Kinofilme: Erst online dann ab ins Kino?

Robert Basic

Golem berichtet von einem Vorhaben der Filmindustrie, in Südkorea Kinofilme online zu verticken, noch bevor sie in den Kinosälen zu genießen sind. Was allerdings nicht einem proaktiven Innovationsdrang geschuldet ist, sondern den vielen Raubkopien, die angeblich in Südkorea den Filmemachern das Geschäft kaputtmachen. Update: Freakpants weist mich per Kommentar darauf hin, dass die geplante Verwertungskette „kino -> online -> dvd“ und nicht „online -> kino -> dvd“ entsprechen soll. Was aber am Grundgedanken nix ändert, Kinofilme zuerst online auszustrahlen. Denn:

Prinzipiell wäre das eine saugeile Idee, die Motivation der Filmindustrie hin oder her. So kann ich mir zu Hause genüsslich den Film reinziehen und wenn er wirklich gut ist, gehe ich natürlich ins Kino. So verdient die Filmindustrie unter dem Strich theoretisch doppelt. Für einen Film zu Hause würde ich locker 3-5 Euro zahlen, Kino ist mit allen drumherum eh ein Vergnügen, das mich ungleich mehr kostet: Autofahrt 7 €, Parking 3-5 €, Futtern/Trinken 10-20 €, Film itself 6-10 € = 26-42 €. Ein Film mit der Family scratched locker an der 100 €-Marke. Und die Kinoinhaber wundern sich, dass das Geschäft nicht mehr so dolle läuft?

via del.mrtopf

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.