WordPress: Automattic legt Schwerpunkt auf bessere Updating-Prozesse

Robert Basic

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damals habe ich mir den Kopf gemacht, dass es für WordPress-Nutzer immer wichtiger wird, je größer die Userbasis wird, dass man über simple Update-Mechanismen nachdenkt und diese in die Praxis umsetzt. Was nicht nur der Bequemlichkeit, sondern auch der Sicherheit geschuldet ist. Denn je beliebter ein System, umso mehr rückt das in den Fokus von Angreifern. Außerdem trägt das nicht unwesentlich dazu bei, dass weitaus mehr User auf ein WordPress zurückgreifen würden, wenn es wesentlich einfacher zu pflegen wäre als bisher. Technik ist nicht nur Pros vorbehalten, schon gar nicht ein Blogsys wie WordPress. Zu meiner Verwunderung stieß diese Forderung auf Kopfschütteln. Es sei ja for free und wenn man keine Ahnung habe, solle man halt die Finger von selbst gehosteten WordPress-Blogs lassen. Zudem sei Automattic nicht dafür zuständig, sondern die Open Source Gemeinde (ganz so, als würde Automattic nicht die Finger drauf haben).

Pustekuchen, Matt Mullenweg (s. Wikipedia zur Person) äußerte sich auf dem aktuellen Wordcamp genau in diese Stoßrichtung:

The focus for 2009? Easier upgrades. Their growth, Mullenweg says, is not dissimilar from other popular products (he mentioned Microsoft, OSX, iPhone, Facebook platform as examples), and believes that good platforms need good self-updating systems. Automattic has a three-prong strategy for better updates: better community awareness, working with webhosts, and adding automatic upgrades functionality to WordPress. Mullenweg envisions the upgrade process to work just like Firefox: one-click, with a list of plugin and theme incompatibilities generated. WordPress.org’s plugin directory (and a recently-launched theme directory) will help make this possible.

Exakt meine Worte, nur während ich lediglich dumm rumbloggen kann, hat er die Mittel dazu, es entsprechend umzusetzen. Angesichts von rund 2,6 Mio. selbst gehosteten WordPress-Blogs, die in Betrieb sein sollen, ist das genau der richtige Weg, um die Userbasis zu vergrößern! Und nix anderes.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.