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Videobloggen lassen

habe schon länger vor, Rodrigo y Gabriela zu interviewen. Doch letztens kam mir der Gedanke, dass man das statt in der Textform zu machen, noch viel besser über eine audiovisuelle Form transportieren kann. Ist eigentlich auch logisch, Musik in Textform zu transportieren ist unpassend. Erweitert man das auf andere Musiker, so kommt man zu schnell auf die Idee, dass man das regelmäßiger machen könnte. Vom inhaltlichen Aufbau würde ich die Musiker bitten, sich selbst vorzustellen, wer sie als Person sind, wie sie zu ihrer Musik kamen und ob sie uns ein „Ständchen“ spielen könnten. Dabei würde ich mich weniger an die bekannten Gruppen wenden, die man sowieso nicht dazu bekommen wird, eher an die hierzulande unbekannteren Musiker. Die zwar gereift sind und ihren Stil gefunden haben, auf der anderen Seite aber noch nicht so weit weg sind vom Publikum, dass man sie nicht mehr normal ansprechen kann. Ob das klappt, dass die Künstler sich selbst drehen und dabei was Spannendes herauskommt? Keine Ahnung, probieren geht über studieren.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

8 Kommentare

  • Probieren kann mans. Die meisten Musiker sind ja kreativ und das eventuell auch visuell.
    Nur sind meine Erfahrungen mit „Leute was selber drehen lassen ohne Konzept“ eher schlecht. Wenn jemand noch nie eine Videokamera in der Hand gehabt hat, kommt da manchmal nicht wirklich was Schönes raus, auch wenn der/diejenige ansonsten sehr kreativ ist.
    Besser vielleicht den Bands ein Konzept oder einen Fragenkatalog geben, den die abarbeiten können und insbesonder ein paar videotechnische Grundlagen. Ganz nervig sind z.B. schlecht zu verstehende O-Töne (siehe auch die ersten Videoversuche von den Werbebloggern http://tinyurl.com/4et7pa). Da hat man schon nach ein paar Sekunden keine Lust mehr zuzuhören.

  • Die Idee gefällt mir sehr gut, gerade mit diesen beiden Künstlern, also am besten schon gestern 😉

    Zu den Fragen, „wie sie zu ihrer Musik kamen“ ist zwar bei R&G schon interessant, grad die musikalische Vergangenheit der Beiden aber auch eine Frage die man immer und überall findet und in jedem Interview liest. Wie wär es denn mit etwas mehr Bezug auf den ganzen Web 2.0/blog/networking/etc. Bereich? Gibt ja einige Künstler die die Vorteile dieser Plattformen entdecken und gute Ideen haben (bsw. Nine Inch Nails, Radiohead)…

  • Robert, ich habe das Gefühlt der Schuster sollte bei seinen Leisten bleiben. Ich habe mit Spannung beobachtet wie sich BBTV, oder den Speakers Corner entwickelt hat. Umgehauen hat mich das nicht. Leider. Die Konzepte finde ich an sich spannend. Aber Du erschaffst da etwas was auch Pflege und Hege braucht.

    Mit den Musikern ist so eine Sache. Da muss ich dem Stephan über mir recht geben. Du brauchst da ein Konzept oder einen Fragebogen den Du vorgibst. Und das sage ich Dir aus Erfahrung ;-).

    Ich lese Dich, wei Du bist wie Du bist und ich das symphatisch finde. Manchmal ärgere ich mich über Dich, manchmal gibst Du mir einen guten Anstoss. Diese schon fast persönliche Beziehung zwischen Dir und Deinen Lesern macht für mich basicthinking aus. Wenn ich andere Meinungen lesen will, dann gehe ich auf andere Blogs.

    Aber ich kann Deinen Tatendrang gut nachvollziehen.
    Mir hilft da die Essenz aus Getting Real: Say No!

    Grüße aus Leipzig!

  • Mal ein Kommentar der anderen Sorte, weniger mahnend, vielmehr ermunternd: Robert, ich helfe Dir! Kamera habe ich, Schnittprogramm bekanntlich auch, weit weg wohne ich auch nicht… Noch Fragen? 😉 Wenn Lust dann bitte Mail 🙂

    Ich finde die Idee großartig, dass unbekanntere Künstler/Musiker hier eine kleine Plattform bekommen können! Und was das Konzept angeht: Ich habe jahrelang Interviews mit Musikern gemacht, darunter Stars wie Manfred Mann oder Eric Burdon. Jedesmal hatte ich ein tolles Interview vorbereitet. Jedesmal haben es diese Herren genossen mir mein Konzept zu zerschiessen und mich während des Gesprächs auf Pfade zu bringen, die vorher unerahnbar waren. Was ich damit sagen will: Vorbereitung ist wichtig für gute Interviews, noch wichtiger ist aber die Möglichkeit flexibel auf den Gesprächspartner einzugehen und ihn zur Not auch nur mal erzählen zu lassen. Da bekommt man manchmal mehr Infos als man glaubt 🙂

  • @Chris, ja, hast völlig Recht, wenn ich das irgendwie groß aufziehen würde, tue ich aber nicht;) So wie BBTV und Speakers Corner sind das richtig schöne, ruhige Ecken, die mir wenig Aufwand bereiten und auf Jahre ausgelegt sind, nicht auf kurze Hypes.

    @Thorsten, mein Plan ist noch brutal einfacher: Ich schicke zB Danja Atari die Bitte per Mail zu, dass sie sich selbst filmt und dabei auf die wenigen Fragen eingeht, die im Raum stehen. Im Vordergrund steht einerseits die Eigenvorstellung als Person und andererseits als Musiker, die eben Musik spielt:) Denkst Du, da besteht immer noch Schneidebedarf?

  • @Robert, Plan klingt gut 🙂 Allerdings dürfen wir uns da wirklich auf einige üble Sachen in Bezug auf Video- und Audioqualität einrichten 🙂 Ich finde den Vorschlag von Stephan gut, eine Art Leitfaden herauszugeben. Was den Schnittbedarf anbetrifft: Ja auch da kann man schneiden/titeln/schönmachen/Farben korrigieren…. Und ich würde das nicht zuletzt auch machen, um den Videos einen einheitlichen Look zu geben.

    Kleine Idee am Rande: Am Ende des Interviews wäre eine „Unplugged“ Kostprobe eine tolle Sache. Insgesamt sollten die Interviews nicht länger als 3.00 Minuten sein, danach vielleicht noch 2,5 Minuten Musik, Abspann, das wars…. Aus meiner Erfahrung mit dem eigenen Webvideo und der anschließenden Recherche wie man das besser macht, würde ich sagen, dass 5-6 Minuten ein leicht verdauliches Format darstellen.

    Worüber man sich auch Gedanken machen sollte wäre die Frage, wie die Videos von den Musikern zu Dir kommen. Um sie nachbearbeiten zu können wäre eine DVD mit Rohdaten optimal, bei DV auch gerne mal eine Kassette… Was ich nicht empfehlen würde ist der digitale Versand per Youtube, etc., weil diese Videos optisch schon so eingedampft sind, dass eine Nachbearbeitung eigentlich fast nicht mehr möglich ist.

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