Homeoffice und Fernüberwachung

Robert Basic

Millus verweist auf einen ziemlich abstrusen Service: ÜBERWACHUNG durch ihren Rechner – ODESK. Vom Prinzip her geht es um Programme, die die Tätigkeiten des Users am Rechner aufzeichnen. Oder gar von der Umgebung via Webcam Fotos schießen. Wer solch einen Unsinn einsetzt? Laut Sonntags-Zeitung sollen es Unternehmen sein, die OffShore-Programmierer einsetzen. Oder auch Homecallcenter. Insgesamt aber erscheint mir die Darstellung der Zeitung aus einem Grunde völlig unsinnig: Egal, was ich da am Rechner aufzeichne, man kann nur schwer die Güte der Arbeit abschätzen, ebensowenig kann man daraus schließen, ob derjenige tatsächlich im Zeitplan ist. Liefert der Developer seine Tasks pünktlich und ordentlich ab, kann es dem Unternehmen völlig wurscht sein, ob der nun am Rechner gesessen hat oder nicht. Wenn die zu dumm sind, zu viele Stunden auch noch zu einem niedrigen Stundenlohn zu vergüten, wird die Welt nicht davon untergehen.

Klar, auch das gibt und gab es in D. Allerdings mehr auf Umwegen: So triggert man den Start von EDV-gestützen, sich wiederholenden Arbeitschritten und misst, wie lange der Bearbeiter benötigt hat, um einen Vorgang abzuschließen. Das wird jedoch nicht auf die Einzelperson heruntergebrochen, sondern auf das Team. Der Betriebsrat sieht sowas gar nicht gern.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.