Sonstiges

Was ergibt Geld und Blau? Gelb

erst übernimmt die Comba die Dreba und heute tagt der AR der Postbank, ob man dem Verkauf an die Deutsche Bank zustimmt. Geld, Gelb, Grün, Blau, da blickt man ja fast nicht mehr durch. Allerdings, als alter Deutschbänker stimmt mich das gewissermaßen froh, dass es die Deutsche Bank ist, die wohl die Postbank übernehmen wird, nicht irgendeine andere Bank. Waurm? Nicht lachen, aber die Deutsche Bank ist nicht umsonst die führende Bank in D. Die auch nie so gewackelt hat wie die anderen beiden Großkonkurrenten.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

13 Kommentare

  • solange das Ergebnis nicht rot ist unterm Strich, dann ists ok. Was die Mitarbeiter dennoch wenig trösten wird, die man als „überflüssig“ deklarieren wird im Zuge der Fusion:(

  • Deine unverhohlene Freude versteh ich wohl, doch Du hast ja auch schon die Randerscheinungen erwähnt, die die Freude doch regelmässig stark mindern.
    Nicht bei den Bankern, aber bei denen die Schalterdienst und sonstige untergeordnete Tätigkeiten verrichten.

  • man kann davon ausgehen, dass in den Zentralen mehr Plätze gestrichen werden, genauer gesagt in den BackOffices, da dort der Automatisierungsgrad ungemein fortgeschritten ist und gerade dort die Effizienzen voll auf den bestehende MA-Stamm durchschlagen, wenn man zwei Unternehmen zusammentut. Im Privatkundengeschäft draußen an der Front geht es um Präsenz, da fällt ein Wegstreichen nicht mehr so einfach, da man schlichtweg das Vertriebsgebiet verliert. Zumal da PoBa wie auch die DtBk eine andere Filialstruktur- und abdeckung aufweisen, so dass die lokalen Überschneidungen gering ausfallen womöglich.

  • Mag man von der PB halten, was man will…
    Ich hoffe jedenfalls, dass die PB trotzdem eigenständig bleibt. Das Online-Banking ist aus meiner Sicht the best!

    iTan, mTan (kostenlos), schneller Zugang, gute Übersichtlichkeit

    Wie gesagt: subjektiv the best! Alle anderen waren vom Handling und von der Technik her Welten hinterher!

    PS: Und der sofortige! Transfer PB-PB ist genial!

  • Die Deutsche Bank hat vielleicht nie in Gänze gewackelt, aber gewackelt hat bei der Deutschen Bank in ihrer Geschichte schon genügend. Vor allem ist der Kauf der Postbank ein Armutszeugnis, denn die Deutsche Bank kauft die Postbank unverholen mit dem Argument, das Filialgeschäft zu stärken. Da kann ich mich noch an Jahre erinnern, in denen die Deutsche Bank (ja, ich war auch mal Kunde bei ihr) nichts anderes getan hat, als ihre unrentablen Kunden – also die unter 100.000 Euro Geldeingang pro Jahr – zur Bank24 outzusourcen, weil man die Peanuts nicht braucht und sich die Schalterhalle sauberhalten will.

    Offenbar.. *klopfklopf* funktioniert das alles dann doch irgendwie nicht.

    Meine Meinung ist, dass die Deutsche Bank vor allem noch vom Namen lebt und weil viele glauben, die Deutsche Bank sei deshalb eine besondere Bank. In Wirklichkeit ist sie immer noch einer der kundenfeindlichsten Banken im ganzen Land.

  • aus Deiner Kundensicht mag das stimmen:) Kenne Kunden, die bi zu 81 Berater in ihrer Kundenkarriere begrüßen durften, was natürlich unschön ist, wenn man förmlich rumgeschoben wird. Aber die Erkenntnis, dass man auch mit weniger vermögenden Kunden Erträge erwirtschaften kann, hat sich dann doch irgendwann wieder eingestellt (mit Blick auf die damalige Ertragslage der Citybank zB).

    Kundenfeindlich ist sie aber mit Sicherheit nicht, ob Du es glaubst oder nicht, der Kunde ist -auch- in der DtBk hoch geschätzt.

  • Die Deutsche Bank hat eine der schlechtesten Eigenkapitalquoten aller internationalen Banken …

    Ich würde die nicht zu früh loben …

    Dass die sich jetzt die Postbank kaufen hat nur einen Grund: Einfacher kommen die nicht an mehr Eigenkapital und Bareinlagen. Die Postbank ist nämlich eine der konservativsten Banken in Deutschland. Die Kunden haben Sparbücher und keine Fonds. Und die Postbank macht kein Investmentbanking, keine abskuren Verbriefungsgeschäfte, kein Risikokapital … Stockkonservativ. Vor einem Jahr noch wegen mangelnder Rendite angemosert, heute begehrt …

  • Wahnsinn, wie man sich als ehemaliger DBler noch mit der Bank verbunden fühlt…
    Bin da voll auf Deiner Linie.

  • Hier wird ständig von „kaufen“ gesprochen, obwohl das doch gar nicht der Fall ist. Joe hat sich doch heute selbst ausdrücklich als Finanzinvestor bezeichnet und viel mehr ist es doch (noch?) nicht.

    Aus meiner Sicht ein genialer Deal. Kein anderer kann einsteigen, DB hat -entgegen ihrem Image- im Heimatmarkt investiert (hier sollte man auch mal an Berliner Bank und Norisbank denken) und gleichzeitig hat er, bzw. sein Nachfolger, alle Optionen: Den ganzen Laden zum Festpreis kaufen, die Sperrbeteiligung behalten oder mit dickem Gewinn verkaufen.

    Bin mir auch nicht mal so sicher, ob ein Verkauf so realisitsch ist, denn die ganzen Postbanksparbücher sind ein klasse Finanzierungsmittel für die Investmentbank, die Filialen ein prima Absatzkanal für Produkte und die Marke „Postbank“ ein hervorragender Mantel, unter dem die Privatkunden gebündelt werden können.

    Und auch wenn es Spaß macht auf DB zu schimpfen (viele Dinge, unter anderem DB24, das Victory-Zeichen und das „Peanuts“-Zitat waren wahrscheinlich auch nicht sonderlich glücklich), sollte man auch einmal gedanklich das andere Szenario durchspielen. Protektionismus ist sicher Blödsinn und wir leben in einer offenen, globalen Welt und trotzdem erscheint es mir nicht ganz dumm, eine große Bank im Lande zu haben.

    (Wahrscheinlich muss ich nicht extra dazu schreiben, dass auch ich einen gewissen Bezug zur DB habe – und Reihe mich dann mal ein…. )

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