Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

11 Kommentare

  • Verkehrsphysik für Anfänger:

    „- Das erste Gesetz der Verkehrsphysik -Da wo ich bin, kannst du nicht sein- hat auch für 3er BMW volle Gültigkeit.
    – Das erste Gesetz der Verkehrsphysik potenziert sich mit der Masse der Fahrzeuge. 1,5 Tonnen BMW gegen 30 Tonnen LKW, die Wahrscheinlichkeit dass der BMW gewinnt sind unendlich gering.“

  • Der Schuss dürfte nach hinten losgehen. Natürlich ärgert sich jeder über Drängler, die glauben, sich vor allen anderen noch auf eine Fahrspur moglen zu können. Für mich liest sich die Beschreibung so, dass der PKW deutlich gemacht hat, vor den – stehenden – LKW einscheren zu wollen. Warum lässt er ihn nicht? Das ist doch eine alltägliche Situation für einen LKW-Fahrer. Der PKW ist doch ohnehin sofort weg, wenn der Stau sich auflöst. Warum dann solch ein Theater? Warum einen Unfall provozieren? Wäre es nicht vielmehr ein Ausdruck von Reife, den Drängler ziehen zu lassen? An Stelle des Spediteurs würde ich mir die Kosten für die 1,5 Stunden bei meinem Fahrer zurück holen. Hat der doch seinen Anteil daran auf seinem Blog freundlicher Weise dokumentiert.

  • Andreas, so wie ich das gelesen stand Ralf die ganze Zeit und der BMW hat ihn beim Einscheren mit seinem Heck vorne touchiert.. Angenommen ich habe ihn da richtig verstanden, wie soll das dann fuer ihn nach hinten losgehen?

  • Der Bericht erscheint mir nicht ganz vollständig zu sein. Ich zitiere mal ein paar Stellen: „Also bedrängte er erst einmal die beiden Fahrzeuge vor mir, diese wichen allerdings nicht vom Fleck.“

    Die Fahrer der beiden Wagen vor dem Laster haben den BMW also nicht reingelassen. Vermutlich haben sie die Lücke zwischen und vor sich dicht gehalten.

    „Da nun auf der Fahrspur des BMW weitere Fahrzeuge angefahren kamen, dachte ich mir der würde nun die Flucht nach vorne antreten oder sein Vorhaben aufgeben. Als sich die Kolonne wieder einmal etwas bewegte, fuhr auch ich meine 2 Meter vorwärts und stoppte dann.“

    Der BMW stand nach meiner Interpretation zunächst neben den PKW vor dem Laster, alle drei konnten die besagten 2 Meter vorziehen, so dass der BMW sich anschließend neben dem Laster befand.

    „Wieso der BMW direkt neben mir hielt, konnte ich mir in diesen Augenblick nicht erklären. Zum einen stand ich und konnte mich nicht in Luft auflösen. Zum anderen war vor mir keine ausreichend große Lücke vorhanden in die er hätte reinziehen können.“

    Der BMW wollte doch offensichtlich in die Lücke, die dadurch entstehen würde, dass die Wagen vor dem Laster in Fahrtrichtung weiterfahren würden. Der BMW-Fahrer hatte offenbar darauf gesetzt, dass wenigstens der LKW-Fahrer ein Einsehen hat.

    „Als das Fahrzeug direkt vor mir dann doch noch mal 1 Meter vorzog, versuchte es der BMW-Fahrer mit roher Gewalt unter absoluter Missachtung des 1. Gesetzes der Verkehrsphysik: Da wo ich bin, kannst du nicht sein. Um den BMW-Fahrer auf diesen Umstand hinzuweisen machte ich intensiven Gebrauch von der Hupe, dies jedoch ignorierte er genauso wie das 1. Gesetz der Verkehrsphysik.
    Es kam also was kommen musste. Der BMW rammte mit seinem rechten hinteren Kotflügel meinen vorderen Einstieg und die Stoßstange.“

    Das liest sich für mich so, dass der BMW die neu entstandene 1-Meter-Lücke nutzen wollte. Er ist wohl kaum um 90 Grad nach rechts abgebogen, sondern so, dass er vor den – zuvor stehenden – Laster fahren wollte. Für mich liest sich das so, dass der LKW-Fahrer ebenfalls die neue 1-Meter-Lücke schließen wollte. Der BMW hat offensichtlich dem LKW die Vorfahrt genommen, aber aus der Lücke der Schilderung und aus meiner dreißigjährign Fahrpraxis interpretiere ich, dass der LKW-Fahrer hier nicht nachgab. Das ist es, wovon ich glaube, dass es gegen ihn verwendet werden kann.

  • Mal angenommen die Luecke vor dem LKW war vorher 2m lang. Selbst wenn man diese um 1m verlaengert sind das noch immer nur 3m. Der BMW auf dem Photo sieht mir nicht danach aus als ob der nur 3m lang war.

    Wie wollte er also in die Luecke passen?

  • Armin, fährst du seit 30 Jahren LKW oder PKW? Wenn du PKW fährst, weißt du wie lang der Bremsweg bereits bei Schrittgeschwindigkeit ist? Und ist dir schon mal aufgefallen das im Stau hin und wieder abrupt gebremst wird?
    Ich weiß nicht wie suizidgefährdet man sein muss um auf der rechten Spur einer deutschen Autobahn, in der Hoffnung jemand anderes wird schon Platz machen, einfach stehen zu bleiben. Ich weiß nur das es eine verdammt dämliche Idee ist. Ich kann mir auch vorstellen welch ein scheiß Gefühl es sein könnte wenn man auf der rechten Spur steht und von hinten kommen plötzlich ganz dolle viele LKW und PKW angerauscht. Das einem da die Panik packen kann, kann ich durchaus verstehen.
    Klar wäre die Lücke 2 Meter größer gewesen wäre ich nicht vorgefahren (besser gesagt: vorgerollt). Bleibt aber die Frage ob der BMW dann die etwas größere Lücke besser getroffen hätte. Meiner Ansicht nach nämlich nicht.

    Im Verkehr machen alle Fehler. Mir geht es gar nicht darum ob der BMW noch hätte rechts rüber ziehen können wenn denn eventuell oder sonstwas gewesen wäre.
    Die Frage ist doch eher, warum hat der nicht angehalten und ist anstatt dessen einfach abgehauen? Wie gesagt, mein Schaden ist nicht der Rede wert. Hätte der BMW-Fahrer angehalten, hätte die Polizei mir vielleicht sogar eine Teilschuld zugeschoben.
    Stell dir mal vor der wäre in dein Auto gerauscht und dann einfach abgehauen. Egal wie hoch jetzt der Schaden wäre. Egal ob nun ein Kratzer im Lack der mit ein paar Euro beseitigt wäre oder ein völlig verbeulter Kotflügel dabei rum gekommen wäre. Würdest du sagen „Hui, war mein Fehler. Egal jetzt…“ ??

    Ich habe auch schon den einen oder anderen Schaden verursacht. Ob nun abgefahrene Außenspiegel, Kaputte Hauswand oder mit dem Vorderreifen durch das Blumenbeet. Ich bin jedoch NIE abgehauen. Selbst als ich mal mit meine PKW nachts einen anderen (falsch geparkten) PKW touchiert hatte, habe ich die Polizei angerufen. Obwohl ich sehr gute Chancen hatte unerkannt davon zu kommen.

    Das ganze hat wohl sehr viel mit Fairness und ein wenig Mumm zu tun. So fair zu sein und zugeben das man Mist gebaut hat und den Mumm haben dafür grade zu stehen. Aber von Autofahrern die andere Nötigen -sowohl die im Stau standen als auch die, die von hinten ankamen- andere Autofahrer massiv gefährden und dann auch noch zu dämlich sind ihre Mistkutsche (sorry) ordentlich zu lenken, erwarte ich weder das eine noch das andere.

    Genauso finde ich es etwas unfair und auch recht blödsinnig hier bei Robert darüber zu schwadronieren wie es denn gewesen sein könnte wenn der dies getan und der andere dies nicht getan hätte. Falls es nicht aufgefallen ist, ich habe ebenfalls ein Blog mit Kommentarfunktion. Nur bekomme ich es in meinen Blog eher mit wenn sich dort jemand äußert und ich habe auch eher die Gelegenheit darauf zu reagieren.

  • Hm, meinst Du jetzt wirklich mich oder doch eher Andreas?

    Ich bin naemlich eher Deiner Meinung und da ich Dein Blog schon etwas laenger lese habe ich auch eine recht gute Vorstellung von den Bremswegen eines LKWs. Haette das auch bei Dir diskutiert, aber da es leider wie zu oft hier abging…

    Und ich habe mich gerade erst heute ueber einen aergern duerfen der meinte bei Tempo 60 (Meilen, nicht Kilometer) mich noch schnell am Ende einer dual carraigeway ueberholen zu muessen, dies im schraffierten Teil tun zu muessen und mir dann ohne zu blinken ungefaehr einen Meter vor den Wagen rueberzuziehen. Die hinter mir fanden das glaube ich gar nicht lustig als ich daraufhin doch etwas haerter auf die Bremse stieg.

  • Ich habe den Beitrag auf diesem Blog gelesen und erlaube mir, ihn hier zu kommentieren. Die Reaktion des Autors, ich zitiere: „blödsinnig hier bei Robert darüber zu schwadronieren“, hat die Frage, ob ich seinen Blog lesen und kommentieren soll. erledigt. Es ist das alte Spiel: jemand gibt einen – notwendigerweise subjektiven – Erlebnisbericht ab und erwartet sachliche und emotionale Bestätigung. Und wehe, wenn die nicht erfolgt.

    Mir stellen sich beim Lesen des Ausgangsbeitrags Fragen, ein paar habe ich formuliert. Ich war nicht dabei, niemand von den Lesern und Kommentatoren war dabei. Wir wissen nicht, wie der BMW-Fahrer die Situation schildern würde. Ich kann mir nur vorstellen, dass dessen Bericht anders ausfallen würde.

    Die Sache zeigt, dass es sich weder lohnt, einen derartigen Beitrag zu lesen, noch ihn zu kommentieren. Der Autor hat immer Recht, basta.

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