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Filmkritiken gehören ins Print

und nicht ins Netz, so die ewig gestrigen Gedanken von Josef Schnelle in der Berliner Zeitung: „Warum wir Filmkritik brauchen, die Internet-Blogs zersetzen das informierte und unabhängige Urteil“.

Der Filmtagebuchblogger dazu: „Die Filmkritik braucht Blogs

Wenn wir eines Tages Filmkritiken via Plasmapolarisator schreiben und lesen werden, wird es dann eben heißen, dass Filmkritiken ins Netz gehören. Passt schon.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

6 Kommentare

  • Die verlinkte Kritik an der Kritik ist so wunderbar treffend und umfassend, dass eigentlich schon alles gesagt ist. 🙂 Nur eines fällt mir noch auf: Herr Schelle scheint ein etwas seltsames Verständnis vom Medienkonsum zu haben. Die Leute lesen nicht das, was er gerne hätte, dass sie es lesen – also wünscht er sich, dass die Konkurrenz garnicht existieren würde. Das passt weder zu Konzepten der Marktwirtschaft noch zum mündigen Konsumenten.

    Er sollte sich eher für eine Stärkung von öffentlich-rechtlichen Medien stark machen, als blind gegen Blogs zu hetzen, denn in diesen Kontext passen solche Gedanken viel besser.

    (letzter Abschnitt war nicht abwertend gegenüber den Öffentlich-Rechtlichen gedacht, die finde ich nämlich eine gute Institution und eben genau für die Fälle sinnvoll, wo der freie Markt kein qualitativ hochwertiges Informationsangebot mehr zustande bringt… obwohl ich dieses Problem im Fall der Filmkritiken eigentlich nicht sehe)

  • Filmkritiken, Buchkritiken, Spielerezensionen und überhaupt Rezensionen an sich gibt es schon lange im Netz und werden sich lange ausbreiten.

    Portale wie Ciao usw. machen sich diese zu eigen und auch Shops wie Amazon, wissen diese für sich zu nutzen. Nur eine Zeitung hat halt lediglich in der darauf folgenden Ausgabe die Möglichkeit mal ein paar Leserbriefe abzubilden.

    Sie kann das subjektive Empfinden der Leserschaft schlechter für sich nutzen und verwerten. Das mag einerseits ein Vorteil sein, ebenso wie es ein Nachteil ist.

    Wer hier aber meint nur das eine zum Maß der Dinge zu erheben, der hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden und schadet unter Umständen damit auch den „Alten“ Medien.

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