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Hopp hat die Schnauze voll

ziemlich abgefahrene Story, habe das zufällig über Marco soeben erfahren, dass Dietmar Hopp (Fußball-Präsident von Hoffenheim) mächtig die Nase voll hat von den Fußballfans, die gegen in skandieren, weil er als Multimilliardär Hoffenheim so gut aufgepäppelt hat, dass es eigentlich nur an dem vielen Geld liegen kann (dass man auf die komische Idee kommen könnte, dass es mehr am Konzept liegt und weniger an dem Geld, dafür ist halt bisserl Nachdenken fällig:). Erstmal den Podcast hören, wie Hopp über die Fans herzieht, die ihn so nerven. Und im Stern könnt Ihr dann in Ruhe erfahren, was eigentlich los ist. Was ich an Hopp nicht verstehe: Viel Feind, viel Ehr. Ich an seiner Stelle würde mich tierisch freuen, dass es welche gibt, denen Hoffenheims Erfolg auf den Sack geht:) Je mehr die krakelen, umso besser. Aber dazu muss man ne ganze Mütze voller Sportsgeist haben und weniger an die eigene Ex-Stellung als Vorstand denken. Was hat Hopp denn gedacht? Dass ihm alle ebenso die Füße küssen werden wie bei SAP? Oder dass sich beim Fußball die Leute den Alltagsfrust nicht von der Seele rausschreien? Es sind ja immer die anderen schuld. Hey, human beings. Was solls. Hopp wird die Welt nicht verändern, da kann er noch so sehr klagen.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

47 Kommentare

  • Mir würde es gefallen, wenn er ebenso einen Dämpfer bekäme wie sein Filius zuletzt mit den Adlern Mannheim in der DEL. Sportlichen Erfolg kann man nicht auf Biegen und Brechen erkaufen und das ist auch gut so – und das sage ich als Sympathiesant des FC Bayern! 😉

  • Das ist die gleiche Diskussion, die wir auch letzte Woche auf der OMD über roccatune geführt haben. Und ich sage es gerne noch mal: Es macht keinen Spaß, wenn Du lange an etwas arbeitest und es dann kritisiert wird. Man denkt sich ja schließlich was dabei.

    Man kann über Hopp viel sagen, aber man darf eben nicht vergessen, dass in Hoffenheim eine moderne Infrastruktur entsteht und der Verein auch viele junge deutsche Talente fördert und in die Mannschaft einbaut.

  • Ist ne gwachsene Geschichte. Ich war und bin kein großer Fußballfan, aber ich mochte es stets, dass in Bayern so Charakterköpfe am Steuer und am Ruder waren. Klar ist Matthäus ein Depp, Effenberg ein Arsch, Podolski kein Einstein, .. aber gerade solche Leute und auch Super-Mario, Kahn, … machen den ganzen Zirkus doch erst interessant.

    Was wäre denn die BuLi, wenn es keine Personen / Vereine gäbe, an denen sich alle anderen so richtig schön reiben könnten? 😀

    Grundsätzlich bin ich in erster Linie, in Bezug auf Sport, ein Eishockeyfan und da kommen natürlich für mich als Iserlohner die Roosters ganz weit vorne – daher gerade der Seitenhieb in Richtung Mannheim. Als Underdog / Provinzverein kann man sich viel mehr über kleine Früchte harter Arbeit freuen, als es ein Hopp Senior oder Junior jemals über eine Meisterschaft könnte.

  • ich warte schon auf eine anzeige von uli hoeness:
    „ich habe bei dem spiel werder bremen gegen den fc bayern münchen leute skandieren gehört: ‚zieht den bayern die lederhosen aus‘. das muss unterbunden werden!“

    was soll der mist? es wird seit tag und jahr im fussball immer in extremen übertrieben und damit war es gut. das herr hopp sich nun so aufregt, beweist nur, dass er sich in der fussballszene nicht auskennt.

    natürlich ist das konzept gut, aber ohne diese millionengelder wäre hoffenheim in zehn jahren noch nicht da wo sie jetzt sind. und das ist eben wettbewerbsverzerrung. denn weder cottbus noch sonst wer kann sich so etwas leisten. und deswegen mag auch keinen wolfsburg mit den vw geldern…

  • und sie haben trotzdem einem verein wie mainz 05 den aufstiegsplatz „weggenommen“.

    und das sage ich als glühender anhänger der frankfurter eintracht.

    fand das projekt hoffenheim auch solange spannend, als noch das jugendinternat und die integration der eigenen jugend in den profi-kader im vordergrund standen. aber als 2.ligist dann 2 spieler für über 15 mio aus dem ausland zu verpflichten, sprengte dann doch den rahmen. unabhängig davon, dass geld alleine keine tore schiesst und ohne einen fachmann und visionär wie rangnick, das ganze nicht möglich gewesen wäre.

    wolfsburg mit vw und leverkusen mit bayer im rücken sind mir ebenfalls nicht wirklich lieber…

  • @Sachar, gewagter Vergleich. Ich wüsste nicht, dass man Euch Plakate entgegengehalten hat, wo um Eure Gesichter ein Fadenkreuz gemalt war? Wenn Du es so willst: Ihr seid ein normales UNternehmen wie jedes andere auch und es ist unternehmerisches Risiko, wenn das Projekt eben scheitert. Es wird aber mit Sicherheit nicht daran liegen, dass man Euch als Person so drastisch menschlich attackiert wie den Hopp, oder?

  • Patrick, das ist doch Quatsch. Niemand verbietet Cottbus und anderen Teams, Geld zu verdienen. Klar hat Hoffenheim mit Hopp das große Los gezogen.

    Sonst aber werden die Bayern als Krösus herangezogen, wenn es um angebliche Wettbewerbsverzerrung geht. Da sollten wir nicht vergessen, dass eben die Bayern sich ihren Status als unangefochtene Nummer eins in Deutschland über Jahrzehnte erarbeitet haben.

    Im Gegensatz zu etwa Dortmund haben sie nicht jeden Euro, den sie noch nicht eingenommen haben, gleich wieder ausgegeben, sondern sich ein Polster aufgebaut, mit dem sie mühelos Ribery, Toni oder auch Podolski kaufen konnten.

  • @Webseiter: Klar, der FCB ist ja eine genauso zusammengekaufte Truppe wie Hoffenheim, nur mit mehr Marktwert 😉

    Anyway, ich kann verstehen, wenn Hopp sich aufregt. Wenn das alles so stimmt, was da am Wochende vorgefallen sein soll (ich war ja nicht dabei), würde ich mich sicher ebenso aufregen.

    Was Hopp da in Hoffenheim aufgebaut hat, das sehe ich wie @Sachar, verdient höchsten Respekt.

    Assauer hat auf Schalke auch viel geschafft, z.B. die Arena. Aber er hatte auch eine andere Basis und keinen „Dorfclub“.

  • Der Vergleich mit Wolfsburg hinkt. Wer sich in Geschichte auskennt weiß, dass es die Stadt nicht gab, ehe VW dort ein Werk baute. So gesehen IST Wolfsburg = VW.

    Es ist auch ein – wenn auch vllt. nur gefühlter Unterschied – ob jemand großer Sponsor ist und in einen hochklassigen Verein investiert, oder ob er Unsummen in einen unterklassigen Verein steckt, um diesen so schnell als möglich ganz oben zu positionieren.

    Ist Gazprom auf Schalke Wettbewerbsverzerrung? Sind Allianz und Telekom beim FCB Wettberwerbsverzerrung?

    Selbst ich, der ich SAP so wenig mag wie die Hopps, lässt da die Kirche im Dorf.

  • Robert, nein, da hast Du recht. Aber Deine Argumentation ist die Gleiche: Dass es dich freuen würde, wenn sich Leute an Dir reiben und Dich negative Kritik beflügelt.

    Ich möchte eben anmerken, dass nicht alle Menschen (oder auch Unternehmen) so denken. Manche möchten, wenn sie es denn verdienen, lieber Anerkennung.

  • @sachar: und wo genau sagt patrick etwas gegen die bayern? er sagt, dass hoffenheim nicht da wäre, wo sie dank der gelder von hopp sind. womit er völlig recht hat, oder willst du mir sagen, dass 3000-seelen-gemeinde hoffenheim als „stadt“ so attraktiv ist, dass sich die millionen von alleine verdienen lassen…

  • Max, stimmt, Du hast recht. Er hat nicht gegen die Bayern gehetzt. Mea Culpa.

    Aber dass einige Vereine an der Pleite nippeln, hat nun nicht unbedingt immer was mit Standortnachteilen zu tun, sondern oft auch mit Fehlern im Management.

    Bochum ist keine große Nummer und hält sich lange in der ersten Liga. Schalke war auch schon Anfang der 90er klinisch tot und erlebt nun seine Blüte. Natürlich sind immer Sponsoren vorhanden, die für den Aufschwung sorgen. Aber: Man muss denen auch was bieten und dafür sorgen, dass der Club für etwas steht.

    Mit Cottbus etwa kann ich mich nicht identifizieren. Da spielen jedes Jahr sieben neue Osteuropäer und verlassen den Verein nach maximal zwei Jahren. Kein Wunder, dass da keine Telekom, kein Audi und auch kein VW sagt: Ihr seid uns so sympathisch, dass wir euch 20 Millionen geben.

  • nochmal:

    die bayern haben ihren status über jahrzehnte lang sich hart erarbeitet. nur deswegen haben sie die möglichkeit sponsoren wie die telekom ansich zu binden. genau dasselbe gilt für schalke, dortmund oder sonst wen. (dass diese vereine dann mit ihren millionen nicht umgehen konnten/können ist die andere sache).

    auch nochmal:

    respekt vor der leistung hoffenheims. das ganze konzept ist langfristig ausgearbeitet und hat dank rangnick unglaubliches potential. ähnliche konzepte (ich erinnere an tebe berlin. die wollten aus der regionalliga in die champions eague, scheiterten aber in Liga 2) scheiterten viel früher.
    jedoch sehe ich eine verzerrung des wettbewerbs darin, dass quasi kein verein in deutschland die möglichkeiten hat gleichzeitig(!) ein neues stadion zu errichten, das modernste jugendinternat inkl. der besten trainer zu unterhalten und neue spieler zu verpflichten.

  • Unter einer Wettbewerbsverzerrung versteht man doch aber im Volksmund etwas Negatives, oft im Zusammenhang mit unlauteren Mitteln.

    Nun mag das Herz nicht eben für Ho(pp)ffenheim schlagen, aber es ist doch nicht unlauter die eigenen finanziellen Mittel zu nutzen und einzusetzen. Das würde Cottbus auch machen, wenn sie die Mittel hätten. Nun kann man dem Hopp ja viel vorwerfen, aber doch nicht, dass er Geld hat und dieses ausgibt.

  • @Sachar:
    natürlich könnte Cottbus auch das Geld bekommen, verbieten tut es ihnen keiner. aber seien wir ehrlich, sie werden so jemanden nicht finden. was damit zusammen hängt, dass es kaum milliardäre in D gibt, die ihr geld in den fussball stecken wollen mit dem wissen das sie dort keinen pfennig wieder rausbekommen.

    natürlich ist der FC Bayern der Krösus. Aber dort wurde – wie angemerkt – das Geld ordentlich „erspielt“!

    @websiter: jaja, die geschichte kenne ich natürlich. na und? ich wollte damit nur ausdrücken, dass Hopp (bzw die TSG) genau nun das durchmacht, was der VFL durchmachen musste wegen dem Geldregen. Nicht mehr und nicht weniger. Nur kann man nun bei der TSG das „Problem“ an einer Person ausmachen und die heißt Hopp. Und über eine Person lässt sich besser herziehen, als über den größten euroäischen Autobauer der auch noch seine Wurzeln in Deutschland hat.
    Weiterhin hat die TSG im Vergleich zu Wolfsburg direkt Erfolg.

    Naja und dann kommen wir weiter bei den Problemen, letzte Saison. Die TSG abstiegsgefährdet, also 15 Millionen auf dem Transfermarkt platziert und zack sind die Jungs nach einer grandiosen Rückrunde aufgestiegen.

    Wie gesagt die Deutsche Fanszene war schon immer von Übertreibungen geprägt. Natürlich, denn ihr müsst bedenken, wieviele Zeit viele Fans in die Arbeit für ihren Club verwenden und sehen wie er von Jahr zu Jahr wächst und dann kommt die kleine TSG mit dem riesen Geld und mäht die halbe Liga um.
    Wenn dann noch 80 Leute bei der Auswärtsfahrt von der TSG dabei sind, platzt vielen natürlich der Kragen, weil es lachhaft ist.

    Und was aus Hopps versprechen wird, dass er die TSG in 5 Jahren – zumindest im Bundesliga Bereich -. nicht mehr unterstützen wird, sondern sich nur noch um den Jugendbereich kümmert, wird man abwarten müssen.

    Naja aber fragt mal Waldhof Mannheim, Stuttgart, Karlsruhe und Lautern was die davon halten, dass die protzigen Hoffenheimer nun die Jugendspieler alle abjagen… Und das nach Jahrzehntelanger aufbauarbeit in dem Bereich mit der BuLi als Zugpferd!

  • Haette der Guido Buchwald doch damals nicht den Hoerer aufgelegt als der mein ehemaliger Quasinachbar (=Hopp) beim KSC anrufte……..und Waldhof (mein gegebener Verein) hat leider viel zu viele Managementpfeifen die letzten Jahre innegehabt.

    Es haette alles anders kommen koennen.

    P.S.
    Hopp will langfristig Gewinne aus Hoffenheim ziehen. Nur mal so zum Nachdenken.

  • @19
    Ich bin auch kein grosser Fan Hopp’s, doch schau an wie Hopp in Heidelberg, Mannheim und Karlsruhe versucht hat alle an den Tisch zu bringen und sich die ganzen Eingeborenen gegen den „Kapitalisten“ gewehrt haben wo es nur ging (Stichwort: Luftzufuhr Heidelbergs wird durch das Stadion abgeschnitten… :))
    Jetzt …wo der Hopp im Dorf geblieben ist und die anderen Vereine ums Ueberleben kaempfen, motzen alle wieder rum, dass der Hopp die Talente aus der Umgebung klaut.

    Man kann’s wirklich keinem Recht machen.

  • @sebastian: natürlich motzen sie, weil sie ihre jahrelange arbeit abgeschossen bekommen, weil auf einmal einer mit viel geld kommt. die wollten natürlich alle selbstständig bleiben und nicht von einer person abhängig sein, die sie quasi an den tropf hängt.
    und es war schon immer ein ungeschriebenes gesetz, keine jugendspieler abzuwerben. damit sind wir in deutschland gut gefahren.

    in der deutschen bundesliga gab es bisher quasi den kapitalismus light – abgesehen vom VfL der bekanntlich aber schlecht war und nur in der unteren tabellenhälfte rumgekraxelt ist – und nun gibt es die „erfolgreiche“ tsg… solang man das nach dem 5. spieltag sagen kann.

    für mich ist der hopp einfach ein mädchen, der mit der hiesigen fanszene nicht umgehen kann! schluss und aus. wegen einem plakat eine anzeige erstatten. leck mich am arsch. wir spielen hier nicht in der kegel-liga…

    ich respektiere ihn wirklich für seine dienste in der jugendarbeit und das was er mit SAP aufgebaut hat, aber das geht zu weit.

  • 1. Es ist schon das Geld, natürlich muss ein entsprechendes Konzept und Team dazukommen, sonst bleibt der Erfolg auf der Strecke. Aber ohne die Millionen wäre der Erfolg nicht machbar gewesen.
    2. Würde ich dir wiedersprechen wollen. Er ärgert sich schon zurecht, weil manches etwas zu weit geht. Natürlich war damit zu rechnen, aber das macht es ja nicht besser. Letztlich lebt jeder erfolgreiche Verein vom Geld. Woher es auch immer kommen mag.

  • vielleicht muss er sich erst an die Fußballer-Sitten gewöhnen, ich weiß es nicht. Was aber klar ist: Menschen sind hevorragende Gewohnheitstiere mit einem sprungfixen Verhalten. Irgendwann wird ihnen nämlich die Gewohnheit zu langweilig und sie werden sich was Neues suchen.

  • Robert, ist das schon die Ankündigung, dass du Basic Thinking an den Nagel hängst?

    Gewisse Dinge betreibt man sein Leben lang, weil man Leidenschaft empfindet.

  • woher kann ich das jetzt wissen? Vieles ist technisch getrieben, womöglich wird es eines Tages etwas geben, das mir weitaus besser als ein Blog gefällt, um mich austauschen zu können?

  • @ jojo:
    exactamento! Konzept schön und gut, aber wenn man sich mal anschaut, wer in der Mannschaft spielt, sind das alles zugekaufte Spieler. Leute aus der eigenen Jugend kann man da lange suchen!

  • sorry robert, viel nachgedacht hast wohl eher du nicht. was für ein konzept hat hoppenheim den aus dem nichts innerhalb kürzester zeit in die erste liga gebracht? würde mich mal interessieren…
    die tolle jugendarbeit etwa? die 1899 im namen um einen auf tradition zu machen?
    klar haben sie JETZT eine tolle jugendabarbeit, infrastruktur, blahblahblah aber doch nur weil sie genug geld haben.
    deine erste antwort hier zeigt schon das du wohl nicht viel nachgedacht hast, denn wenn du tatsächlich keinen unterschied zwischen einem über 30 jahre erarbeiteten erfolg und einem in 3 jahren erkauften erfolg erkennst, macht mich das schon nachdenklich…
    mir tuts bei dem platz den hoppenheim jetzt in der liga einnimmt gar nicht mal um irgendeine selbsternannten „tradiotionsclub“ leid, die sind ja durch ihr mismanagement meistens selbst am abstieg schuld, aber wenn das die zukunft im fussball oder sport allgemein sein soll, na dann gute nacht.
    hier noch ein treffender kommentar zur lex hopp
    http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/auf-den-punkt/Hoffenheim;art15890,2621698

  • Also, Hopp arbeitet nicht erst seit 3 Jahren mit Hoffenheim zusammen, sondern schon seit mehr als 12 Jahren, ich glaub sogar das fing 1992 an.

    Hoffenheim hat einen ähnlich hohen Saisonetat wie Energie Cottbus.

    Was war denn mit dortmund? Haben die Fans abgezockt mit Ihrem Börsengang, haben dutzende millionen verpulvert. Aber da ists in ordnung. klaro.

    Gerade die, die am lautesten schreien würden doch als erste die 50+1 Regel kippen. Oder die meckern das Deutsche Verien in der Europäischen Cups (uefaCup sowie CL) nicht weit kommen. Glaubt ihr dennw irklich das die Klubs aus ENG und ESP so geil sind und deswegen die Spieler kommen? Da sind Investoren am Werk, die die klubs (siehe Manu und Glazer, ManCity und der Dingens) als Investition sehen, und entsprechend Rendite möchten.

    Und ich möchte mal einen von euch sehen, der ruhig bleibt, wenn andauernd auf dir rumgehackt wird, du diffamiert wirst, deine Familie bedroht wird, dein leben bedroht wird, dein Werk heruntergepielt wird. Dann ist das geheule groß, und die die psychisch nicht so ganz draugf klarkommmen laufen dann Amok. Tja, aber ist ja völlig in ordnung den hopp als Arschl*** oder was weiss ich zu betiiteln. Hat ja Geld, der verträgt das. Scheinheilig und doppelzüngig. Pfui!

  • Kann hier Dominic nur zustimmen. Wer den Hopp kennt weiss, dass der Mann bodenstaendig ist und auch so bei Hoffenheim die Geschaefte betreibt.
    Der Spruch „damit sind wir in deutschland gut gefahren“ ist nicht mehr als Ignoranz. „Das haben wir schon immer so gemacht“, „da koennte ja jeder [mit Geld]kommen“ habe ich zu oft im Postamt um die Ecke gehoert.

    Bei der Buli geht’s natuerlich auch um Geld und wenn der Hopp wirklich seine „Millarden“ in den Verein stecken wuerde, dann waeren Hoffenheim gestern nicht aus dem Pokal geflogen.

    Von daher Ball flach halten und Hoffenheim machen lassen. Schade nur, dass die Waldhof/KSC Fans nicht mitfeiern koennen.

    (Kann gerade nicht glauben, dass ich den Hopp als Waldhofbub verteidigen muss, aber muss ja mal jemand den Leuten sagen, dass die Dorfvereine (inkl. Waldhof, KSC, Sandhausen…) zu bloed waren Ihrer Jugend eine Chance zu geben).

  • Es ist einfach der Neid derer, die keine zig Millionen auf dem Konto haben und damit ihren Verein unterstützen können. Die Menschen brauchen immer etwas, worüber sie sich aufregen können, um von ihrem eigenen kümmerlichen Dasein abzulenken. Die einen beschweren sich über die Falschparker vor dem Haus, andere weil die Bäume im Garten zu viel Laub abwerfen, der nächste meint es könne nicht mit rechten Dingen zu gehen, weil der Nachbar schon wieder nen neues Auto hat und wieder andere haben sich eben den Herrn Hopp ausgesucht. Soll er doch mit seinem Geld machen was er will, wo ist da das Problem? Es ist nen Fußballverein, man freut sich mal wenn sie gewonnen haben und dann beginnt wieder der Alltag. Auch wenn mein Verein gegen Hoffenheim verliert, geht das Leben weiter und ich habe bis auf das Eintrittsgeld keinen finanziellen oder gesundheitlichen Schaden. Rumgrölen ist ok, denn Emotionen gehören zum Sport, aber bei Gewaltandrohungen hört der Spaß auf. In dem Zusammenhang kann ich nur hoffen, dass die betreffenden BVB Fans nicht ungeschoren davon kommen und es nicht nur bei nem Stadionverbot bleibt.

  • Hab auch einen Blog-Beitrag dazu geschrieben: Die Bundesliga und die Entschuldigungen an Hoffenheim-Hopp

    Mir ist klar das sich viele von Hoffenheim dank Hopp Millionen angegriffen fühlen, aber die letzten Entgleisungen von Fans sind doch deutlich zuviel des guten. Da feuer ich als Fans doch meine Mannschaft an, statt Zeit und Energie mit Angriffen auf Hopp zu verschwenden?

    Mittelfristig soll Hoffenheim ja laut Hopp auch ohne Millionenzuschuss auskommen. Und was da an Jugendarbeit gemacht wird läßt hoffen, dass in einigen Jahren einige Talente gefördert werden. Das passiert ja meiner Meinung nach noch immer zu wenig in Deutschland.

  • Hallo,

    Ich finde es immer sehr traurig, Kommentare über Hoffenheim von Leuten zu hören, die Fußball nur aus dem Fernsehen kennen, und vielleicht auch nur alle zwei bis vier Jahre Fußballturniere schauen.

    Klar, es ist nichts verwerflich daran, wenn Hopp Geld in sein Hobby steckt. Aber wenn man das aus Perspektive der anderen Vereine sieht: Fußball ist nicht nur ein Wettbewerb auf dem Platz, sondern auch ein Wettbewerb des besten Wirtschaftens. Wer solide, vernünftige Arbeit abliefert, der wird über kurz oder lang sich nach oben arbeiten können. Ja, Bayern hat viel mehr Geld als Hoffenheim. Die haben aber auch 20-30 Jahre sich diesen Status hart erkämpft. Hoffenheim hat sich gar nichts erkämpft. Hoffenheim ist in diesem wirtschaftlichen Wettbewerb metaphorisch ausgedrückt derjenige, der bei der Tour de France mit dem motorisierten Fahrrad am Feld vorbeifährt, und sich wundert, warum die anderen Fahrer so sauer auf ihn sind.

    Aus Perspektive der Fans (und ich rede hier ausdrücklich nicht von Zuschauern, sondern von Fans – diejenigen, die so durchgeknallt sind, an einem Samstag 16h mit Wochenendticket und Bummelzug zu nem Auswärtsspiel zu fahren) ist das Ganze natürlich eine üble Provokation. Ihr geliebter Club, mit dem sie durch Höhen und Tiefen gegangen sind, wird von so einem Kunstprodukt verdrängt. Ich kann jedenfalls Sprechchöre und Choreographien gut nachvollziehen, auch wenn ich das mit dem Fadenkreuz etwas über das Ziel hinausgeschossen finde. Man darf sich jedenfalls in Zukunft auf kreative und witzige Antworten der Fans auf die aktuelle Situation freuen.

    Nun kann man argumentieren: Wolfsburg und Leverkusen machens doch genauso. Stimmt. Nur die haben es nie so radikal praktiziert wie der Herr Hopp. Und dazu kam auch nie so eine naive Frechheit. Der Herr Hopp besteht ja drauf, dass Hoffenheim alles nur mit Konzept und Jugendfußball geschafft hat. Diese Aussage ist ein Witz. Vorige Saison hat Hoffenheim sich für über 20 Millionen Euro Spielermaterial verstärkt. Das waren die höchsten Transferausgaben im deutschen Profifussball nach Bayern (Toni, Ribery, Klose…) und Wolfsburg (Magaths Rundumschlag). Ok, es sind keine fertigen Stars gekauft worden, aber macht das in der zweiten Liga wirklich einen Unterschied? Die haben mehr Geld für Spieler ausgegeben, als mein Verein an Geld im kompletten Jahr zur Verfügung hat für Spielergehälter, Stadionmiete, Jugendarbeit etc pp. Inzwischen sind diese jungen Spieler eingespielt und zugegebenermaßen auch gut eingestellt, so dass diese für mich wenig überraschend eben genau auf der Position im deutschen Profifußball stehen. Hopp sagt: Wir haben tolle Nachwuchsarbeit (B-Junioren sind deutscher Meister geworden). Das is schön, allerdings sollte man doch mal schauen, wo diese Hoffenheimer Nachwuchsspieler vorher Fußball gespielt haben – Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg…gelockt durchs große Geld – kann sich ein anderer Verein einfach nicht leisten.

    Und warum will der DFB jetzt eigentlich für Hopp jetzt speziell auf die Fans achten? Warum ist das jetzt über Jahre nicht bei Kahn, Hoeneß etc passiert, die sich viel mehr anhören mussten, als der Herr Hopp bis jetzt? Liegt es etwa daran, dass Theo Zwanzigers Sohn, Ralf Zwanziger, inzwischen Chef der Frauenabteilung der TSG Hoffenheim ist und Hopp so beste Kontakte zum guten Theo hat? Aaaach, nein, woher denn. Der DFB und Klüngelei? Nie von gehört…

  • @Carsten: Dein zweiter Absatz ist so aber auch nicht ganz richtig. Bayern München ist auch da ganz oben da sie durch die Stadt München einen riesigen Standortvorteil haben. Einerseits kommen dadurch viele Zuschauer, andererseits macht das wieder das Marketing einfacher. Letztendlich bekommen doch alle Klubs irgendwie Geld, warum ist es denn bei Hoffenheim plötzlich verwerflicher als bei anderen? Anscheinend nur weil die nicht 20 Jahre gebraucht haben? Ich denke selbst dann würde die Reaktion die selbe sein.
    Man kommt übrigens auch nicht einfach durch solide Arbeit nach oben, mein Dorfverein hier ist immer noch fast ganz unten. 😉 Man braucht eine Stange Geld + solide Arbeit um nach oben zu kommen.

  • Es kommen doch nicht automatisch mehr Zuschauer und Sponsoren, nur weil das Einzugsgebiet größer ist. Sonst müsste die Liga ja seit Jahr und Tag vor Berlin im Staub liegen…

  • Natürlich haben die Großstadtvereine Standortvorteile. Trotzdem gibts in München wahrscheinlich eine dreistellige Anzahl an Fußballvereinen. Warum hats nun genau Bayern geschafft?

    Bei Hoffenheim find ich es verwerflicher, weil das Geld aus dem Nichts kommt. Es wurde nicht erarbeitet. Ein Sponsor kann nur so viel Geld in einen Verein stecken, wie er wieder rausbekommt. Klar sind das millardenschwere Konzerne, aber auch die haben einen Aufsichtsrat, ein Marketingbudget und ein Image, welches gepflegt werden soll. Auch bei Leverkusen und Wolfsburg sind diese Überlegungen im Spiel. Man kann einfach in einen Zweit- oder Drittligaverein keine 2 Millionen stecken. Das kommt nicht wieder rein. Bei Hopp? 20 Millionen?? In der zweiten Liga? Einfach so mit Fingerschnippsen? Das hat nichts mit Wettbewerb zu tun, das ist schlicht und einfach hochkaufen. Selbst Wolfsburg hat lange gebraucht, um hochzukommen, selbst Wolfsburg ist mal abgestiegen, hatte schlechte Zeiten, hat Fans, die einen Abstieg beweinen. Bei Hoffenheim gibts das alles nicht. Von Anfang bis Ende ein Kunstprojekt, durchgeplant und durchdesignet, und an der Stelle, wo der Plan nicht wasserdicht war, mit massig Geld nachgeholfen.

    Versteh mich nicht falsch, ich mag sogar den Fußball, den Hoffenheim spielt. Rangnick ist von der Fußballkenntnis her ein sehr guter Trainer (allerdings mit Defiziten im Bereich Psychologie und Menschenführung – er könnte sich nicht bei einem größeren, gewachsenen Verein durchsetzen, denke ich), und Hopp hat mit ihm einen echten Coup gelandet. Aber jetzt mal ehrlich. Rangnick wäre doch nie zu einem anderen Drittligaverein gegangen. Sportfreunde Siegen? Jahn Regensburg? Vergiss es. Andere Vereine haben einfach nicht die Möglichkeit, so ein Konzept aufzubauen und auch durchzuziehen. Da fehlen einfach die Mittel. Wenn sich nun Hopp und Rangnick hinstellen, und von der Überlegenheit ihres Jugend- und Konzeptfußballs sprechen, und sagen, dass die anderen Vereine das auch hätten machen können, dann fühlen die sich natürlich verhöhnt.

  • @#33-carsten – jep, das würde ich so unterschreiben!

    @#16-sachar – deinen cottbus-beitrag kann man so nicht stehen lassen. erstens muss man sich immer vor augen halten mit welchen mitteln und unter welchen voraussetzungen jetzt schon das 6. jahr bundesliga-fussball in cottbus gespielt wird. zweitens – das argument mit den osteuropäern ist hohl. wenn du etwas gegen ausländische spieler hast (was ich, wenns überhand nimmt durchaus verstehen kann) – dann ist es egal, ob die aus brasilien, kamerun oder der slowakei komme. schaue dir bitte den kader von bayern münchen, wolfsburg, köln, gladbach oder schalke an. du wirst erkennen. die ausländer-quote ist dort nicht anders als in cottbus und auch die fluktuation im kader ist nicht gross anders. auch in cottbus gibt es spieler die schon ewig (für heutige fussball-verhältnisse) im verein sind … siehe piplica und rost. ansonsten hat cottbus halt das problem, dass sie gute spieler einfach nicht halten können (einfach wegen der finanziellen möglichkeiten). macht ein spieler auf sich aufmerksam (siehe radu, munteanu, schröter, kaluzny) ist er nach der saison weg. anders geht es aber auch nicht – deshalb müssen neue leute her. und wer sich richtig informiert weiss, dass die jugendarbeit in cottbus auch vorbildich ist (sportschule etc.), ihr könnt euch ja mal die arbeit machen und zählen wieviele kicker aus der cottbusser schule in der 2. und 3. liga spielen …

  • Langsam gehen die Kommentare ins Laecherliche, vor allem von Leuten, die weder aus der Rhein-Neckar Region kommen oder Rangnick persoenlich kennen (oder habe ich etwas verpasst Carsten?).
    Auch der heutige Spiegelschreiber hat keine Ahnung was den in der Region eigentlich vorgefallen ist: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,580535,00.html

    Hoffenheim ist ein Dorfverein….das liegt jedoch nur daran, dass Waldhof, KSC, Sandhauen, Heidelberg usw. kein Interesse hatten mit Hopp zu arbeiten und sich lieber mit Dorfpolitik beschaeftigen als Ihrer Jugend Chancen zu eroeffnen. Man lese nur einmal die Sachen, die in Heidelberg oder beim Waldhof vorgefallen sind als Hopp anklopfte.

    Nur weil bei Wolfsburg, Leverkusen und Co. grosse Staedtenamen dahinterstehen und das Geld schon seit Jahrzehnten fliesst, ist es nicht besser oder schlechter als Hopp’s Millionen.
    Auch wenn Koeln und Frankfurt nicht von Pappa Staat ein Stadion geschenkt bekommen haetten, waeren Sie auch woanders.

    Eigentlich sollten wir froh sein, dass Hopp sein Geld in Deutschland re-investiert, Arbeitsplaetze schafft und wir eventuell international mit dem ein oder anderen Spieler international ein Woertchen mitreden koennen.

  • Überraschend ist eher die positive(!) Presse-Berichterstattung über Hopp.
    Vereine wie Wolfsburg und Leverkusen werden seit vielen Jahren, seit ihrem Auftauchen im Profi-Fußball, (berechtigt ?) als „Plastik-Clubs“ bezeichnet, obwohl die Pillendreher seit etlichen Jahrzehnten im Breitensport aktiv sind, Olympia-Teilnehmer gefördert haben und Firmensport dort seit „1648“ existiert.

    Doch „auf einmal“ bejubelt man das Konzept und die Nachwuchsföderung Hopps … EXAKT so sind Bayer Uerdingen und Leverkusen in den 80igern vorgegangen, um so den Neid und die Kritik an den „Konzern-Millionen“ zu dämpfen.

    Wenn dann noch – lt. *stern* – ausgerechnet der Sohn des DFB-Präsidenten in Hoffenheim beschäftigt ist, sollte der Vater soviel politischen Verstand haben, um sich herauszuhalten.

    Es ist das gute Recht, eines Milliardärs sein Geld auszugeben, für was immer er will aber Hoffenheim ist nicht aus den Niederungen des Amateurfußballs aufgestiegen,weil sie „ein Konzept“ hatten, sondern kräftig Kohle reingepumpt wurde.

    Nebenbei: Der als Kultusminister von Baden-Württemberg von einigen gehaßte Mayer-V. hat sich in etlichen Stadien über Jahre nach der Melodie von „Go west“ den Schmähgesang „Wir t.ten Mayer-Vorfelder“ angehört … daß der jemals rumgewinselt hätte, ist mir unbekannt.

    Wenn solche „Entgleisungen gegen Hopp“ bedauert werden, dann werden St. Pauli-Fans wohl demnächst eingekesselt und weggesperrt… 😉

  • @Sebastian: Nein, Rangnick kenne ich nicht persönlich. Das ist einfach mein persönlicher Eindruck aus einigen Jahren Bundesliga inklusive der Fernsehauftritte und Interviews. Ich erhebe da natürlich keinerlei Anspruch auf Korrektheit. Sowas hätte man übrigens auch durchaus aus meinem „denke ich“ ableiten können, bevor man versucht, andere Beiträge lächerlich zu machen, ohne eigene Argumente zu bringen, oder auch nur ansatzweise auf die Argumente anderer einzugehen.

    Ich habe tatsächlich damals schon die Geschehnisse verfolgt, als Hopp Walldorf, Sandhausen und Hoffenheim zum FC Heidelberg 06 fusionieren wollte. Wenn Du nicht verstehst, warum damals Vereine und Fans nein gesagt haben, dann kennst Du Dich vielleicht in der Rhein-Neckar-Region und mit Rangnick aus, nicht aber mit Fußballkultur.

  • @Carsten
    Auf die Sache in Heidelberg und Mannheim braucht man nicht mehr einzugehen. Fuer mich waren das nicht mehr als Namensrechte, gekraenkte Dorfeitelkeiten, und Nonsense ( wie z.B. die Luftzufuhr, die fast pensionierte Heidelberger Buergermeisterin und die beruechtigte Capri-Sonne Expansion, die nie erfolgte).
    Wg. der hoch geschaetzten „Fussballkultur“ frage ich mich was der Herr Hopp den verbrochen hat?

  • @sebastian: „Wg. der hoch geschaetzten „€œFussballkultur“€? frage ich mich was der Herr Hopp den verbrochen hat?“

    Er nimmt dem Fußball die Seele.

  • das ist doch blödsinn. es hat immer leute gegeben, die ihr geld in fussball gesteckt haben. wo ist der unterschied, wenn das mal jemand profesionell macht.
    außerdem läuft die geschichte ja schon seit vielen jahren und der nachwuchs profitiert davon vielleicht noch am meisten.

  • @42
    Was ist den bitteschoen die „Seele“ des Fussballs?

    Hopp hat heute uebrigens verloren und das Spiel war eines der besten Spiele, die ich je gesehen habe (9 Tore 2 mal Latte, einmal Pfosten, eine rote Kart…). Fussballherz was willst du mehr?

  • „…es hat immer leute gegeben, die ihr geld in fussball gesteckt haben. wo ist der unterschied, wenn das mal jemand profesionell macht…“

    Wer Geld in einen Verein steckte, durfte damit – auf Zeit – mit ihm „rumspielen“ …. aber es blieb der Verein. Ohne Hopp gibt es keinen Verein – zumindest keinen in einer der vier höchsten Ligen. „Professionell“ haben, dies – mit geringerem finanziellen Einsatz – auch Spikker in Ahlen oder Steilmann in Wattenscheid gemacht.

    @sebastian, Entertainment ist nicht alles. Javier Marias würde beweifeln, daß Ho-Ho überhaupt irgendetwas mit „Herz“ zu hat. Es ist wohl kein Zufall, daß die mit massiver finanzieller Unterstützung ausgestatteten „Neugründungen“ in Ostdeutschland nach 1989 allesamt floppten.

  • Es gibt nur ein Geld im Fußball, das verwerflich ist: Steuergeld – wenn Vereine Kommunen anpumpen. Und genau das passiert in Hoffenheim nicht – außer der „spielbetreuenden“ Polizei. Letzteres ist leider zu etabliert in Deutschland, als, dass sich das irgendwo mal ändern würde. Schließlich versteht man unter „Wettbewerbsverzerrung“ in der Wirtschaft auch niemals, dass ein großer Investor ein Marktsegment aufrollt (vergl. z.B. die diversen Aktivitäten Googles und was Google platt gemacht hat), sondern ungleiche Protektionierung unterschiedlicher Firmen durch den Staat oder durch unterschiedliche Staaten.

    Wenn eine Priatperson oder ein Unternehmen ehrlich erwirtschaftetes Geld in den Sport steckt, dadurch Erfolg entsteht und dadurch ein Verein, der von öffentlichen Geldern lebt und dennoch keinen Fuß auf den Boden bekommt, absteigt und nicht wieder kommt, geschieht das völlig zu Recht, Tradition hin oder her. Es geht um guten Fußball, nicht alte Namen. Ich würde jubeln, wenn die ersten drei Ligen aus lauter Hoffenheims bestehen würden.

    Dann muss man sehen, dass die Region um Hoffenheim herum in ihrer wirtschaftlichen Stärke im Fußball möglicherweise zuletzt, die am meisten unterrepräsentierte Region Deutschlands war. Ursächlich waren die Herabwirtschaftung der beiden Mannheimer Vereine und die Sturköpfigkeit, die eine Fusion beider verhinderte. Weder der KSC, noch der VfB, noch Lautern sind Teil der Region und somit keine Identitätsstifter für die Kurpfälzer. Nachdem Hopps Engagement den kommenden Erfolg glaubhaft vor Augen führte, sind mittlerweile potente Sponsoren auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Diese Firmen sehen erstklassigen Fußball als ein Element in ihrer Argumentation Mitarbeiter in die Region zu locken. Die zuletzt ausgegebenen 20 Millionen kommen nicht zwangsläufig komplett aus Hopps Schatulle. Hopp war zu einem guten Stück mehr ein Kristallisationskeim denn der komplette Kristall. Und diese Rollenverteilung wird sich verstärken und in der historischen Rückschau irgendwann dominieren.

  • Was denkt sich der den??? Das alle jubeln das ein Milliardär alles wegkauft und den andern Clubs die Chance nimmt???

    Ein Olli Kahn wurde mit Bananen abgeworfen und aufs letzte beleidigt. Da muss Hopp jetzt durch… mit sienen Anwälten macht er alles nur noch schlimmer.

    Aber er kennt sich eben im Fussball nicht aus.
    Wenn das so weiter geht gibt es in Deutschland mehr VIP Plätze als Stehplätze mit echten Fans. Dann is die Stimmung in jedem Stadion so „rießig“ wie in Hoffenheim mit ihren Event Zuschauern.

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