Sonstiges

Aktienmärkte rutschen erneut weg

Irrsinn, gestern fiel der DowJones unter 9.000 Punkte und schon rutscht die Börse in Tokio um -10% nach unten, soeben steht der erste DAX-Kurs fest, gleiches Ergebnis. Gestern verlor General Motors wegen einem Gerücht, das Riesenunternehmen sei pleite, 1/3 seines Wertes und steht nun irgendwo bei 4,60/,470 USD! Usw usf etcpp…

Kanzlerin Merkel soll nun auch -wie es in anderen Staaten der Fall ist- darüber nachdenken, eine Teilverstaatlichung von Banken als Lösungsansatz in Betracht zu ziehen. Was ich noch gestern als ein Gerücht abgetan hätte. Heute bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Als ITler sitzt man verwundert auf der Zuschauertribüne und ist von der Massenhysterie der Finanzmärkte einerseits fasziniert, andererseits hofft man, dass die Finanzmarktteilnehmer endlich einen klaren Kopf bekommen. Die Abzocker aber wirds freuen, die sich per Shortselling eine goldene Nase verdienen dürften.

Apropos Zuschauertribüne, Bayern München hat sein Testspiel gegen Ingolstadt mit 0:1 verloren:)


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

17 Kommentare

  • Da wird man schneller die Zuschauertribüne verlassen, als es einem lieb ist. Wir rauschen in eine Wirtschaftskrise, die auch web2.0 durchrütteln wird.

    Passend meldet Gigaom.com: „Sequoia Rings the Alarm Bell: Silicon Valley Is in Trouble“

  • Ich wäre vorsichtig, da GM mit in den Topf zu werfen – das sind doch eher „Trittbrettfahrer-Stories“, denn die haben ganz eigene, sehr, sehr üble und hausgemachte Probleme, die mit der Finanzkrise nichts zu tun haben …

  • Wen interessiert es, ob die Probleme „hausgemacht“ sind? Könnte man bei den Banken auch so deuten. Das Ergebnis und die Folgen zählen. Und wenn GM, einer der weltweit grössten Arbeitgeber mit fast 270.000 Beschäftigten und ein mehrfaches bei Zulieferern, in die Krise gerät – und andere Automobilhersteller, dann trägt das zur Rezession bei.

  • Nachdem ich um 7:11 im MM-„Krisenticker“ vernahm, dass der Ölpreis weiter flutschi-flutschi nach unten geht… gleich an die nächste Zapfsäule. Und siehe da: Unter 1,30 der Liter. Super! Tolles Wochenendwetter noch dazu. Da lacht einen doch der spontane Kurzurlaubstrip geradezu an. Tegernsee, wir kommen!

  • @9: „Wen interessiert es, ob die Probleme „€œhausgemacht“€? sind?“

    Es passiert aktuell häufig, dass alles in einen Topf geschmissen wird – da ist dann plötzlich die Bankenkrise dafür verantwortlich, dass Opel 40.000 Autos weniger produziert usw. usf. – einfach nur differenzieren, dann ists gut.

  • Alle US-Autobauer haben schon länger Probleme. Gerüchte und Spekulationen über Pleiten gab es schon vor Monaten. Bei der derzeitgen Marktkapitalisierung ist auch die Frage wielange GM noch im Dow verbleibt …

    Die Hysterie und Angst ist aber derzeit wirklich „spannend“ zu beobachten (auch wenn ich lieber darauf verzichten würde) und macht es nicht grade einfach die Lage zu beurteilen.

  • Auf der einen Seite schon der Wahnsinn, wie Gerüchte und Panikmache für einen solchen Schaden sorgen können. Faszinierend finden es ehr die, die ihr Geld sicherer angelegt haben, alle anderen bangen wahrscheinlich mehr als sie hoffen. 😀

  • Traurig, das die Erholung seit März nun in den nächsten 14 Tagen jäh zum Ende kommt und dann weitere Kursverluste die Folge sein werden. Schade um die Kleinanleger, welche langsam wieder Mut gefasst haben, einzusteigen.

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