Sonstiges

die Wege des Staates sind unergründlich

wieder einmal das Thema Angst. In D plant man ein neues Überwachungsgesetz, das inländische Bürger auf eine zentrale Watchlist setzt, die visumspflichtige Ausländer gehäuft (absolute Anzahl noch unklar, man spricht von +5 Personen in 2 Jahren) nach D eingeladen haben. Sprich, wenn ich sagen wir mal 5 Serben – die ein Visum benötigen – nach D zu einem Barcamp einlade, die dann auch kommen, stehe ich auf der Liste der verdächtigen Personen. Mehr dazu auf Heise:
Große Koalition: Wer häufig visumpflichtige Ausländer einlädt, fällt künftig auf

Wenn mich demnach eines Tages vier Gorillas mit dunklen Sonnenbrillen vom Barcamp abführen, wisst Ihr, dass ich ein Terrorist bin:)) Hm… ob ich ein Trainingscamp starten soll? Wird wohl mehr anonyme Mitglieder des inländischen Geheimdienstes als reguläre Teilnehmer haben:)) „und, wie heißt Dein Blog?“ … „Was für ein Block? Ich habe keine Ahnung von Abwehr, was meinst Du damit…“ Stille

via del.mrtopf


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

10 Kommentare

  • Ein Trainingscamp für ausländische Blogger im Tagungszimmer eines hessischen Landgasthauses im Spessart.

    Wird sich was ändern wenn ihr eine neue, äh. Regierung bekommt?
    Jetzt noch beobachtet, später gefördert?

    Ich glaube eher, daß du erst mal für dein Blogtrainingscamp ein paar unauffällige Teilnehmer mehr im Raum hast. Wenn du gut bist, fangen die später auch zum bloggen an, hm?

  • wirst lachen, aber auf einem der Barcamps in Jugo waren tatsächlich zwei Herren vom kroatischen Geheimdienst mit dabei:))

    *lol* Und was wollten die da? ‚Geheime‘ Tipps zum Thema Bloggen abgreifen? *lol*

  • […] “Die Wege des Staates sind unergründlich” schrieb Robert Basic heute. Er bezieht sich dabei auf ein neues, geplantes Überwachungsgesetz, das beinhaltet, dass Bundesbürger, die in einem bestimmten Zeitraum eine gewisse Anzahl visumspflichtiger Ausländer eingeladen haben, auf einer Liste geführt werden sollen. Dabei meint Vater Staat es doch nur gut mit uns und hat insbesondere den Schutz unserer Daten im Sinn… zumindest soll dies der Grund für einen staatlichen E-Mail-Dienst sein. […]

  • alter hut.
    Ich hatte vor knapp 20 jahren eine polin eingeladen, die dann doch nicht kam. ca. 5 monate nach meiner einladung erhielt ich post von der gemeinde, ich hätte mich dann und dann dort einzufinden. das weib nix böses ahnend hin und was war? die wollten wissen, warum mein besuch nicht gekommen wäre. und ob ich öfter polen einladen würde. ich war so fassungslos, daß meine einladung, die nun ja privat war irgendwie bei der ortsverwaltung eines oberschwäbischen kaffs gelandet war.

  • Ja, die Angst geht um, hausgemachte Angst der Regierungen gehen um.

    Du stehst auf der WatchList und die wird 1:1 den Amis weitergegeben.

    Viel Glück, solltest Du dann mal in die Staaten wollen. Verhaftungen Verdächtiger ab aussteigen aus dem Flugzeug ist dort möglich.

    Schutz hast Du dort keinen, nicht mal den europäischen Gerichtshof.

    Mir sagte ein österr.Politiker, diesem Abkommen mit dem Amis stimmten sie zu, weil wir Ösis sonst nicht mehr nach USA dürfen –

    hat mich wer gefragt, ob ich das soo mag?

    Entmündigung und Überwachung erleben wir derzeit, ich hoff das Pendel schlägt bald wieder um. Meinen Kindern zuliebe hoff ich das.

    lg

  • Mir wäre es definitiv auch lieber, wenn wir (deutschen) gar nicht mehr erst in die USA einreisen dürften, als dass wir die Daten einfach rüberschieben, und dann bei der Einreise mal eben verhaftet werden. Schutz besteht Keiner. Und Guantanano ist nicht weit. Und wer da erst mal gelandet ist, hat keine Chance, da wieder raus zu kommen. Nicht mal, wenn ein US Gericht das anordnet.

    Bei einem Einreiseverbot würden doch wenigstens klare Verhältnisse herrschen. Keine Einreise – keine Verhaftung – kein Guantanamo. Und Geld spart man auch noch.

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