Sonstiges

Filmcamp / Kinocamp

anknüpfend an die beiläufig erwähnte Idee, ob man nicht ein Filmcamp machen soll, will ich zunächst nur den groben Rahmen aufzeigen, was der Inhalt dieses Camps sein könnte und wie ein Barcamp (als Grundkonzept für ein Filmcamp) abläuft.

Zunächst, was ist ein Barcamp? Read this: Franztoo und Wikipedia

Die Teilnehmer treffen sich am Wochenende, um an zwei Tagen ihr eigenes Konferenzprogramm vor Ort zu gestalten und zugleich dran teilzunehmen. Keine Planungen vorab. Man trifft sich, man stellt sich untereinander kurz vor, man stellt seine Sessions (die idR 30-60 Minuten dauern) vor, die man machen möchte und schon geht es ab Mittag in die einzelnen Sessionrooms. Die Quote derer, die eine Session halten, beträgt rund 1/4 zu der Gesamtzahl der Teilnehmer. Sprich, es gibt keine Pflicht, eine Session zu halten. Eine Liste der vergangenen Barcamps findet ihr auf diesem Wiki. Und ein nettes Video beim Elektischen Reporter. Soweit zum Barcamp.

Nun auf zum Filmcamp
Im Zentrum eines Filmcamps/Kinocamps sollten natürlich … Filme stehen. Nicht nur über Filme reden, sondern auch Filme glotzen:)) Wat denn sonst;) Ganz wichtig ist dabei Cola und Popcorn. Konkreter? Wozu, ach so, in D muss man alles fein planen:)) Aaalso, was kann man auf einem Filmcamp an Sessions anbieten? Skizze:

– Filme zeigen, klar, dazu brauchen wir, sagen wir mal, drei Räume, die mit der notwendigen Technik ausgestattet sind. Videobeamer, DVD-Player, Sound, Projektionsleinwand

– wer wählt aus, was man wo schauen kann? Its Barcamptime… die TN vor Ort natürlich. Jeder kann doch ein Set an Filmchen mitbringen. Im Gegensatz zu der üblichen Sessionlänge läuft eine Filmsession eben so lange, bis der Film durch ist. Wenn realistisch gesehen die ersten Session um 11:00 Uhr starten und um 18:00 Uhr enden, kann man rund 3 Filme pro Raum = 9 Filme an einem Sessiontag zeigen

– was man in den anderen Sessions machen kann? Man kann zB besprechen, wie Filme entstehen, was die geilsten Filme aller Zeiten waren, man kann zeigen, wie man Videos schneidet, wie man überhaupt Videos macht, welche Hardware und SW man benötigt, man kann zeigen, dass es neben Kinofilmen auch Industriefilmer gibt und was weiß ich was für welche Subsparten, man kann auf das Thema Copyright eingehen, Filmplattformen im Netz zeigen, P2P erklären, und und und….

– Am Samstag Abend bietet sich natürlich ein gemeinsamer Filmevent an, passiv oder aktiv. Rocky Horror Picture Show.. wird zur Rocky Horror Twitter Show, was weiß ich. Be creative!

– Na ja, so weit dazu. Das wichtigstes überhaupt sind natürlich Räumlichkeiten, so hat STK das hier erwähnt: Der cineasta der Uni Ulm wuerde sich vermutlich zu Tode freuen, wenn sowas mal in groesserem Rahmen aufgezogen werden wuerde. Cineasten sind dort genuegend vorhanden, Kontakt gerne auf Anfrage. STK, magste anfragen?

Also, wie stehts nun? Wer will es organisieren? An der Lokation hängt wie gesagt alles. Empfehlenswert ist, dass sich ein Kernteam da zusammenfindet, wo das Filmcamp stattfindet. Henne & Ei, was man oW lösen kann. An sich würde ich tippen, dass man das mit einer Filmhochschule stemmen kann (siehe Locations).


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

36 Kommentare

  • Filmchen mitbringen wird nicht gehen. Das ganze ist eine öffentliche Vorführung.
    Kaufvideokassetten oder- DVD’s, entliehene Videos oder DVD’s aus Videotheken oder Bibliothe-ken sowie Mitschnitte aus dem Fernsehen oder von anderen bespielten Videos oder DVD’s dürfen grundsätzlich nur zum Zwecke der privaten Nutzung und nicht für die öffentliche Vorführung verwendet werden.

    Bei der jeweiligen Verleihfirma müssen die Rechte erworben werden.

    http://www.vdfkino.de/verwertung/index.html

    Die GEMA ist auch noch mit von der Partie.

    Weiteres Problem: Das wird als gewerbliche Veranstaltung behandelt. Für nicht-gewerblicghe öffentliche Vorführunegn ist jegliche Werbung, bsp. im Internet in Blogs nicht erlaubt.

  • lass mal sehen:
    – die Vorführung ist nicht öffentlich, sondern man kommt ja nur auf Einladung mit Registrierung rein;) Es ist demnach eine geschlossene Veranstaltung.

    – Die Veranstaltung verfolgt wie jedes Barcamp keine gewerblichen Ziele, denn es besteht keine Absicht auf Einkommensgenerieung seitens der Veanstalter

  • Seh ich auch so. Problematisch wird’s nur, wenn das BacCamp auf ne Bohrinsel verlegt wird 😉 Im Ernst: Super Idee, vielleicht lassen sich sogar ein paar Professionells akquirieren, z.B. einer, der zum Thema CGI spricht oder ein Kameramann oder oder oder. Zum Thema Locationwahl: Wäre natürlich richtig gut, wenn sich was in der Mitte der Republik finden würde, um Nord-, Süd-, Ost- und Westlichter zu vereinen … Zum Thema Filmauswahl: Vielleicht nach Genres sortiert Vorschläge auf der FilmCamp-Site bis zu einem Stichtag annehmen und dann online die TN voten lassen. So kann man vorher einen Timetable erstellen und jeder TN kann sich vorab sein Programm quasi zusammennageln. Und: Und: Und ………

  • ich finde alternative camps ganz geil.
    aber für mich wär das nix, zuviele filme an einem tag machen mich wirr.
    beim titel hab ich eher an ein camp für filmschaffende gedacht. die sich halt doch eher was fachliches zu erzählen haben

  • Also ich hätte uU einige Kontakte zu potentielle Professionals (die müssen ja nicht aus den USA kommen, oder? ;-)) Ich werde da mal anfragen, wenn es konkret mit Terminen etc wird, aber ich denke die kommen gerne mal vorbei um was zu erzählen.
    Wow, bin gespannt wie sich das entwickelt.

  • cool, ist das von oben abgesegnet? Und wieviel Räume würden zur Verfügung stehen? Wieviel Personen könnten teilnehmen? Ausreichend starkes WLAN vorhanden? Habe die PDF angeschaut, dennoch Detailfragen:)

    Herzlichen Dank für das Angebot schon mal!!!

  • @ Robert: Nein ist es nicht 🙂 es wahr so mehr ein spontaner Einwurf. Generell ist die Mulitmedia Gallery ein großer Raum. Weitere Räumlichkeiten….ich spinne jetzt mal einfach rum: Könnten dann unsere großen Meeting Räume sein 🙂 Ideen über Ideen 😛

  • @Georg, liegen die Meeting-Räume in einer anderen Loaction oder in der gleichen sozusagen? Beim Barcamp warste ja schon einmal, oder? Wegen den Sessions und Räumen, daher frage ich

  • @Georg: Und dann kann man sich mit eurer Software schnell den Rip von Basics alten Urlaubsfilmen schneiden? 😉

    In dieser modernen Zeit wäre doch auch mal eine Dia-Abend was Feines!

    Theoretisch könnte man sowas auch in einem alten (Raucher)Kino machen und schon vor Beginn des Filmcamps per Voting abstimmen lassen, welche Filme gezeigt werden.

    Fände es auch interessant, wenn Deutschlands Blogs zu einem Kurzfilm-Festival laden. Halt mal ein wenig größer denken! Der goldene Trackback geht an XY….

  • @robert Die Meeting Räume liegen 4 Stockwerke über der Gallery – Fahrstühle stehen bereit 🙂
    Nein ich war lieder noch nie aus Zeitgründen auf einem barcamp… 🙁

  • @Rob, ein gemütliches Alt-Kino für den Samstag Abend wäre natürlich richtig obercool, mit breiten Sesseln usw… Georg, wäre da was in Berlin machbar?

    Und zurren wir das fest? Sagen wir November? Welches Wochenende? Ich schau noch kurz in der Liste der Barcamptermine nach… wären alle Wochenenden frei, so dass man bei Euch „wählen“ kann?

    Wegen den meetingräumen = Wieviel Platz habts ihr da oben für wieviel Leute? Üblicherweise laufen rund 3-6 Sessions parallel, so dass man mit rund 100 Teilnehmern rechnen kann, die sich auf die Meetingräume verteilen, der Rest socialized „draußen“

    Thema Voting / Filme machen wir dann noch fest, Rob (auch entsprechend einem weiteren Kommentarvorschlag vorher)

  • ok. klar ist, dass das filme gucken natürlich von der sitz qualität kein Kino Niveau haben wird und kann. in der MMG Gallery bekommen wir einige Leute unter – Laut Brchure sind es 120 – aber dmait du nen bessern eindruck bekommst. guck dir einfach mal das video hier an:
    http://de.youtube.com/watch?v=_ju8OQnOhgA
    die tische (Terminals) die dort stören kann man abbauen.
    – ich schicke dir gleich noch fotos von unseren meeting räumen..

  • @Robert: Habe den Post erst eben gesehen, Anfrage an die Cineasten laeuft. Raeumlichkeiten sind an der Uni reichlich vorhanden, dort laufen auch die Digitalprojektionen. Die „richtigen“ Filmvorfuehrungen finden normalerweise im Obscura-Kino im Roxy statt (Ulmer Kulturhalle), dort aber nur in altmodischer 35mm-Projektion.

    Addendum: Cineasta-HeBu meinte eben, man koenne ja auch mal sowas wie bei What a flash! aufziehen: Filmcamp-Teilnehmer in die Uni sperren und filmen, was dabei herauskommt ;D

    Addendum 2: Es gibt ja immer wieder diverse Filmfestivals, wie z.B. das Filmfest BC. Wuerde man so eine Veranstaltung mit etwas Barcampartigem erweitern, haette man die meiste Infrastruktur schon vorhanden, und muesste nur das Web2.0-Gedoens mitbringen 😉

  • stk, ich würde vorschlagen, dass wir nicht das BC mit einer anderen Veranstatung mixen, lass uns doch erstmal übrhaupt dieses Format in seiner Form einmalig und erstmalig lancieren, bevor man sich über Ehen Gedanken macht. Rein strategisch halte ich das für klüger;)

    Wegen Location: Das wäre damit die zweite Locationmöglichkeit, unerwartet das ist, dass nun zwei sogar da sind, das auch noch rein per Blog, wow.

    Wie sieht es dort mit WLAN, Sessionräumen und dem großem Raum konkret aus? Hast es ja bereits angedeutet. Aber würde es gerne konkreter wissen.

    @Georg, wieviele Räume wären das und für wie viele TN hätte man insgesamt dann Platz?

  • @Robert: Falls du mich meintest — quasi der gesamte Ulmer Unicampus ist mit WLAN versorgt (Gast-Login ist lediglich etwas bandbreitenbegrenzt).

    Raeumlichkeiten gibt es wirklich genug, alleine im Forum sind mehrere Hoersaele mit jeweils 210 Plaetzen direkt aneinander, und der modernere H22, in dem die Vorfuehrungen normal sind, fasst 350 Personen. Seminarraeume sind ueberall reichlich vorhanden (fassen jeweils 20-50 Personen) und meistens auch mit Beamer etc. ausgestattet.
    Weit laufen muss man auch nicht, da alles relativ dicht beisammen ist, von daher…

    Die groesste Huerde sehe ich darin, die Veranstaltung durch die ganzen Gremien zu bringen, die die Sondernutzung absegnen muessen — wie das konkret aussieht, muss ich noch erfragen.

  • @STK: ok, Räume = Check, wie ja nicht anders zu erwarten bei einer Uni)
    Wegen Nutzungserlaubnis = Jep, das ist stets ein Manko, aber wie lange wirst Du ca. brauchen? Wegen offenheit und Transparenz, damit es nicht zu Missverständnissen kommt = ich kläre parallel mit Georg ab, ob das in Berlin klargeht. Schaut soweit gut aus. Wenn da das grüne Licht beiderseitig da ist, würde ich Berlin für November festmachen und… dadaaa… es wird sicher nicht das letzte Filmcamp bleiben, für nächstes Jahr Ulm. Was hälst Du davon?

  • Das hoert sich fein an, zumal hier vermutlich die groesseren Organisationshuerden sein duerften 😉

    Kugel rollt, mal sehen, was rauskommt.

  • Robert Basic veranstaltet Filmcamp bei MAGIX…

    Wie ihr vielleicht alle schon mitbekommen habt, ist Robert Basic auf eine interessante Idee gekommen. Er selbst nennt es Filmcamp. Angelehnt ist die Sache, an die bekannte Barcamps. Auch das Filmcamp ist eine "Unkonferenz", die sich aber dem …

Kommentieren