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Wie SEOs arbeiten…

wieder mal ein Trackback der Sorte hidden Spam, der etwas mehr Arbeit nach sich zieht. Trackback gecheckt und was finde ich? Zwar wurde ein korrekter Backlink zu meinem Blog-Artikel gesetzt, allerdings verweisen die anderen Links auf der spammigen Seite -denen man den Spamgeruch auf den ersten Riecher nicht anmerkt- auf müffelige Seiten. Klar geht es hierbei um Linkbuilding unter Einbeziehung von Blogs mittels Trackbacking und pseudoseriöser Schreibe. Checkt man das Impressum der Seite, stößt man auf einen Firmennamen. Checkt man wiederum die Firmenseite, wird man mit dem Spruch „Seriöse & professionelle Suchmaschinenoptimierung“ begrüßt. LOL, Eure Firma kommt auf meine länger werdende Liste, damit ich weiß, wen ich auf keinen Fall empfehlen kann, sollte mal ein Kunde einen seriösen SEO brauchen oder um Rat fragen, ob die Firma was ist.

An dieser Stelle eine Frage: Gibt es einen SEO-Verband, der white SEOs listet und der die Mitglieder an einen Verhaltenskodex bindet? Oder kann man sich das in der Praxis abschminken? Auch die Presse hat einen Codex, aber der ist ebensowenig vorgelebter Standard.

Update: Es gibt tatsächlich einen Verband – BVDW AK SEM/SEO -, der im Rahmen eines Arbeitskreieses ein SEO-Zertifikat anbietet (thx, Kim).


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

20 Kommentare

  • solche listen würden nur wenig bringen. leider ist es wirklich schwer für seitenbetreiber den richtigen seo zu finden. da braucht man schon ein paar grundkenntnsse zu den möglichen arbeitsweisen um da den richtigen zu finden.
    dafür gibts aber ne menge posts wie man den richtigen findet und was man fragen soll.

  • Ohne eigenes Wissen ist man verloren. Leider gibt sehr viele schwarze Scharfe im SEO Bereich. Eine ordentliche Linkliste wäre echt super!

  • Ich glaube mein folgendes Anliegen fällt auch in diese Kategorie. Ich bekomme komische „Links“ wie diese hier auf meinen Blog http://www.sltalk.de

    deine-24-brille. com/.. [edited by admin]

    Der Link auf dem Wort „kommentierts“ ziemlich weit unten im Text zeigt auf sltalk.de.

    Wer macht sowas und warum? Außerdem frage ich mich, ob so ein Müll meinem Ranking nicht eher schadet und wie kann ich mich dagegen wehren?

    Ohh wei, jetzt muss ich noch diese Addition hier lösen …. grübel 🙂 drei + neun, drei + neun …. ahhh ich hab’s, dass sind 23! Oder !?

  • Richtig böse seiten findet man hier:
    http://sb.google.com/safebrowsing/update?version=goog-black-url:1:-1

    Hat aber nichts mit Kommentar- oder TB- spam zu tun – dieses Gebiet ist ja „relativ“ neu. Wird also zeit für eine vernünftige liste!

    Hat jemand eine Idee, wie man das umsetzen könnte? Nicht technisch – sondern konzeptionell?

    – Urls manuell melden
    – WP-Plugin zum melden von Url’s
    – WP-Plugin zum prüfen von Url’s
    – …

    Gruß, Olli

  • Es gibt keinen White-Seo, weil schon allein das Wort Suchmaschinenoptimierung gegen Googles Richtlinien verstösst: Nichts zu tun, was man ohne Suchmaschinen nicht auch tun würde.

  • das ist aber grundsätzlich falsch imho, denn keine einzige SuMa untersagt SEOs ihren Jobs, sie setzen lediglich Limits. Das, was Du meinst, ist der Rat von Google, eher für Menschen zu schreiben, denn für Google.

  • Genau so ist es.

    „Weisse“ Suchmaschinenoptimierung ist die Optimierung im Sinne der Verbesserung der Indexierung und nicht die Verwendung von Spamming, Cloaking, Bowling oder Bombing…

    Und da Google blind ist haben wir durch die barrierefreie Umsetzung von Seiten – zum teil unerwartet – um so bessere Resultate erreicht als mit normalen.

    Aber um das mal von meiner Seite aus abzuschließen, SEO ist ein großes Thema und jeder kann es eh besser als der andere.

    Gruß, Olli

  • diese zertifikate sind unnötig, als auch die ganze whitehat, blackhat diskussion ein scherz ist. es gibt genau zwei SEO methoden.

    * SEO die funktioniert
    * SEO die nicht funktioniert

    dieser trackback pseudo spam funkt eh nicht wirklich und ist für high business relevant properties mit gewissen risiken (z.b.: miese reputation via kritischer blogartikel wie diese) versehen.

    anstatt zertifikate empfehle ich informed decissions.

  • Hallo Robert,

    warum hast Du den Link zu dieser „komischen“ Deine-Brillen-Domain rausgenommen … Irgendwie ist die URL auch verfälscht. Ich schau noch einmal nach. Hier die URL:

    deine-24-brille.com

    Und nochmal die Frage. Wer macht sowas? Und was haben die davon. Mir erschließt sich immer noch nicht der Sinn solcher Seiten?

    schon wieder rechnen ….

  • Es gibt gute Bücher über Suchmaschinenmarketing. Dort werden die Grundregeln funktionierende SEO erklärt. Wer sich hieran hält, der
    springt schon weiter als der Durschnitt mit mittelmäßigem SEO an Board.

    Nichts gegen Dienstleister, aber gerade im SEO Bereichgibt es nicht wenige Aufschneider, die in erster Linie von der Dummheit ihrer Kundschaft leben 🙂

  • ich würde meinen, dass mehr oder weniger 90% der agenturen ohnehin keine arbeit anbieten, die langfristig im interesse des kunden ist und diesen gleichzeitig vom preis her nicht übervorteilt.

    am besten sind immer diese anrufe. „Ihre seite steht bei Naturtextilien an 10, wir bringen die seite auf 1.“

    da kann ich nur sagen: „Jetzt habe ich gar keine Besucher auf eins habe ich dann immerhin keine und nicht mehr gar keine.“

    Diese Angaben von Referenzen mit Toppositionen sind ziehmlich albern, denn es zählt doch nur der gesamttraffic.

    wirklich fair ist sicher nur der seriöse Verkauf consulting.

    grusz
    klm

  • @ klaus-martin meyer
    Entschuldigung das ich so direkt bin, aber wenn man keine Ahnung hat, hilft es oftmals, [edited by admin]
    Zähl doch mal ein paar Agenturen auf, die in deine 90% Aussage fallen. Ich wette du kennst nicht mal eine Hand voll selbst, oder?
    Toppositionen sind im Übrigen keines Wegs albern, denn nicht jeder Kunde ist in einem hochkompetitiven Markt unterwegs, wo täglich abertausende von Suchanfragen generiert werden, und mit wenig, dafür aber zielgerichtetem Traffic, lässt sich nicht selten ein Vielfaches von dem verdienen, was man mit guten Rankings bei high traffic keys erreichen kann.

  • Eine Zertifikation für SEO?

    Das Ganze ist mal wieder geldmacherei – denn es kommt nur auf den Erfolg an – und dieser ist einen Kunden gut zu positionieren. Einen Aufkleber zu bekommen auf dem steht: „Ja, der kann SEO“ – der aber trotzdem keinen Erfolg im Ranking bringt – taugt nichts. Hier wurden schon agenturen genannt, die diesen Button oder Zertifikation haben – aber trotzdem nicht das gesteckte Ziel für den Kunden erreichen.

    Die beste Form der Qualitätsprüfung sind die Referenzen des SEO oder der SEO agentur. Diese müssen nachvollziehbar sein, z.B. mit einem Masterkey und guten Position unter einem hart umkäpften Key (Also nicht „Grüne Gartenzwerke mit Wurlizer München“) sondern z.B. „haus“ oder „iphone“ oder „seo“ – mit Seite 1 Positionierung bei mehr als 100.000.000 Treffern.

    Es gibt zu viele „große“ Unternehmen, die keine Ahnung von SEO haben – SEO allerdings mit Zertifizierung und tollen Referenzen (die komischerweise nicht nachvollziehbar sind) auf ihre Flaggen geschrieben haben.

    Grundsätzlich gibt es nur eine Regel:
    SEO kann man nicht studieren, man kann es nicht erlernen und schon gar nicht zertifizieren (causales System – multicausales System). Man braucht viel Erfahrung, gutes logisches Denken um die Zusammenhänge der Reputatoren und Faktoren aus Traffic, Reputation, überregionale Wertung, PR, Google Richtlinien etc. zu verstehen, sehr viel Geduld und Intelligenz.

    Zertifizierung für SEO´s? Vollkommener Quatsch.

  • Zu der Spamming Site…

    SEO´s die sich solchen Methoden bedienen haben auf lange Sicht keine Chance. Ich würde Dir in diesem Falle empfehlen, einen Bericht über die entsprechende Seite zu schreiben – und dadurch andere Blogger zu warnen, die ebenfalls einen entsprechenden Trackback erhalten haben.

    Der Sinn dieser Geschichte ist korrekt: Linkbuilding

    Diese Form des Linkbuilding ist jedoch die unterste Schublade und ein großes Risiko für den Kunden des SEO, da dieser schnell durch einen entsprechenden Artikel in der Bloggosphere ein entsprechendes Image erhalten kann und vielleicht auch sollte.

    Meine Empfehlung:
    Artikel schreiben, Übeltäter beim Namen nennen, Yiggen und ab die Post.

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