Sonstiges

Zitat des Tages

Gewinnspiele: Vermutlich das größte Bottle-Neck des Datenschutzes bei den Unternehmen. Wenn man schon Gewinnspiele macht, solte man folgende Grundsätze endlich mal beachten, die Nutzer ausdrücklich wissen lassen und dazu stehen: a) die Daten werden ausgewertet b) die Daten werden genutzt zu Marketing- und Vertiebszwecken – auch mal durch Partner c) wer mitmacht, muss damit rechnen, Werbung zugesandt zu bekommen. Diese Offenheit der Unternehmen wird die Offenheit der Kunden treffen: Wer mitmacht, ist offen für meine Produkte und Angebote- und will nicht nur Gewinnpreise ‚abstauben‘ gemäß des ‚Jäger und Sammler‘- Prinzips. Solche User/-daten bringen den Unternehmen sowieso fast nie etwas…

Martin Meyer-Gossner, The Strategy Web, „Gedanken zu Datenschutz in Business und Web


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

5 Kommentare

  • Man sollte vielleicht auch nocht erwähnen das 90% dieser Ltd.-Gewinnspielbetreiber auch nie die versprochenen Gewinne verlosen.

  • ich muss ehrlich gestehen, dass ich noch nie bei einem dieser Gewinnspiele mitgemacht habe. Einfach weil ich davon ausgehe, dass die nur auf meine Adresse aus sind, ohne die AGBs zu lesen:)

  • Es gibt diese „Bonuskarten“ bei großen Händlern, bspw. Tankstellen (Shell etc.), das sind im Prinzip Gewinnspiele.

  • Das Problem sind die vielen Anbieter, die schreiben, Sie können von unseren Partnerunternehmen kontaktiert werden.
    So hat man überhaupt keine Kontrolle und Übersicht mehr.
    Wenn eine oder wenige ausgewählte Firmen sind, weiß man, worauf man sich einlässt.
    Aber so bekommt mancher halt nach Jahren einen Anruf mit dem Spruch, „Sie haben damals bei uns mitgemacht. Wir haben jetzt….
    Mittlerweile gibts es Gewinnspiele, wo ich erst 40-60 Firmen auswählen „darf“, von denen ich dann meist erst mal Newsletter bekomme.
    Ah, und noch was, möglicherweise schaut man sich auch eine Sete an, wo es was gutes gibt, und dann stellt sich heraus, mit Einwilligung hat man schon bestimmte Leistungen gekauft, z.B. 3 Monate Mitgliedschaft im Gewinnspielclub etc.
    Also ich denk, immer nen guter Grund, bei „Geschenken“ und „Gewinnen“
    lieber wegzuschalten und fertig.

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