, ist ja besser als beim iPhone:)) Was mir irgendwie gut gefällt, ist die Idee mit den beiden Screens. Man nutzt die Screens je nach Game mal vertikal oder horizontal. Beim Gehirnjogging hält man das Gerät vertikal, wie ein Buch. Und den Pen benutzt man, um auf dem rechten Screen Eingaben zu tätigen. Interessantes Konzept.


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

20 Kommentare

  • ist dem so? Das wäre verdammt schade. Dabei dachte ich, dass gerade im Konsolenbereich die besten Designer dransitzen, weil man dort weitaus mehr Kohle umsetzt als mit PC Games.

  • Robert, eigentlich brauchst Du nur öfter in Deinem Blog zu kommentieren…

    … Die Grundrechenart addieren kann ich inzwischen jedenfalls wieder ganz gut.

  • Das wird sehr schnell besser.
    Spätestens wenn Du Dir nicht mehr geisteskrank vorkommst weil Du mit einem Kasten in der Hand nichts anderes mehr tust als „Blau… ro ähh gelb… schwa ähhh gelb… rot…“ von Dir zu geben geht’s mit deinem Alter langsam abwärts.

  • Die Lese-Funktion geht mir auf die Nerven, ich bin froh, wenn ich andere Übungen machen darf. Kann man die eigentlich komplett ausfiltern oder muss man früher oder später alles mal gemacht haben? Sieht n‘ bisschen blöde aus, wenn man in der Fußgängerzone sitzt und vor sich abgehackte Wörter herbrabbelt.

    Übrigens, ich hatte bei dem Wörter-Merken das selbe Problem! Jedes zweite Wort wurde nicht erkannt, das hat mich vielleicht aufgeregt.. Ich hätte mit Sicherheit massig richtig gehabt, wenn das Ding meine Vorschläge denn nur angenommen hätte 😉

  • Mach dir keinen Kopp. Das Spiel wird so schnell langweilig, das juckt dich nicht mehr lange.

    Und was die Qualität angeht: Wenn du 100 Mio DS da draußen hast, kannste auch Murks rausbringen. Wenn du dann mit niedrigen Produktionskosten nur 1 Mio verkaufst, hast du dir immer noch ne goldene Nase verdient.

    Golem hat mal einen Deutschland-Typ von Konami interviewt. Der hat ausgesprochen, was alle denken: Nintendo hat einen Bärendienst geleistet. Massenhaft Konsolen verkauft, sodass die Publisher sich nun nicht mehr anstrengen brauchen, um sinnvolle Software auf den Markt zu bringen. Ein paar verkaufte Einheiten reichen bereits für einen Gewinn.

  • Wenn die Spracherkennung nicht klappt, einfach auf pure Vokale umsteigen – klappt bei den Farben ganz gut (da kommt ja auch nur a, u, e, o vor), geht schneller und trainiert vielleicht noch mehr weil man die Farben nochmals umwandelt 😀

  • The Legend of Zelda: Phantom Hourglass und Hotel Dusk: Room 215 nutzen so ziemlich jede Möglichkeit die der DS bietet und erzielen damit aber ein völlig verschiedenes Spielgefühl. Beide sehr zu empfehlen.

  • Man sollte auch nicht vergessen, dass es ganz gut ist, wenn nicht unbedingt immer jede Funktionalität genutzt wird. Es geht schließlich darum, sie SINNVOLL einzusetzen, und nicht einfach nur ne Funktion zu nutzen, um sie zu nutzen. Spiele die das machen, sind meist grottig.

    Ich bin jedenfalls dankbar dafür, dass man Final Fantasy Tactics 2 auch ganz normal über die Buttons steuern kann, und nicht auf den Stylus zurückgreifen muss.

  • Zocke das Spiel ab und zu auf dem DS meines Bruders und es macht auf jeden Fall Spaß Rekorde in „Rechnen 20“ etc. aufzustellen ^^ Das Problem mit der Buchstabenerkennung löst sich nach einem Blick ins Handbuch schnell, denn dort steht, wie die Buchstaben (welche Linie zu erst) zu schreiben sind, ist auch recht logisch, dann klappt’s ähnlich gut wie mit den Zahlen. „Schlau werden“ soll man damit ja auch nicht, es geht nur darum ungewohnt zu denken, was beim „merken“ oder „Haus“ auch schnell auffällt, da man zu Beginn kaum eine Chance hat, nach einigen Versuchen aber deutliche Verbesserungen zu sehen sind. Lustig ist es auf jeden Fall 😉

Kommentieren