Sonstiges

Blog-Statistiken von Blogoscoop

als Zahlenfetischist kann ich nicht widerstehen und musste mir Blogoscoops allgemeine Statistiken anschauen (Datenbasis: Momentan sind knapp 1.700 Blogs registriert). Anbei einige interessante Daten:

Blog-Kommentare
Das durchschn. Kommentaraufkommen je Blog beträgt … 1 Kommentar. Wow.. doch „so viel“… Mensch… zum Vergleich dazu zwei A-Blogs, meins und Spreeblick. In den letzten Tagen liefen bei mir lt. Blogscoop 337 Kommentare auf und bei Spreeblick 326. Mal eine Frage in die Runde, die nicht arrogant gemeint ist, nur weil ich jetzt etwas mehr Glück habe: Stört Euch das nicht, wenn kaum einer kommentiert?

Blogpostings je Tag
Die durchschn. Postingfrequenz pro Tag beträgt… 1 Posting. 1 Kommentar, 1 Posting. Auch hier ein ungefährer Vergleich (muss ich grob an der Chart ablesen, Blogscoop spuckt dazu keine Zahlenwerte aus): Spreeblick produziert rund 3 Postings je Tag, mein Blog kommt auf rund 6-7 pro Tag.

Blogtraffic pro Tag
der durchschn. Traffic pro Tag beträgt rund 300 Seitenaufrufe

Kann man sich also leicht merken: 1-1-300 (1 Ko, 1 Po, 300 PIs)

Blogfrauen
Zum Abschluss eine interessante Beobachtung. Auf Blogoscoop kann man im Profil sein Geschlecht angeben. Trauen sich Frauen nicht wegen dem Belästigungsrisiko? Ne, oder?


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

76 Kommentare

  • Wie heißt es so schön: Statistiken sind was für Lügner.

    Ich überlege gerade, wie es herüberkäme, handelte es sich um eine Einkommenstatistik und du würdest mal in die Runde fragen, ob die Leute sich nicht scheiße fühlen, wenn sie im Bundesdurchschnitt verdienen.. 😉

    Es ist ein wenig wie bei der Gravitation: Die Großen profitieren doppelt, da sich der Erfolg zusätzlich selber nährt. Wer Erfolg hat erzeugt überproportional viel Aufmerksamkeit, damit auch Interesse (u.a. von denen, die nachahmen möchten), etc.

    Es geht doch keiner in sNetz, sucht sich Blogs die laut Statistik keinen interessieren und kommentiert sich da nen Wolf.. Letzten Endes wird es meist auch einfach so sein, dass die wenig bekannten Blogs wenig bekannt sind, weil sie auch weniger interssant sind – Marketing bringt ja langfristig auch nur etwas, wenn das Produkt stimmt, da ist also auch mit viel Verlinkung und so nicht wirklich etwas zu machen.

  • Ich bin ja beinahe froh wenn ich einen Kommentar pro Tag kriege, aber es kommt ja auch drauf an was man bloggt. Mein Linkdump-Blog kriegt zB mehr Ping- bzw. Trackbacks als Kommentare.

  • Das beste Beispiel gibst du gerade selbst:

    – Im Artikel machst du ne Beobachtung und schilderst diese adäquat.
    – Du formulierst Fragen, die sich normal von selbst stellen, nochmal zusätzlich in Richtung Leser aus.
    – Du gibst unverständliche Kommentare ab und provozierst damit Rückfragen 😉

    Im Ernst:
    Viel hat mit Dialog zu tun, denke ich. Ich kenne das von mir selbst. Man schreibt was, macht sich vieles dabei ncihtmal groß bewusst und wenn man das Ding veröffentlicht hat, hat man gedanklich das Thema schon ad acta gelegt. Man agiert als also selbst als Schreiber oft nicht in der Form, dass man damit Reaktionen anregen würde. Reaktionen aber bringen Kommentare, Kommentare bringen Seitenaufrufe und ggf. eine stärkere Verbreitung des Themas im Netz und damit mehr Publikum.

    Abseits des eigenen Blogs verkaufen sich dann viele auch noch zu schlecht. Wer das Netz wie Bücher, Zeitschriften und Fernsehen einfach nur konsumiert, anstatt auch direkt den Dialog in anderen Blogs zu suchen, nimmt sich Chancen. Plattformen wie Blogoscoop und andere Blog-Verzeichnisse geben einenm Möglchkeiten sich zu vergleichen und zu stöbern, neues zu entdecken und dort aktiv zu werden. Ich mache es auch viel zu wenig. Es kann ja auch nicht jeder den ganzen Tag nur kommentieren und bloggen.

    Auch wenn uns irgendwelche Tschakka-du-kannst-esschaffen-!-Typen etwas anderes einreden wollen, ist es im Leben wie auch bei den Weblogs: Es können nicht alle erfolgreich am Ende der Nahrungskette stehen.

    Für die, die heute aus dem Nichts kommen und mit ihrem Weblog etwas Erfolg haben wollen, bleibt nicht mehr als hart zu arbeiten.

  • Wenn man mit Nieschenthemen arbeitet, dann bekommt man nur Nieschenkommentare. Ist doch klar.

    Außerdem sagt die Anzahl der Kommentare noch lange nichts über deren Qualität aus. Da ist mir ein Kommentar am Tag wirklich lieber, als 10 Kommentare die nichtssagend sind.

    Schlussendlich: Die deutsche Blogosphäre ist auch nur ein endlicher Raum. Und wenn die großen Blogs keine Kommentare abgeben, dann bleiben die kleinen eben leer. So einfach. 😉

  • Manchmal ist man über weniger aber gute Kommentare froh. Wenn die Spamer sich wenigstens die Zeit nehmen würden auch gute und qualifizierte Kommentare abzugeben, würde ich ab und an sogar den Link auf ihre Seite lassen, aber so dann doch nicht.

  • Ich habe unseren Commentfeed nicht auf blogoscoop, weil wir nach ner Umstellung damit Probleme hatten, aber viele Kommentare haben wir nicht in Relation zum Traffic.
    Vielleicht liegt es an unseren Themen und/oder den Lesern. Eine wirkliche Ausnahme war der Paul Potts Artikel/Film, da haben wir mittlerweile 200 Kommentare drauf, was weit über den restlichen Artikeln liegt. Wobei die anderen Sachen ja auch tatsächlich gelesen werden, was man an der Verweildauer und den Klicks sieht.

    Aber Alex Langer hat ganz recht denke ich – Fragen stellen und das am besten noch mit einem polarisierenden Thema, bringt viele Kommentare. Bei Shopping-Themen kann bzw. möchte ich das aber gar nicht in jedem Artikel. Blanke Informationen sind halt oft recht emotionslos.

    Zur Postfrequenz kann ich nur sagen, dass mehr als ein Artikel am Tag bei mir zeitlich nicht drin ist. Machen würde ich es gerne, aber man muss halt priorisieren.

  • Klar nervt es das nicht kommentiert wird. Ist für mich viel nerviger als wenig User. Ich bin eher immer angefressen wenn ich mal ueberdurschnittlich viele PIs hab und keiner kommentiert. Da haet ich lieber wenig PIs und „viele“ Kommentare.

  • Bei mir liest keiner – dem entsprechend kommentiert auch keiner. (Das schon seit bald 3 Jahren und ich fahre da eigentlich ganz gut mit.) Klar liegt das auch daran, wie man schreibt. Tagebuchartige Einträge (halte ich so für ein *log auch für angemessen), in denen eher angemerkt als gefragt, diskutiert oder behauptet wird laden natürlich nicht zwingend zu Kommentaren ein.

  • Ich habe mich heute morgen mit einer Freundin unterhalten bzgl. Statistik-Auswertungen von Websites. Ich hatte mich gefragt, wonach diese Statistik „berechnet“ wird. Auf meiner Seite lasse ich Google Analytics, blogoscoop und seit gestern auch counter.de auswerten. Lustig dabei ist, ich bekomme völlig unterschiedliche Ergebnisse, schaue natürlich am liebsten bei blogoscoop vorbei, da bekomme ich den besten Traffic 😉 Wie werten diese Systeme eigentlich aus? Anscheinend sehr unterschiedlich, nach Klick auf die Seite, Verweildauer oder wiederkehrender Besucher?!

  • Klar nervt das gewaltig, dass es weder auf Friendfeed (was ich ja inzwischen bei mir auch einblenden lasse) noch im internen Kommentar-System irgendwelche Kommentare gibt. Nur was will man machen? 10 Leute kidnappen, vorm Rechner anbinden und Kommentare schreiben lassen? Neeee…

    Also wenn du Abhilfe kennst: Her damit!

    (Btw: Es liegt nicht daran das die Themen nicht zu Diskussionen reichen. Der Artikel heute über Spam in Dating-Communities wäre durchaus geeignet und laut Blogoscoop waren auch schon einige Besucher da…)

  • Kommt dann natürlich auch an was für content das eine posting dann hat,
    nicht böse gemeint, aber manchmal lohnts sichs für mich nich auf basic zu kommen weil in den 6-7 posts hier keine neuen infos oder bzw. unnütze infos stehen.

    viell. ist das bei vielen so? ich blicke da auf deine feedleser und unique user wo du den vergleich gezogen hast 😉

  • Als Nischenblog habe ich auch eher weniger Kommentare. Das ist mir aber deshalb egal, weil sich aus den „wenigen“ Kommentaren super Bekanntschaften ergeben haben.
    Und das ist mir viel wichtiger.

    Da ich weder A- noch B- noch C-Blogger bin, sondern einfach nur „Psycho-Blogger“, sehe ich das mit dem Traffic ohnehin etwas anders.
    Denn das Thema ist halt hierzulande nicht tierisch „in“.

    Grüsse in die Nachbarschaft

    Frank 🙂

  • @frank:

    Ich würde auch sagen, dass die Blogkultur, wenn man sie sich aktiv aneignet, in den Nischenblogs eine lebendigere ist. Bei nem kleinen Blog kann man noch bei jedem Kommentar die Website des Schreiberlings besuchen und ggf. einen eigenen Kommentar dort hinterlassen. So baut man Struturen auf, pflegt diese und weiter so das Netzwerk derer aus, die ab und an mal vrbei kommen.
    Ab einer gewissen Bloggröße ist das nicht mehr zu handhaben, aber eben auch nicht mehr nötig, weil das Blog dann zum Selbstläufer wird.

    @daniela:

    Blogoscoop wertet jeden Seitenaufruf aus. Google Analytics arbeitet mit einem JavaScript. Damit gehen bei BS auch Aufrufe bespielsweise durch Suchmaschinen-Bots mit ein, während GA nur zählen kann, wenn der Browser JavaScript unterstützt.

    Systembedingt haben also beide ihre Fehlbeträge. Da aber der Anteil derer Surfer, die JS komplett deaktiviert haben, extrem gering ist, liefert GA in der Praxis m.E. die genaueren Zahlen.

  • Kommt es wirklich auf die Kommentare an?
    Ja für den Betreiber schon? Oder dich nicht?

    Ich bin mir ehrlich nicht sicher. Blogge seit 2004 mit gaaaanz wenigen Lesern und habe Spass dran.
    OK, ich blogge auch in anderen Blogs und in einem sogar heftig. Aber, alles am count(comments) festzumachen?
    Flash Gamez hat zur Zeit 3760 Blogeinträge und 130.224 Kommentare. Was bedeutet das schon?

  • Nein ich bin auch dagegen alles an den comment-counts fest zu machen aber hin und wieder wären mir doch Kommentare, die nich sofort vom Akismet gefressen werden (zu Recht) doch ganz lieb. Dann könnte sich eine Diskussion mit den Lesern entwickeln bzw. man etwas über seine Leser erfahren. So weiß ich nur anhand meiner Statistiken, dass Besucher da waren…

  • DON’T PANIC!

    Die Kommentarstatistik von blogoscoop funktioniert nicht korrekt – deswegen das geringe durchschnittliche Kommentaraufkommen von 1.

    Davon agesehen halte ich „Kommentaranzahl“ für kein Qualitätskriterium. Sonst würde ich mir ja nicht die Mühe machen und Spam-Kommentare löschen. 🙂

  • Ich denke, die Zahl der Kommentare hängt stark davon ab, wie blogaffin die Zielgruppe ist. Und das hat wahrscheinlich wiederum mit den Themen des Blogs zu tun.

    Bei mir heißt das konkret: Schreibe ich etwas zum Thema Kulturmanagement (Thema des Blogs), dann kommen aus diesem Bereich selten Rückmeldungen in Form von Kommentaren. Komme ich mit einem Blogpost in die Nähe von Social Media, Web2.0 oder wie wir das auch immer nennen wollen, dann erhöht sich die Zahl der Kommentare.

    Wer kommentiert? Mehrheitlich Leute, die selbst Blogs betreiben. Mit dieser Zielgruppe ist es also eher einfach, „ins Gespräch“ zu kommen.

    Bei den „anderen“ ist das nicht so leicht. Ich bekomme z.B. oft als Argument zu hören, man würde sich nicht trauen aus Angst, etwas falsches zu schreiben. Für jemanden, der täglich bloggt, twittert und kommentiert, ist das nicht nachvollziehbar, aber es ist so.

    Ich habe z.B. vor einiger Zeit für einen Uni-Lehrgang ein Blog eingerichtet. Funktioniert hat es erst, nachdem ich es auf „privat“ umgestellt habe und die TN sicher waren, dass nicht jeder lesen kann, was sie schreiben.

    Das heißt, es bedeutet viel Arbeit, um mehr Kommentare zu erhalten, denn natürlich ist diese Zahl ein wichtiger Gradmesser, ob das Blog ankommt oder nicht. Es geht nicht nur darum und um die Zugriffszahlen, aber es ist ein wichtiger Faktor. So sehe ich das zumindest.

  • Aber wenn alle ihren Spam löschen, macht es die Zahlen wieder vergleichbar… 😉

    So gesehen kann man alles und jeden in Frage stellen. Googles PageRank ist nicht aktuell (zumindest nicht der, den wir angezeigt bekommen), Technorati zählt nicht richtig und überhaupt – wer braucht schon Kommentare und Leser, ir schreiben doch alle nur für uns selbst, gell?

  • Hört sich vielleicht komisch an, aber ja, hauptsächlich schreibe ich wirklich für mich selbst. Ich bin auch davon überzeugt, daß der ‚longtail’/lnre eher für kleinere Rezipientengruppen schreibt, nicht, weil die Autoren unfähig sind, Publikum zu ziehen, sondern, weil die Inhalte (gewollt oder nicht) auch nicht anderes gedacht sind (entsprechende Verteilungen lassen sind nicht nur bei blogs feststellen sondern sind eher die Regel als die Ausnahme). Deswegen verstehe ich auch den Hang zu quantitativer Verbesserung nicht (die ganzen ‚mehr Leser gewinnen‘-Tips etc.) und zähle seit Ende von blogscout auch keine Zugriffe mehr.

  • Wenn ich weniger als 100 Kommentare pro Tag habe, ist es bei mir ein schlechter Tag. Gut, meine Webseite ist jetzt kein klassisches Blog, aber es gibt viele Ähnlichkeiten im Aufbau.

    Meiner Meinung nach der Hauptgrund, warum wir so viele Kommentare und die Blogs eher wenige Kommentare haben: Blog-Kommentare sind viel zu unübersichtlich und gute Kommentare können nicht „belohnt“ werden. Gerade die Belohnung ist meiner Meinung nach extrem wichtig. Bei uns können Kommentare durch Punkte von Usern benotet werden. Die Punkte werden in regelmäßigen Abständen vergeben und verfallen, wenn sie nicht genutzt werden. Bei uns sind die Punkte eine Art Währung und dementsprechend werden die Punkte auch gewissenhaft vergeben.

    In der Folge gibt es bei uns gute Kommentare, die mit sehr vielen Pluspunkten optisch hervorgehoben werden. Auf unserer Startseite werden Kommentare ebenfalls entsprechend hervorgehoben (siehe hier: http://www.citybeat.de/news/Waterfront-1-Bremer-Kentucky-Fried-Chicken-Filiale-geplant , 4 gute, 1 sehr guter).

    User-Kommentare sind für uns ein ganz großes Kapital, welches auch Blogs besser für sich nutzen sollten. Momentan gehen gute Kommentare aber in den Blogs viel zu schnell unter.

  • Ist ein sehr schwieriges Thema. Meine beiden Blogs sind nicht so bekannt (obwohl das Musik log heftig zulegt) und deshalb kreieg ich wenig Kommentare.
    Bei meinem Blog heunihome.de lesen jeden Tag schätzungsweise (aus mehreren Statistiken zusammengefasst) 40 Menschen drüber. Sei es durch Suchmaschinen oder über den Feed oder eben direkt. Kommentare? Alle paar Tage mal einer.
    Bei mrjonestimes.de lesen durchschnittlich 51 Menschen den Feed und insgesamt ca. 60-70 Leute. Kommentare? Bisher 11 bei 31 Artikeln wovon 4 Antworten meinerseits sind.
    Große Blogs, die viel verlinkt werden = mehr Kommentare und kleine Blogs = weniger Kommentare kann man aber auch nicht sagen.
    Und was dagegen tun? Ich würde sagen, trotz Feedleserei einfach mal den Artikel anklicken und einen Kommentar dalassen. Das machen viele nicht, da Ihr Feedreader zu voll ist.
    Do

  • Trauen sich Frauen nicht wegen dem Belästigungsrisiko? Ne, oder?

    Darf ich mal als Frau, die sich da registriert hat – mit Angabe ihres Geschlechts? Ich glaube viel eher, dass sich dort einfach weniger Frauen registriert haben, weil sie das typische «Schwanzvergleichsthema in Blogs» einfach doch deutlich weniger interessiert.

    Und ich habe mehr als einen Kommentar normalerweise als nur einen, selbst wenn es aber viel mehr wären, zählt da für mich doch noch lieber Qualität. Ich könnte z. B. auf viele Spreeblickkommentare (die ich regelmäßig lese) bzw. in anderen Blogs in denen ich auch schreibe, ganz gut verzichten. ,-) Das Masse hier etwas ist, was zählen sollte halte ich für mich für nicht relevant. Ich weiß, mein Blog lesen viele und fühlen sich recht gut unterhalten. Das zählt auch ohne tägliches Feedback.

    Außerdem ist zur Zeit Sommer- und Urlaubszeit, die Leute sind mehr draußen als vor ihrem Rechner. Die Besuchszahlen fangen langsam wieder an zu steigen, nach dem «Sommerloch». Tendentiell ist mir Blogscoop auch deswegen noch zu jung und in nicht ganz günstigem Zeitrahmen (also nur diesbezüglich), als das man da wirklich schon über aussagefähige Statistiken sprechen sollte.

    Mach mal langsam! ,-)

  • Robert spricht einen wunden Punkt an. Natürlich hätte jeder Blogger gerne mehr Besucher und mehr Kommentare auf seiner Seite. Und er hat mehr als genug davon. Es gibt hier eine 3-Klassen-Gesellschaft. Die A-Blogger, die fast über alles berichten können, was sie wollen und es wird trotzdem gelesen. Die B-Blogger, die immer darauf hoffen, in die erste Liga aufzusteigen und die C-Blogger, die quasi darauf hoffen, von den A-Blooger erwähnt zu werden oder einen Link zu bekommen, um dann mehr Besucher zu bekommen. Ich stimme schon der ersten Aussage von Alexander Langner zu, dass Erfolg den Erfolg nährt.
    Die Statistiken von Blogoscoop sind auch noch mit Vorsicht zu genießen. Unser Blog ist z.B. erst seit 3 Tagen dabei, die wenigsten sind über den angezeigten Gesamtzeitraum dabei. Die Postingfrequenz hat auch seit Anfang August stark zugenommen. Weiterhin tauchen in der Ranking-Abfrage Ungereimtheiten auf, z.B. erscheint das Land „Deutschland“ 3x in der Auswahlliste. Von daher sind die Zahlen noch mit Vorsicht zu genießen. Wobei Blogoscoop sicherlich auf einem guten Weg ist.

  • Lieber Robert,
    wie viele andere auch, schreibe ich dir hier das gleiche das andere auch schon geschrieben haben. Natürlich sind wenig Kommentare sehr unzufriedenstellend und geben einem das Gefühl in der Blogosphäre zurecht nicht ernst genommen zu werden. Und wir sind unglücklich.

    Das ist so wie mit Übergewicht. Alle sagen ist nicht schlimm und „ich bin auch so glücklich“, aber tief drinnen sticht die Nadel der leeren Kommentarfelder.

    Natürlich ist die Rechnung für A-Z Blogger banal: Je mehr Traffic dein Blog hat, desto mehr Kommentare, das der Blog a) dann wohl interessant ist *versteckteslob* b) es immer die latente Hoffunung mitschwingt etwas von deinem Traffic abzubekommen. Das ist sicher der Grund für die vielen Kommentare ohne Inhalt.

    Also bitte ich dich als A-Blogger hier um Hilfe und um hinweisende Aussagen wie man den Dialog intensivieren kann. Ich würde mich als Z-Blogger sehr freuen, da ich auch mal einen Kommentar haben möchte.

    P.S. …und es klang arrogant! Aber das produziert sicher mehr Kommentare.

  • Nein, mir macht es Nichts aus 🙂 Allerdings muss ich zugeben, dass das bei mir rein technische Gründe hat. Auf meinem uralt-Webspace ist kein php. Wenn ich wieder ein regelmäßiges Einkommen habe, wird Rorkvell umziehen auf einen Webspace mit php, dann werden auch Kommentare möglich sein.

    Witzig, dass Du heute zum Thema Erfolg eines Blogs was schreibst. Ich habe gestern anlässlich einer hässlichen Bemerkung über Dein Blog einen eigenen Beitrag geschrieben darüber, woraus wohl vermutlich der Erfolg eines Blogs resultiert:
    http://www.rorkvell.de/news/2008/ar0823T141745

    (Tippfehler bitte ich zu entschuldigen. Ich habe grauen Star, der demnächst operiert wird. Bis dahin sehe ich kaum, was ich so tippe, trotz großer Schriften)

  • Also ich lasse Kommentare nicht über Blogoscoop zählen, weil ich einen solchen Feed nicht anbiete. Sehe den rechten Sinn dafür nicht.

    Aber generell wäre ein Kommentar pro Tag oder sogar pro Beitrag schon recht fein. Interessant ist vielleicht die Auswertung des Themas in Verbindung mit der Kommentarzahl. In einem IT-Blog lesen ITler, die mit Online-Formularen vertraut sind. Evtl. macht das einen Unterschied?

  • Interessant finde ich, dass du bei der Bescheranzahl aufgehört hast. Der Durchschnittsblog bekommt ca. 300 Besucher am Tag. Die A-Blogs … 3.000 oder doch 6.000. Interessant wäre dann die Anzahl der Kommentare je Besucher bzw. je 1.000 Besucher. Damit könnte man vergleichen, ob du Robert mehr Kommentare je 1.000 Besucher herauskitzelst als die Durchschnittsblogs.

    Ich für meinen Teil hab wahrcheinlich unterdurchschnittlich wenige Kommentare. Es liegt allerdings meiner Meinung nach an der Schreibweise und der fehlenden Fokusierung auf ein Thema. Die Aussage in einem vorherigen Beitrag, dass in meinem Blog der No-Follow Tag drin war, kann nicht mehr gelten, da dieser raus ist.

  • @Siegfried kommst Du weitestgehend mit den meisten Blogs (STRG ++;) klar, auch den Kommentarformularen oder nervt etwas?

    Wünsche Dir eine gelungene Operation und Glück!

    @Jan, gute Idee. Nehme mal meine Daten für nen Quickie
    50/7 = ~7 Comments/1.000 Unique Visitors
    (50/7 entspricht 50 Comments am Tag im Schnitt und ca. 7.000 UVs)

    Gibt aber noch einen einfacheren Indikator: Anzahl Kommentare/ Postings
    hier: There are currently 11,192 posts and 89,503 comments, contained
    (allerdings muss man rund 2,000 Comments abziehen, da diese aus dem alten MEX Blog ink. Kommentaren importiert wurden, aber wenn ich mich recht entsinne, war die Quote damals auh ungefähr gleich hoch)
    und auf dem WoW Blog: You have 1,367 posts, … 9,171 total comments,
    WoW Blog ist sicher kein A-Blog und auch nicht besonders gut besucht

    Sprich, 3 Blogs mit einer ungefähren kommentarquote von 8 pro posting. Zwei sind/waren bekannte Blogs, eins ist weniger bekannt. Scheint bei einer Betrachtung Anz. Comments/Postings in Abh. von Bekanntheit des Blogs nicht zu schwanken. MEX Blog war hauptsächlich ein Wirtschaftsblog, WOW dreht sich um das Spiel WoW, BT Blog it mehr techielastig. Vielleicht laghs am Stil? Auch nicht, denn MEX + WOW sind Gruppenblogs (das eine mit bis 15 Autoren zu seiner Spitzenzeit, das andere wurde durch rund 4 Autoren getragen)

  • @Robert: Ja, mit den meisten Blogs resp. deren Kommentarformular komme ich klar. Viele sind allerdings nur mühsam oder eingeschränkt nutzbar. Bei Einigen muss ich einen Teil des Textes blind schreiben, da die textarea kleiner ist als dre Text darin. Und graphische captchas sind ein k.o. Kriterium. Und manche Schriftgrößen speziell in den textarea’s sind so klein, trotz sonst vergrößerter Schriften, da muss ich auch blind schreiben.

    Dein Blog ist gut gemacht, hier habe ich keine Probleme. Nur halt bei manchen Buchstaben habe ich Mühe, diese zu unterscheiden. Nicht speziell bei Dir, sondern generell, auch bei mir. Ein ‚a‘ oder ein ‚e‘ sieht für mich praktisch gleich aus. Da können eben schon mal Tippfehler bei rauskommen.

    Grauer Star ist wohl kein großes Thema heute. Das ist eine Standardoperation wie Blinddarm oder so. Es sollte nur bald gemacht werden, da ich derzeit meiner Arbeit kaum nachgehen kann. Trotzdem danke für die guten Wünsche 🙂

  • Ich hab hier in der Nachbarschaft meines Stadtteilblogs jemanden sitzen, der selbst eine Stadtteilwebseite betreibt, allerdings nicht als blog, und mir Tod und Teufel da reinkommentierte. Einerseits wollte er mir beweisen, daß man die Leute nicht einfach so schreiben lassen kann und da das aber nicht passierte, legte er selbst mit rufschädigenden Kommentaren zu Leuten aus dem Veedel Hand an und andererseits sieht er in mir eine unerwünschte Konkurrenz. Da ich das ganze nicht ständig online kontrollieren kann, hab ich die Kommentarfunktion dann irgendwann so stark eingeschränkt, daß es den wenigen, die schon mal kommentieren würden, zu aufwendig ist.

    Andererseits würde ich unter 300 Kommentaren in wenigen Tagen auch zusammenbrechen. So viel Zeit kann ich mir unmöglich dafür nehmen.

    Hinzu kommt, daß es bei mir eher keine Sabbelthemen gibt, sondern informelles. Mir reicht es, wenn ich bemerke, daß es gelesen wird. Und das sehe ich in den logfiles, daß ich ab und an Mails bekomme, wenn es Nachfragen gibt, daß sich Nachbarn bedanken, daß auf Grund eines Artikels bei mir, die Leute sich auf ihren Webseiten weitergehend informierten, den ein oder anderen Anruf und auch persönlich mitgeteiltes Feedback.

    Ich suche auch eher weitere Autoren als Kommentatoren und einige, sehr wenige schreiben auch ab und an mit, eine regelmäßiger. Die Artikel auf suelz-koeln.de sind z.T. beträchtlich aufwendiger als die auf basic thinking. Wir gehen mit Knipser vor Ort, recherchieren also auch offline. 😉

    Die Leute schauen sich zudem sehr viel die begleitenden Fotos an. Diese , sowie Veranstaltungshinweise und Links ins Veedel stecken aber in selbstgestrickten html-seiten. Anfangs hatte ich die gar nicht mit de blogoscoop-button versehen, so daß sie auch in den Statistiken nicht auftauchten. Die an die 4000 Fotoseiten – ja, die werden wie Wahnsinn geguckt – hab ich natürlich noch immer nicht allesamt mit den button versehen. Da gibts halt keine gemeinsame Sidebar, Header oder Footer, in den man die mal eben so flugs reinpacken könnte.

    Und wenn da mal wieder ein Japaner die 100 Fotos aus der Philharmonie durchblättert, einer Veranstaltung, bei der er mit dabei war oder jemand – passiert täglich mehrfach – alle 1300 Fotos aus der Fotogalerie oder alle 2500 Fotos aus dem Fotoblog durchblättert, dann wird das eben nicht mitgezählt. Als ich gestern die Subdomainblogs sowie die aktuellen Termine und die Linklisten mit dazu nahm, machte meine blogoscoopstatitistik unmittelbar einen Sprung. Lag aber dennoch nur bei gut 600 PI’s – mit den Fotoseiten hab ich in Wahrheit 2.500 bis 3.500 PI’s pro Tag, in Spitzenzeiten gar 7.000 bis 12.000 PI’s.

    Und nein, die sind nicht zusammengelogen per Webalizer oder so. Wenn man z.B. 100 Fotos zu einem besonderen Konzert in der Philharmonie, welches von 180 Musikern aus dem Veedel, Pommern und Japan gegeben wurde mit nahezu ausverkaufter Kölner Philharmonie ins Netz stellt, dann kommen zumindest die Mitwirkenden, sobald sie mitbekommen haben, wo sie die Fotos finden, in den nächsten Tagen und Wochen immer wieder gucken.

    Von solchen Artikeln schafft man darüber hinaus nicht mehrere am Tag. Da ist man allein 5 Stunden (inklusive Vorproben) in der Philharmonie. Die Fotos später auswählen, schneiden, auf Onlineformat bringen, die Fotoblogseiten basteln und auch noch was zu dem Konzert schreiben – da ist man ein ganzes Wochenende mit einem Artikel beschäftigt, lieber Robert Basic. Und ich mache lieber sowas.

  • >Nehme mal meine Daten für nen Quickie
    >50/7 = ~7 Comments/1.000 Unique Visitors

    *kicher* – dürfte gar für mich stimmen. bei 1000 besuchen hier schreibe ich allenfalls 7 kommentare. lese ich aber z.b. regelmäßig die ZEIT, so schreibe ich nicht mal nach 1000 wochen auch nur einen einzigen leserbrief. (und das liegt nicht etwa daran, daß ich zu den dortigen artikeln nix zu sagen hätte. ich hätte schon, denke mir aber, daß die journalisten dort anderes zu tun haben, als mit ihren lesern rumzudiskutieren. auch die dort z.b. ansässigen communities sind ja eher was für die leser unter sich. die edelfedern haben eigene blogs ohne kommentarfunktion. jaja. *g)

  • Das mag jetzt bescheuert klingen:

    Ich blogge NICHT für die Statistik.
    Es kommt noch schlimmer: Ich blogge aus Spass an der Freude plus als Fingerübung für meinen Job (Autorin)
    Ich will nicht jeden Tag bloggen, schon gar nicht jeden Tag mehr als ein Posting (wieso sollte ich – ist das ein Wettbewerb?)
    Ich hätte gerne mehr Kommentare, habe aber damit leben gelernt, dass unter meinen (nicht so vielen Leserinnen und Lesern) nicht sehr viele kommentieren.

    Trotzdem mag ich blogoscoop. Ist eine recht witzige Plattform.

  • Mir sind Kommentare vollkommen Wurscht. Ich habe aber auch sonst weder von Tuten und Blasen, noch von Blusen und Taten eine Ahnung. Ja, sowas gibts.

  • Ihr üsst hier eine kleine Unterscheidung treffen:

    Robert bloggt aus spass und auch berufsmäßig.
    Er lebt von der Werbung hier im Blogg. Daher sind das für ihn interessante Kennzahlen. Er kann damit messen, wie gut er und sein Schreibstil bei den Leuten hier draußen ankommen.

    Während es für andere eine Fingerübung ist. Sie leben allerdings nicht von der Fingerübung.

  • Also ich blogge auch aus Spaß. Und trotzdem interessieren mich die Kennzahlen auch. Ich bin da durchaus neidisch auf andere Blogger.
    Und träumen darf man ja, dass man von der Fingerübung irgendwann leben kann.

  • Danke für die Erklärung, Jan.

    Ich fand den Text recht provokativ. So ä la:“Was bloggt ihr überhaupt, wenn ihr eh keine Antwort erhält und erst noch nicht permanent Einträge produziert?“ Dabei wird indirekt ausgedrückt, dass nur Klicks, Kommentare und haufenweise Blogeinträge wirkliches Bloggen sind. Und so ist es nicht. Leute bloggen aus den verschiedensten Gründen und ich glaube, die allermeisten sind sich sehr wohl bewusst, wie viele resp. wie wenige Leser sie haben. Ich habe pro Monat etwas zwischen 1000 und 1500 Seitenaufrufe, also das, was erfolgreiche Blogger an einem Tag haben – und es ist mir egal.

    Es gibt eben Blogger und Blogger. Ich für meinen Teil werde nie ein grosses Publikum haben, nie Werbung aufschalten (selbst wenn ich irgendwann ein grosses Publikum hätte) und ich werde immer aus Spass am Schreiben bloggen.

    Am schlimmsten finde ich total werbeüberladene Blogs, wo ich mir die Einträge zwischen Werbeblöcken und Pop-ups suchen muss. Solche Blogs besuche ich genau ein Mal.

  • was jetzt aber die Frage nicht klärt, ob Du happy damit bist, dass seltenst kommentiert wird bzw. ob das überhaupt ein Thema ist, in dem Fall (was ich ja nicht weiß) ins Nirvana zu schreiben, wenn man das Schweigen der Leser so verstehen will.

  • @ Robert Basic: Unglücklich über die (zu) seltenen Kommentare bin ich nicht, aber ja, ich hätte schon gerne mehr Feedback.

    Dass ich nicht ganz ins Nirvana schreibe, sehe ich zum Teil an E-Mails, die ich (privat) bekomme und die sich auf die Blogs beziehen (ich habe zwei Blogs; ihm Autorenblog gibts einen Link zur Webseite und dort gibt es ein Kontaktformular – manche Leute scheuen sich nicht, diesen ganzen steinigen Weg zu gehen, um mir etwas mitzuteilen … statt einfach einen Kommentar im Blog zu hinterlassen).

    Aber selbst wenn ich ins Nirvana schreiben würde, wäre das nicht so tragisch. Als Autorin bin ich ein Schreib- und Lesefreak. Der Zappadong-Blog ist ein wunderbarer Ausgleich zum Schreiben an sehr langen Texten. Eine Spielerei sozusagen. Den Autorenblog betreibe ich für meine Leser und Autorenkollegen, die ab und zu vorbeigucken. Dort arbeite ich daran, auf höhere „Einschaltquoten“ zu kommen – denn der Autorenblog ist nicht zuletzt eine PR Angelegenheit in eigener Sache (wobei ich mir keine Illusionen mache: der PR-Effekt ist minim).

  • Ich glaube viele bloggen doch nur für bekannte, ich habe meinen log beispielsweise nur gestartet um die ganze sachen auf die ich im internet so stoße zentral zu sammeln, um in gesprächen darauf verweisen zu können. So muss ich nicht nach jedem abend bei freunden jedem noch einen link schicken, sondern sie können selbst nachgucken.
    Darüber hinaus schreiben vermutlich auch nicht „jeden scheiß“.
    6-7 artikel am tag kann man doch nur in vollzeit oder als durchlaufmaschine (nerdcore) leisten. da ist dann aber auch nicht viel selbstgemacht und abgesehen vom verweis/kommentar nix neu. (gut ich mache es auch ähnlich, aber egal)

  • also da gibts ja auch noch das emailabo und ich sehe, daß es sich eher um die renommierten in unserem doppelstadtteil handelt, die das nutzen. ich sehe auch, daß sich in den logfiles unmittelbar nach emailversand mehr tut.

    ich bekomme anfragen per mail, ob ich nicht über dieses und jenes berichten möge.

    ich sehe in den statistiken firmen-ip-adressen von leuten, die ganz offensichtlich arbeitstäglich bei mir reinsehen. das erste, wenn die auf arbeit sind ist, suelz-koeln.de aufrufen. bei feedburner seh ich auch die verweildauer dieser user.

    man schickt mir veranstaltungshinweise mit der bitte um veröffentlichung.

    ich bekomme sogar pressemappen zugeschickt.

    in der philharmonie bekam ich zum fotografieren einen presseausweis. die fotos wurden später auf der webseite des philharmonischen chors verlinkt mit tausend danksagungen.

    unser casamaxtheater ist fast ausgeflippt, als ich zum 20-jährigen eine fotocollage aus szenefotos im theater als hintergrund auf suelz-koeln.de verwendete: „wir können das vor rührung kaum ertragen. danke, danke, danke“

    der kölner express hat mich in seiner veedelsserie verlinkt und zuvor mit mir telefoniert, jede menge fragen gestellt und mitgeteilt, daß man viele infos von meiner schönen seite habe.

    center-tv mailte und wollte mich in ihrer sendung haben – hab ich aber gekniffen und andere hingeschickt.

    leute vom kölner stadtanzeiger seh ich auf immer mal auf meiner seite surfen, dto. wdr. der stadtanzeiger verlinkte bei der kunst im carrée wohin? richtig, nach suelz-koeln.de.

    und da meint robert mit diesem ja durchaus schönen bildzeitungsinternetblog, daß man ins nirwana schriebe, wenn die leute keine kommentare schrieben?

    kokolores.

  • noch vergessen: unsere bezirksbürgermeisterin schickt ebenfalls veranstaltungshinweise an suelz-koeln.de und unsere bundestagsabgeordneten gucken zwar nicht arbeitstäglich, derzeit aber so 12 mal im monat bei mir rein. also die bundestagsabgeordneten aus unserem wahlkreis wie ich annehme, wenn ich die ip-adresse von der bundesregierung in den stats entdecke.

    geld verdienen kann ich mit der kleinen zielgruppe eines doppelstadtteils mit ca. 46.000 einwohnern nicht – allenfalls ein taschengeld. aber da denke ich immer an den einnahmeausfall, den mich das kostet, wenn ich diesbezüglich akquirierte. beruflich mach ich anderes, beträchtlich lohnenderes als derzeit allerbeste a-blogger, jedenfalls in deutschland, verdienen. gott sei dank.

  • Klar, daß mich solche Kennzahlen auch interessieren. Leider funktioniert die Zählung der Kommentare via blogoscoop derzeit nicht, was auch am feed liegen kann, den twoday da bereitstellt. Zudem gehöre ich wohl zu den absoluten Nischenblogs und diene – außer für meine Stammleser – wohl eher als Nachschlagewerk in Bezug auf Bücher. 😉 Es dürften also gern mehr Leser und mehr Kommentare werden. Aber im Gegensatz zu meinem ersten Versuch bei einer anderen Blog – Community haben sich die Kommentare mindestens verdoppelt bei einem (noch) geringeren täglichen Leserdurchschnitt. Ich verbuche blogoscoop zunächst einmal als eine Art des Präsenz – Zeigens, weniger als Statistikinstrument. Und vielleicht finde ich noch bislang mir entgangene Blogs mit einer ähnlichen Thematik….

  • zu „ins Nirvana schreiben“: Ich schreibe im Wesentlichen für mich, um meine Gedanken zu reflektieren, um mit der immer größer werdenden Informationsflut zurecht zu kommen. Das ist der Hauptgrund, und der ist unabhängig von Leserzahlen 🙂

  • Pardon Rob,
    ich lese dein Blog regelmäßig und gern,aber was hat die Werbetour deines „A-Blogs“ mit Blogoscoop zu tun?
    Ich mein, den Zusammenhang zwischen der Blogoscoop Statistik und deiner .. da fehlt mir in dem Artikel der Bezug.Willst du uns sagen das Spreeblick und Basic Thinking über dem Durchschnitt liegt? Nun, das wusste ich zumindest auch ohne Blogoscoop-Vergleich.

    Hauptgrund des Schreibens ist nicht für alle Blogger den Vornamen „A“ zu bekommen.Das geht nicht und soll denke ich auch mal nicht sein, abgesehen davon halte ich nicht viel von den Kategorien.

    Und Nein, es stört nicht wenn manche Artikel 15 mal und andere 0 Mal kommentiert werden. Das alles ist freiwillig – Alles Kann nichts Muss wie Patsy Jones immer zu sagen pflegt ;).

  • Es gibt ja sogar Blogs, die gar keine Kommentare zulassen.
    Wofür bloggen die Leute, frage ich mich oft! Nur für sich selbst? Warum machen sie nicht einfach eine schlichte Homepage? Dafür braucht man kein Blog.
    Meiner Meinung nach leben Blogs von Kommentaren und dem Austausch mit den Lesern. Bei mir sind auch schon öfter heftige Diskussionen entfacht… nicht immer schön, aber eigentlich bin ich froh, wenn da was passiert.
    Ins Nirvana zu schreiben, nee, da hätte ich keine Lust zu.
    Mir reicht schon, wenn ich merke, daß „reale“ Bekannte mitlesen, aber nie auch nur einen Satz dalassen. Das ärgert mich.

  • Zitat von Chikatze:
    Es gibt ja sogar Blogs, die gar keine Kommentare zulassen.
    Wofür bloggen die Leute, frage ich mich oft! Nur für sich selbst? Warum machen sie nicht einfach eine schlichte Homepage? Dafür braucht man kein Blog.
    Zitatende

    Dazu muss ich mal fragen wo der Zusammenhang zwischen Homepage,Blog und Schreiben für sich,Schreiben für andere besteht? Meiner Meinung nach gibt es da keinen. Ein Blog ist nichts anderes [technisch gesehen] als eine Erleichterung der Contenterstellung via CMS. Ob ich das nun manuell auf eine „schlichte Homepage“ schreibe oder via wordpress oder serendipity hochlade steht doch da nicht zur Frage oder?

    Jeder hat seinen Grund des Schreibens. Ob es richtig oder falsch ist nur auf Werbegelder und bezahlte Beiträge abzuzielen muss jeder mit sich klären. Mein Beweggrund zu bloggen ist NICHT mein Geldbeutel zu füllen oder einen Massen-Ton zu treffen. Und das ich so nie A-Blogger werde,das weiß ich ;). Andererseits will man schon gelesen werden, was aber nicht in Abhängigkeit mit Kommentaren steht,meiner Meinung nach.Ich persönlich habe lieber 100 Besucher die 1000 Klicks erzeugen, als 1000 Besucher die 100 erzeugen [im übertragenden Sinne gemeint!].

    Aber ich denke wir sollten nicht so weit vom Thema abschweifen
    Es bleibt die Frage des Zusammenhangs 😀

  • Ja stimmt, die Bildblogger hatte ich verdrä… vergessen. Aber das ist kein Grund warum du dir den Counter sparen musst oder traust du dich nicht? 😀

  • > Stört Euch das nicht, wenn kaum einer kommentiert?

    hmmm, wie soll ich das beantworten…. -> ja

    aber eventuell könnte ich das beheben, indem ich mir mehr mühe mit meinem blog gebe und auch regelmässiger was schreibe *g*

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