Sonstiges

Wallop schließt

schade, was ich da lesen muss. Wallop war zuerst ein Testprojekt von Microsoft Richtung Social Networking mit einer ungewöhnlichen Oberfläche. Habe das nie wirklich auf die Reihe bekommen, wer nun für Wallop verantwortlich zeichnet (siehe ZDNet), aber irgendwann wurde dann Wallop außerhalb von MS weiter entwickelt. Was klasse war? Das Intro-Tutorial! Der User wurde an der Hand genommen, um ihm zu zeigen, wo er was eintragen kann und wozu.

Zwei Screenshots zum Abschied als Huldigung an einen anderen GUI-Ansatz:
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Warum mich Wallop so interessiert hat? Nicht wegen der GUI letztlich, sondern weil es zu Beginn ein spannender Ansatz war, Social Networking über Desktop-Software zu lösen. Man konnte leider nicht allzu viel erfahren damals (damals = vor rund 4 Jahren!). Denn, wenn Du Deine SW unmittelbar auf dem PC laufen hast, bieten sich geniale Verbindungsmöglichkeiten zu anderen Applikationen an (allen voran IM und Mailing natürlich, ebenso wie Office-, Grafik- und Musiktools). Was man aber anscheinend so nie gesehen hat bei MS. Warum auch immer. So hätte ich mir oW vorstellen können, einen Song aus dem Explorer -jetzt optisch gedacht- über Wallop an meinen Buddie weiterzuleiten, einfach File auf das Userprofilbild ziehen (Recht hin, Recht her), Bilder gemeinsam zu sharen, Kontake miteinander zu verbinden, Musik zu „scrobbeln“, und und und. Unendliche Möglichkeiten. Was die heutigen Social Networking Anbieter draus machen, ist ein müder Abklatsch der Ideen und Potentiale, was wirklich drin wäre. Und weil es -Facebook und und und- eben als Webservice umgesetzt ist, fällt es viel zu restriktiv aus. Warum man sich damit unbedingt selbst kastrieren muss, verstehe ich nicht.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

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