Sonstiges

Sony Play Now: Mission Impossible

das hört sich zunächst gut an: Gegen eine Gebühr von 10 Euro pro Monat kann man sich beliebig viele Musikstücke aufs Sony-Handy laden. Cool? Doch:

Handelsblatt:
Der Dienst ist ein Abonnement-Angebot. Während der Laufzeit kann der Kunde unbegrenzt Songs aus dem Play Now Plus-Angebot herunterladen. Nach jeweils sechs Monaten Abonnement darf der Kunde die 100 meistgespielten Songs DRM-frei behalten, alle übrigen sind dann nicht mehr abspielbar.
Unter dem Strich bekommt man also 100 Songs á 60 Cent. Klingt zwar etwas komisch, aber immer noch günstiger als bei iTunes. Wenn Sony es dem Kunden gestatten würde, die 100 Songs selbst auszuwählen, wäre es besser. Und richtig gut wärs, wenn man Flat-Musik hören kann ohne diese Begrenzung, aber das ist zuviel des Guten.

Welt.de vergleicht das Konzept mit dem kommenden Musikdienst von Nokia.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

4 Kommentare

  • Interessant finde ich eher, dass sie damit iTunes angreifen wollen. Ich kann aber nicht einmal eine Überschneidung erkennen. Weder laufen die iTunes-Dateien auf dem Sony-Handy, noch laufen die Sony-Dateien auf dem iPod/iPhone. Somit bedient also Sony die Leute, die bislang nicht bei Apple einkaufen. Bestandskunden werden nicht wechseln, weil die Formate inkompatibel sind und für Sony-Handys eh nicht die Zubehörstruktur da ist, die man bei Apple genießt. Und Neukunden? Hier stellt sich die Frage, ob Neukunden im US-Markt altersbezogen früher einen iPod oder ein Handy kriegen.

    Unabhängig davon ist ein Musikabo natürlich nicht schlecht. Mich würde nur interessieren, was passiert, wenn ich aus dem Abo aussteigen und alle meine Musik behalten möchte…

  • Interessant hört sich das schon an. Günstig finde ich es auch. Finde es nur doof das man nach den 6 Monaten Songs teilweise nicht mehr abspielen kann.

  • Bin ja selbst eher aus dem Linuxlager und DRM und Co. sind also alles andere als normaler Umgang für mich, doch:
    Bietet nicht Napster auch schon längere Zeit einen ähnlichen Dienst an?

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