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Wenn Frauen ein Barcamp veranstalten

dann tut das nicht und unterscheidet sich nicht großartig bzw. überhaupt von einem gemischten Barcamp: Videos & Fotos vom Barcamp für Frauen


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

6 Kommentare

  • Oh Jungs bitte, nervt nicht. Was sollte bei einem Frauen-Barcamp anders laufen? Hat irgend jemand erwartet, dass bei Frauen jetzt die Clips im Lippenstift-Format laufen?

    Ich denke, es geht bei einem Treffen unter Frauen primär um eins: Networking in eigener Sache. Frauen kommunizieren und networken nun mal etwas anders. Das sollte jedem bekannt sein. Beispielsweise reden Frauen gerne Tacheless, dabei mit beiden Beinen auf dem Boden und labbern nicht blasiert rum oder rechnen Zahlen dumdreist 50 % höher, obwohl beim ersten Blick um die Konzept-Ecke sofort jeder weiß, es kann nicht stimmen. Im Biz zusammen mit Frauen zu arbeiten hat für mich einen weiteren legitimen Grund: dieser verdammt charmante Effekt, dass Frauen für ihre sehr gute Arbeit endlich auch geschlechtlich gleichberechtigt bezahlt werden.

    Kurz und gut: ja die Geschlechter agieren grundsätzlich immer wieder differenziert. Da können sie sich noch so sehr angleichen. So what? Wie lange wissen wir das schon? Was ist nun also das Besondere an einem Frauen-Barcamp, dass der Blogger Robert Basic und seine naiven Kommentatoren (sorry Jungs) meinen, sie müssten in eher abwertenden Ton darüber kommunizieren? Ist jetzt ihr besonderes Vergehen, dass sie das Meeting nicht auf dem Glofplatz abhalten, wo sich Männer sonst gerne im Rudel treffen? Fragt Euch doch bitte mal, warum ihr so abfällig über so ein Meeting kommunizieren müsst. Geht doch Holz hauen, wenn Ihr nicht wisst wohin mit Eurer Energie als hier den Testosteron-Affen zu geben und Euch dabei so zu deplazieren.

    Robert, ich als technikaffine Frau lese Dein Blog recht gerne. Ich muss Dir aber mal in aller Blogfreundschaft sagen, dieser sarkastische Unterton der in Deinen Posts zum Thema Frauen im Web, sei es bei dem re:publica-Meeting als auch nun zum Frauen-Barcamp mitschwingt, steht Dir nicht wirklich gut zu Gesicht. Damit degradierst Du weniger die Menschen, die diese Aktion durchführen, als Dich selber.

    Wie war das bei Deinen Marketing-Themenblogs aus der Taufe gehoben hast: Weibchen Elli schreibt über die Miezen, während der Junge vom Töff-Töff-Blog schon im Vorfeld säuselnd aufgegeben hat, weil ihn keiner der Autohersteller Probeautofahren ließ?!

    Bitte! Verschont mich hier mit Steinzeitdenken. Es passt nämlich nicht mehr in diese Zeit.

  • uhh, da ist jemand sauer gefahren:) Ich kann jedoch nur für mich sprechen. Der Beitrag ist nicht sarkastisch gemeint. Sondern so wie er da oben steht: Ein BC ist ein BC, ob mit Frauen oder Männern, egal;)

    Auf der re:publica, weil Du es ansprichst, war das Faktum, dass man in einen Raum hineinkommt und wieder hinauskomplementiert wird, lediglich ein Gedanke, was wäre, wenn man mich gefragt hätte, ob ich schwul sei und deswegen nicht erwünscht wäre. Mehr ein amüsanter Gedanke, denn die Widerspiegelung einer grundsätzlichen Haltung, dass ich keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen mache. Weder privat noch im Geschäft (auch damals nicht als Verantwortlicher für das weibliche Geschlecht, die sich wohl kaum über ihr Gehalt beklagen konnten:) Was mich aber in der Tat reizt, sind eingespielte Verhaltensweisen. Als Revoluzzer im Kleinen werde ich das niemals von mir weisen, darauf liebend gerne herumzureiten.

  • Gott, Kinder, wie wärs wenn ihr mal die Cliches runterfahrt und Menschen egal welchen Geschlechts gleich behandelt, denn tut mir Leid, mit der Antwort von „creezy“ wird nur gezeigt, dass ein ebenso dummes Niveau mit einer Antwort erreicht werden kann, wenn man sich verteidigen will. Von wegen: „Reden, aber ja nicht Nachdenken.“ Hier versucht sie, als Sprecherin für die weibliche Nutzerschaft die Differenzen von Mann und Frau auch im Bereich Business und Technik aufzuzwängen und als letztes spricht sie sich gegen Steinzeit denken aus. Hmm… Paradox? Ja, in jedem Fall, denn wer schon mal nach alten Mustern kategorisiert, sollte das bei anderen nicht kritisieren.

    Bin ich etwa der einzige Mensch, dem es in erster Linie scheißegal ist ob jemand ein Mann oder eine Frau ist? Bin ich der einzige, der jeden gleich respektiert? Bin ich der einzige, der Gleichberechtigung will und nicht daran scheitert? Wenn die ersten drei Kommentare was zeigen, dann das Emanzipation falsch verstanden wurde und das ein allgemeingültiges Problem ist.

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