Sparduell: Hot or Not für Kaufentscheidungen

Robert Basic

die Jungs von Ecato haben die Seite Sparduell.de ins Netz gestellt. Man wählt zwei Produkte und aus läßt abstimmen, welches besser ist. Kommentieren kann mans auch. Die Erstellung eines Duells ist schön simpel:
– Produktkategorie aufrufen
– Produkt 1 in linkes Feld per Drag&Drop ziehen
– Produkt 2 in rechtes Feld per Drag&Drop ziehen
– fertig

Registrierung? Keine! Gott sei Dank eine Seite, die ohne diesen Mist auskommt, um einen Service von vornherein nutzen zu können. Insgesamt ist die Bedienung herrlich einfach umgesetzt. Die Navigation ist aber nicht durchgängig gelungen (s.u.).

sparduell

Kommen wir zu den Knackpunkten. Einer ist akzeptabel, aber der andere ist ein NoGo! Etwas unglücklich finde ich die Darstellung des Kommentarzählers, der momentan nämlich gar nicht enthalten ist. So sieht man nicht, ob es zu einem Produkt etwas zu lesen gibt, was ich mind. gleichwertig zur eigentlichen Abstimmung empfinde. Und ein ganz dickes Minus: Ich kann die Produkte nicht einzeln auswählen, um mich über bestehende Voting-Resultate zu erkundigen. Ich hätte erwartet, dass ein Klick auf das Produkt eben nicht MFA-like (made for adsense) zu einer Shopseite führt, sondern in eine tabellarische Übersicht. Wenn ich das Teil kaufen will, kann ich doch immer noch auf einen KAUF-MICH Button klicken. Wozu die Trickserei? Sonst hätte ich Sparduell oW empfohlen, so aber bleibt ein Geschmäckle, da nicht der Usernutzen im Vordergrund steht, sondern der Geldbeutel von Ecato. Sorry Jungs, aber es geht ums Prinzip. Erst der Kunde, dann Euer Geldbeutel.

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Warum die Seite Sparduell heißt? Na ja, wird nicht gleich ersichtlich, da man etwas umständlich in diese Ansicht reinnavigieren muss (inkonstistente Navigation!), aber wenn man drin ist, werden jeweils am Rand die Shops eingeblendet, wo man das Produkt kaufen kann. Schwebt man mit der Maus drüber, werden die Preise angezeigt. Sucht mal danach, dann versteht Ihr, was ich mit inkonsistenter Navigation meine.

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Fazit: Grundidee gut, simpel, Umsetzung fast gelungen, Navigation nicht immer schlüssig, 2 Knackpunkte, davon ein KO-Punkt

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.