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Neue Kommentare: Rechtsproblem bei Mail-Hinweisen

Steffen Klaus verweist auf Jan Tissler, dem Betreiber des bekannten Upload Magazins. Den es juristisch erwischt hat, da er das Plugin Subscribe to Comments einsetzt (ein WordPress-Plugin). Das User auf neue Kommentare per Mail hinweist. Warum? Na, das Plugin kennt kein Double-Opt-In Verfahren, was angeblich hierzulande der Standard für kommerzielle Webseiten ist (zB bei Newslettern). Verfasst ein Leser einen Kommentar mit einer fremden Mailaddie, bekommt diese Person eine Mailbenachrichtigung, die sie nicht bestellt hat. Und kann dann dummerweise, wenns ein etwas schräger Bürger ist, vor Gericht jammern „Mama, ich habe Spam bekommen, muääähhhh…“.

Ich nehme stark an, dass Jan einem Betrüger auf den Leim gegangen ist, der abkassieren will. 50:50. Theoretisch hat Jan auch die Möglichkeit, den Typen ausfindig zu machen, der sich das erlaubt hat. Da die Spur mit hoher Wahrscheinlichkeit zu dem Kläger führt, dürfte das nicht zu schwer werden. Zudem, ich bin kein Jurist, aber muss man in D nicht als Kläger die Schuld des Angeklagten beweisen? Dürfte schwer werden nachzuweisen, dass der Kläger es nicht doch selbst war. Aber anyway, dem latenten Risiko ist man eben ausgesetzt, man muss schon selbst wissen, was einem wichtiger ist. Der Service am Leser -und die Mailbenachrichtigung halte ich für extrem wichtig- oder das kleine Risiko, einem Saftsack aufzusitzen.

Natürlich kann man das Risiko runterdimmen, indem das Plugin ein einmaliges Double-Opt-In einsetzt. Wenn ich das richtig verstanden habe, wurde der Entwickler des Plugins informiert. Ob was geändert wird? Keine Ahnung. Der Developer ist nicht gerade dafür bekannt, dass er noch viel dran bastelt.

Update: Schaut Euch das Plugin Comment Mailer an
Neu ist die Verifizierung über die E-Mail-Adresse des Abonnenten. Entscheidet sich ein Leser für ein Beziehen der Benachrichtigung erhält er als erstes eine E-Mail, in der ein Link zur Verifizierung enthalten ist. Erst mit der Verifizierung mittels Klick auf den Link bekommt der User Benachrichtigungen zugeschickt. Ohne Verifizierung werden keine E-Mail-Benachrichtigungen versandt.
via Pierre Markuse
Obacht: Ein Kommentator weist darauf hin, dass dieses Plugin uU Sicherheitslücken aufweist. Der Autor von Comment Mailer wurde bereits informiert. DO NOT USE THIS PLUGIN!

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

126 Kommentare

  • Double opt in ist aus meiner Sicht aber auch keine Lösung.
    Schließlich bekäme der Bespammte dann zumindest noch die Aufforderung in das Commentabo einzuwilligen per mail. Und das kann er ja auch schon nutzen um bei Mama petzen zu gehen.

  • @Robert: Es wundert mich absolut nicht, dass er daran nicht weiter arbeitet. Ich habe heute morgen in den Quellcode reingeschaut und bin fast umgefallen… Da würde ich auch nichts dran machen wollen.

    @Herr Olsen: Das Double-Opt-In ist schon eine in Deutschland für den Mailversand durchaus nützliche Lösung. Nicht umsonst wird es von (nahezu) allen Newsletter und Mass-Mailing Dienstleistern so gehandhabt.

  • Ich muss mal ein bisschen laienhaft nachfragen… 😉
    Würde es denn nicht reichen, wenn ich als Seitenbetreiber/Blogger beim Häkchen dazu schreibe: „Ich versichere, dass ich der rechtmässige Inhaber der E-Mail-Adresse bin.“ ?
    So hab ich es aktuell auf meinem Blog gelöst…

  • @Knut, oder/und das:)) Aber evtl. hat sich das eh bald erledigt, da ich mal gelesen hatte, dass WP mit einer hauseigenen Funktion aufwarten wird. Finde die Quelle nicht.

    @Uwe, keinen blassen Schimmer, ist eh juristenkram.

  • @Uwe: Ich würde aus meiner persönlichen Erfahrung sagen: Nein. Allerdings muss ich sagen, dass ich zwar aus dem Bereich Mass-Mailing komme, aber kein Jurist bin. Daher ist der Kommentar bitte auch nicht als Rechtsberatung zu verstehen.

    @Robert: Das wäre natürlich cool, wenn WP das selber implementieren würde. Wenn ich mir meine Pluginliste so anschaue ist das auch echt ein graus. Aber ich mag meine Funktionen halt 😀

  • > aber muss man in D nicht als Kläger die Schuld des Angeklagten beweisen?

    Da sind wir wieder bei dem Thema, das wir neulich schon hatten. Die Unschuldsvermutung (der Angeklagte ist im Zweifel freizusprechen) gilt nur im Strafrecht. Hier geht es aber vermutlich um eine zivilrechtliche Abmahnung. Und da hat der recht, der es am Plausibelsten darstellt.

    Und gewissermassen besteht da schon durch den Einsatz des Plugins eine „Schuld“. Einfaches Optin wird in DE schon seit Jahren als rechtlich unzulässig angesehen.

    Ist imho auch zusätzlich ein Wettbewerbsverstoss. Schließlich macht man es sich – gegenüber legal agierenden Konkurrenzen mit Double Optin – deutlich leichter E-Mail-Adressen zu erheben.

    Und hey! Ich verstehe ja das Kameradschaftsdenken, aber wenn demnächst eine Onlinemarketingbude diese Funktion nutzt, um Blogger „viral“ zu adressieren, schimpfst Du auch wieder 😉

    Viele Grüsse vom Wannsee,

    Sebastian

  • Gleiches Prinzip, andere Perspektive: Die „Verbraucherschützer“ von cuge.org verschicken grade massenhaft Mails an Webmaster, weil jemand eine Bewertung für deren Webseite vorgenommen habe. Man bekommt praktischerweise auch eine Zusammenfassung des Userfeedbacks. Eigentlich völlig legitim, oder?

    Ich bezweifle aber stark, dass diese Eintragungen von engagierten Verbrauchern stammen. Du stehst übrigens auf der „roten Liste“ der Cuger.

    http://shorl.com/gystubrahustahi

  • Die Diskussion geht schon sehr lange, der Autor hat es strikt abgelehnt, diese Möglichkeit einzubauen.
    Rechtlich habe ich von einem Anwalt die Info bekommen, dass es so sofort zu einem Streit kommen kann und man als Nutzer kein Recht bekommen würde – heist quasi, wir alle machen uns strafbar.

    cmailer hat das eingebaut, denn ich habe ihm alle Infos zukommen lassen. In wenigen Punkten könnte es verbessert werden, aber bisher war wohl keine Ausreichende Nachfrage. Das könnte sich nun ändern

    WP wollte ab 2.7 diese Funktion einbauen, sie wird aber nicht kommen. Aber selbst wenn sie kommen würde, dann wäre sie wohl ähnlich, denn nach dem amerik. Recht ist es ja ok.

    Das Problem des douple-opt ist aber meiner Meinung nach, dass man damit Leser verkrault, wer macht sich schon die Mühe und bestätigt immer diese Mails, wohl nur wenige. Zu viel Formalismus.

  • Robert, das Zusenden unerwünschter Werbemails ist nun einmal nicht erlaubt. Da hilft auch kein „angeblich“ in deinem Text. Und bei einem Blog kann ich pro Tag schon einmal 30 Mails oder mehr kriegen. Wenn das Blog dann auch noch von Kommentar-Spam-Bots erfolgreich besudelt wird kannst du dir vorstellen, was da für Benachrichtigungsmails rausfallen.

    Double-Opt-In ist eine Möglichkeit, sich zumindest sicher zu sein, dass der Empfänger die Mails auch erhalten möchte. Problematisch ist allerdings die Double-Opt-In-Mail an sich auch – denn diese kann auch schon als unerwünscht angesehen werden und Bestandteil einer Abmahnung sein.

    Das Stichwort hierbei ist allerdings „Werbemail“. Auch die Gesetze sprechen immer von Werbung. Sind aber Blog-Benachrichtigungen Werbemails, auch wenn sie von kommerziellen Webseiten versendet werden? Versendet wird ja der Inhalts des Kommentars, kein Text der eigentlichen Website.

    Leider von dir nicht verlinkt ist ein Alternativplugin, welches Kommentare erst nach Verifizierung versendet und auch im Originalartikel erwähnt wird: http://sit.24stunden.de/cmailer/

    Also einfach nur das eine Plugin durch das andere austauschen und die Problematik stellt sich nicht mehr.

  • @Frank, habe ich mir gerade angeschaut (s. Update/Link oben), wenns das gleiche Plugin ist, dann ist es ok: Man muss anscheinend nur einmalig das Abo bestätigen, nicht bei jedem neuen Artikel.

  • Auch, wenn ich Dir in allen sonstigen Punkten recht gebe (und auch i.A. den Kommentatoren hier), ein Punkt löst in mir Widerspruch aus. Die „Benachrichtigung“ via e-mail ist, gerade unter Bloggern, Steinzeit. Wesentlich angemessener ist es, einen eigenen (rss) Kommentarfeed anzubieten. Den kann sich Jeder selber abonnieren, der will. Die gute alte e-mail ist dafür nicht geeignet.

    Was natürlich die Abmahnung als solche angeht: Ich glaube, da sage ich lieber Nichts dazu, sonst könnte ich mich strafbar machen 🙁

  • @ #15:

    Ich sehe schon einen Unterschied zwischen dem Kommentar-Feed-Abo und der Benachrichtigung per E-Mail. Die Benachrichtigung per E-Mail ist sinnvoll, wenn ich an bestimmten Diskussionen teilnehmen möchte. Warum sollte ich deshalb gleich alle Komentare des betreffenden Blogs per Feed abonnieren?

  • das mit dem RSS ist leider Mist, denn es ist ein entweder oder Teil. Einen dedizierten RSS-Mechanismus gibt es nicht, um elegant das RSS Abo des Lesers mit jedem weiteren Artikel upzduaten. Wir reden demnach von einer Lösung, die der Leser triggert, das System den Rest automatisiert ausführt (was wiederum Sicherheitsprobleme nach sich zieht)

  • …und bis ich meine email verifiziert haben, sind Folgeanworten schon vorhanden und ich bekomme sie nicht mit.
    Double-Opt-In ist völlig daneben, aus User-Sicht…

  • Nein nein nein. Ich MÖCHTE Kommentare als Mail bekommen, nicht als RSS. Das ist eine Aufwandsfrage: Ich gebe hier eh meine eMail-Adresse ein und die Beiträge landen dann schön lesbar in meinem Mailer auf dem iPhone – perfekt. Den RSS-Feed müsste ich erst kopieren, in meinem Reader einfügen, abrufen, irgendwann wieder rausnehmen usw. Diese Zeit ist es mir nicht wert. Da ist selbst Double-Opt-In einfacher, da ich dort in einer Mail nur einmal klicken muss und die Abo bestätigt habe.

  • Wo liegt das roblem? Eine Benachrichtigung via e-mail schickt doch auch für jeden einzelnen Kommentar zu dem Thread eine e-mail. Und was macht ein dedizierter Kommentarfeed? Eben: Das Gleiche. Nur nicht per e-mail, sondern per rss-feed. Von der Push-Lösung zur Pull-Lösung.

    Noch mal: Ein dedizierter rss-Feed zu den Kommentaren heisst nicht, den gesamten Feed zu abonnieren. Sondern einen davon separaten Feed, der nur die Kommentare zu eben dem einen Beitrag enthält. Letztendlich ist es technisch gesehen überhaupt kein Problem, auch eien Beitrag wie diesen hier als eigenen Feed zu begreifen und auch so zu handhaben. Der Unterschied zu sonstigen Feeds ist nur die Anordnung der Beiträge und die Sonderstellung des ersten Beitrags. Normalerweise ist die Anordnung in einem Feed die, dass die Beiträge umgekehrt chronologisch soriert sind. In einem Kommentarfeed wären sie chronologisch sortiert. Aber ansonsten ist das immer noch ein ganz normaler Feed.

    Ein weiterer Unterschied wäre, dass man einen Kommentarfeed i.d.R. nur eine begrenzte Zeit lang abonniert. Sonstige Feeds abonniert man i.d.R. länger, prinzipiell zunächst unbegrenzt.

    Wer ein Blog abonnieren kann, sollte auch in der Lage sein, mit genau den selben Mechanismen einen Kommentarfeed zu abonnieren.

  • Bevor die Abmahnung kommt……

    Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Thema durch Benni, der mir einen Link schickte. Dort erzählt Jan Tißler, der Autor dieses Blogs, dass er durch die “Subscribe to Comments”-Funktion abgemahnt wurde.

    Das Problem dabei ist, …

  • @ Siegfried
    ich habe aber kein bock ständig feeds zu sortieren und zu löschen wenn keine neuen Kommentare mehr kommen, bei emails werden einfach keine mehr gesendet.

    Zu der Problematik selber kann ich nur sagen ->armes Deutschland, das Land der Abzocker und Betrüger.

    Naja wenigstens geht der Held der sich als erstes durch so eine sache belästigt gefühlt hat demnächst in den Knast, vielleicht denkt er dann nochmal drüber nach was er so alles falsch gemacht hat

  • Ich will neue Kommentare auch lieber per Mailals per Feed, der größte Vorteil ist ja die Verlagerung der „Sendezentrale“, um die Feeds muss ich mich selber kümmern und ggf. neu abonnieren, abmelden, etc.

  • Planspiel:
    Ich bekomme eine Abmahnung wegen so einem Kommentar-Unsinn.
    Kann ich denn echt nicht dem Abmahner die IP des Eintrags an den Kopf werfen mit „bitteschön, wende dich an den, der dir das eingebrockt hat“ ??
    Vielleicht jetzt weit hergeholt, aber wenn ein Scherzkeks eine Sex-Anzeige mit meiner Tele-Nr. in der Zeitung aufgibt, verklage ich ja auch nicht die Zeitung, wegen den belästigenden Anrufen?!

    Und bei jeder Kommentar-Email gibt es doch direkt einen Link mit, wo man sich für diesen Beitrag oder *überall* abmelden kann. Wenn das echt nicht reicht, dann verstehe ich die Welt nicht mehr…

  • Viel eher ist Deutschland das Land der Gesetze. Je mehr Gesetze, desto mehr Lücken. Es werden sich immer wieder Geschäftsleute finden, die nach Lücken suchen und diese nutzen. Hier sollte der Schlüssel an einer anderen Schraube angesetzt werden.

  • Wikipedia sagt zu Opt-In:

    „Es gibt jedoch immer wieder Gerichtsurteile, die selbst die Zusendung des Bestätigungslinks schon als unerwünschte E-Mail einstufen und somit einer Abmahnung recht geben.

    Eine einheitliche Rechtsprechung gibt es daher bis dato nicht. Jede (auch gewollte) Zusendung bleibt mit einem Restrisiko behaftet. Die Tendenz der Gerichtsurteile scheint mehr zur Zulässigkeit der Zusendung des Bestätigungslinks beim Double-Opt-In zu tendieren.“

    Zum kotzen… man steht also wieder zwischen Tür und Angel und ist darauf angewiesen wie der Richter das sieht *grummel*

  • Die Idee eines eigenen Feeds für die Kommentare eines einzelnen Artikels fände ich zeitgemäß und praktisch! Eine E-Mail-Funktion mit Opt-In kann man immer noch einbauen.

    Aber ich wünsche mir schon länger die Feedmöglichkeit, um Kommentardiskussionen nachvollziehen zu können. Ist nach meinem Geschmack deutlich praktischer.

    Optimal im Sinne der unterschiedlichen Leserinteressen wären also beide Möglichkeiten.

  • Ich sehe gerade bei der CommentMailer Webseite, das dass Plugin sogar auf der Webseite: Familienpolitik – Sex and the Folgen installiert ist.

    Na, wenn das Plugin nicht sicher ist … dann weiß ich auch nicht mehr

    🙂

  • Hmmmm… mist! Zum Glück habe ich beim Kommentar „Planspiel“ davor geschrieben.
    Und NATÜRLICH habe ich den WordPress-Code als erstes modifiziert und die Funktion zum speichern ausgebaut… Nur mal so zur Klarstellung………. :p

  • @Marc
    Nö … ich war noch nie auf der Seite.

    🙂 🙂 🙂 🙂

    So, jetzt noch mal zurück zur dem FEED ABO

    Das ist doch völliger Schwachsinn. Nicht jeder, der auf ein Blog trifft
    ist ein Blogger bzw. hat nen blassen von FEED / RSS und ATOM.

    Denk doch mal an Eure Eltern (falls ab und zu mal die surfen)

    Ich kann doch nicht zu den Leuten sagen, installiert Euch nen
    Feedreader oder benutzt Euren Browser um die Kommentare zu verfolgen.

    oder „die Leser sollen sich halt anmelden“

    Auch Quatsch, selbst meine besten Freunde würden sich nie,
    bei irgendeinen Blog anmelden, damit diese einen Kommentar schreiben können.

    Die meisten haben ja schon die Probleme ein Blog wieder zufinden.

    Wie ist den das Abends, man surft über Rivva.de, findet einen Beitrag,
    schreibt einen Kommentar und surft weiter.
    Und am nächsten Tag?
    Ähhhh … wo war ich nochmal … mit dem Thema.
    Das ist doch schon JEDEM passiert, aber ich abonnier doch nicht jedes Blog.

    Von daher fand ich das „Subscribe to Comments“ das beste Plugin. Ich schau mir jetzt mal den CommentMailer an.

    PS: Passend zum Thema: http://www.drweb.de/magazin/rss-fluch-der-technik/

  • @MacTV (39)

    Ich kann dir im Wesentlichen zustimmen. Aber es gibt eben auch Ausnahmen. D.h. Leute wie mich, die es gerne über nen Feed machen. Deswegen wäre es im Sinne einer pluralistischen Gesellschaft am besten, wenn man sowohl E-Mail-, wie auch Feed-Abo anbietet.

    Abgesehen davon, dass das Feed-Abo eben mit entsprechendem Wissen auch jetzt schon funktioniert (s. meinen vorherigen Kommentar). Ein dedizierter Link wäre dann eben noch etwas Leserfreundlicher.

  • Ja … aber es macht doch keiner. Frag doch bitte mal heute abend deine Freunde, welche nur ab und zu im Netz sind, ob die RSS kennen.

    Wir haben 50 Mitarbeiter in der Firma, alle zwischen 20 und 50.
    Gelegenheitssufer, WKW Fans, Zocker, User die seit 8 Jahren sich irgendwelchen in Foren rumtreiben usw.
    Das weiß keiner was ein FEED ist. Keiner!
    Und selbst die Hardcore Warcraft Zocker … kennen das nicht.

    Ich sehe das doch selbst, ich habe noch ein Stadt Blog.
    Wenn ich dann mal die Leute im Reallife treffe und denen sage:
    „Sie können auch das Feed abonnieren“
    … dann gucken die mich an …
    „Ohhhhh was ?“
    „Ei, sie können die Beiträge in ATOM oder RSS in Ihrem Feedreader adden und dann sind Sie immer up-todate.“
    „Ach so … ja ja …“

    Das ist halt so …

    Wir (die Blogbetreiber) dürfen nicht vergessen:
    Nur weil WIR Twitter / Facsbooks / Blogs & Co kennen,
    müssen sich die „anderen“ noch lange nicht dafür intersieren.

  • @ MacTV

    Da magst du ja absolut recht haben. Aber nach der Logik müssten auch alle Blogbetreiber die Feeds komplett aus ihren Blogs verbannen, weil es von der Mehrheit nicht genutzt wird. Aber ein paar nutzen es, also wird es angeboten, weil es keinen ernsthaften Mehraufwand bedeutet.

    Es geht ja nicht um entweder oder. Wenn die Problematik mit Opt-In geklärt ist, kann man ja ein E-Mail-Abo gerne anbieten. Aber eben zusätzlich auch einen Kommentar-Feed für den einzelnen Artikel. Selbst wenn den nur ein Prozent nutzen, wäre es doch keine Aktion diesen Link unter dem Artikel einzubauen. Man kommt eben einfach ein paar Lesern zusätzlich entgegen.

    Nennt man glaub ich ‚Long Tail‘ 😉

  • Es wird von Bloggern und Viellesern benutzt, welche die immer wissen wollen, was andere so schreiben um ggf. einen Artikel zu generieren oder um sich zu informieren.

    Wenn ich für jeden Kommentar, bei einem Beitrag, einen Feed in
    meinen Feedburner anlegen würde, dann wäre das Wahnsinn.

    Und, ich wüßte ja gar nicht wann ich diese Feedflut wieder löschen
    sollte, vielleicht kommt ja morgen noch ein Kommentar dazu?

    Ich biete auf meinen Blogs die Beitträge-Feeds und die Kommentar-Feeds an, aber nicht zu jedem Beitrag. Wir befinden uns doch „angeblich“ im Web 2.0. Da muss es doch etwas einfacheres geben …

    🙂 🙂

  • @Paule: Ja, Sowas meinte ich. Ist zwar WordPress spezifisch, aber das Prinzip ist das, was ich meinte.

    Usability: Da gehört natürlich ein Abo-link hin. So inder Art „draufklicken – ist im Browser abonniert“. Heutzutage bietet ja beinahe jeder Browser so eine Möglichkeit. Und die Feed-Möglichkeiten des Browser sind, gerade weil eher eingeschränkt, gerade für solche Kommentarfeeds gut geeignet. Und wer sich auskennt, kann die immer noch im Feedreader abonnieren.

    @Perun: Danke, habs mir mal gespeichert. Ich komme hoffentlich übermorgen dazu, es zu lesen. Morgen bin ich leider unterwegs.

  • Ich bin Sprachlos, und jetzt wo viele dieses tolle Plugin aus ihrem Blog entfernen, wird so mancher Kommentarbereich in den nächsten Wochen leer bleiben.
    Schade eigentlich.
    Die Option Feedkommentare zu abonnieren, gefällt mir überhaupt nicht.
    Dann habe ich nur den ganzen Reader wieder voll, und muss später wieder anfangen die Abonnements zu verwalten.
    Egal wie,lasst euch was einfallen, schafft einen Standard, den alle WordPress Blogs befolgen, ich will weiterhin meine Emailbenarichtigungen haben.

  • Eigentlich ist das ganze, wie immer, sehr interessant.

    Was für eine Abmahnung war das eigentlich?

    Am Ende regen wir uns über was auf …
    was eigentlich nicht Hieb und Stichfest ist.

    Oder habt ihr schon mal einem Fax-Spammer abgemahnt?
    oder die Telekom, die bei ihren Werbeanrufen keine Nummer im Display anzeigt?
    (Das wird alles mit 75 Euro (wau!) bestraft.)

    Wie lange muss ich den (real) Postkasten-Spam, die Telefon-Werbeanrufe zulassen?

    Das ist eigentlich alles lächerlich und nervig. Nur die Kleinen bekommen einen auf den S.

  • […] Ich hätte mich längst ins Bett fallen lassen, wenn ich nicht den Feedreader schräg von der Seite angeklickt hätte, um bei Perun eine Überschrift zu entdecken, die es vor allem für den einen oder anderen WordPress-Nutzer schlagend auf den Punkt bringt: “Subscribe to Comments” als Abmahnfalle. Diesmal hat es Jan Tißler erwischt. Ich hoffe daumendrückend, dass sein Anwalt einen Weg findet, der kalten Gier das Risiko einer Schlappe nahezulegen. Und prompt fällt mir ein: Der Abzockeradvokat aus Köln, der uns im Frühjahr diesen Jahres an den Kragen wollte, hat seinem Mandaten wohl geraten, auf sein goldeseliges Recht zu verzichten. — Erstaunlich find ichs jetzt, dass Viele für jeden Furz von Web eins bis drei Null riesigen Zeitaufwand betreiben, aber für einen Selbstschutz der Blogger, Kreativschaffenden und Webtreibenden keinen Bedarf wahrnehmen. Wohl auch, weil es vorwiegend die Netznobodies trifft, Dunkelziffer unbekannt. Trotzdem: Gute Nacht. Die Technik wirds schon richten oder nicht? […]

  • Fassen wir mal zusammen:

    Die Kommentare per Feed ist für die meisten nicht die richtige Wahl. Aber es wäre für den ein oder anderen eine brauchbare Alternative.
    Und es wäre jetzt eine immerhin praktikable Übergangslösung, für alle Blogger, die subscribe-to-comments jetzt abschalten, sofern man das komfortabel per Link unter dem Artikel, etc. macht.
    Es wird ja dann niemand gezwungen das zu nutzen..

    Und langfristig (d.h. besser jetzt als morgen..) muss eben jemand ein Plugin basteln, das per Double-Opt-In ein E-Mail-Abo anbietet. Bin leider kein Programmierer, sonst wär ich längst dran.

    Und wenn das fertig ist, bieten alle „zuvorkommenden“ Blogger eben beides an.. Das fänd ich dann echt dufte.. 😉

  • @ Paule

    Das macht ja, dass noch nicht ganz sauber laufende, Comment Mailer welches oben im Update erwähnt wurde. Ich denke das es bald eine passende Alternative sein wird, bis dahin kann man ja das alte weiterverwenden. Die Rechtslage war nun schon seit ca. Jahren so, da kommts auf ein paar Tage oder Wochen mehr oder weniger auch nicht drauf an.

  • Abmahnerei wegen Kommentaren…

    […] Grund ist die Abmahnung eines Anwalts, der gegen einen Blogger vorgeht. Der Blogger wurde abgemahnt, weil er ein spezielles Plugin für WordPress benutzt, mit welchem man Kommentare bzw. Blogreaktionen per Email verfolgen kann. […]…

  • RSS für Kommentare ist *überhaupt* keine Alternative. Noch nicht einmal ansatzweise.

    Ein Double-Opt-In Verfahren (das für Newsletter seine Berechtigung hat) gibt höheren Aufwand und mehr Mailverkehr als ein simples Opt-Out.

    Und Opt-Out für Benachrichtigungsmails bei Kommentaren bleibt bei uns selbstverständlich ANGESCHALTET.

    Wer mich abmahnen möchte, kann dies sehr gerne versuchen. Die letzten drei Abmahner haben den Schwanz eingezogen.

    Dieser Abmahnwahn in Deutschland, gekoppelt mit arroganter Idiotie ist wirklich zum K*tzen!

    Guten Abend.

  • Nein, ich hab diese Dinge nie gross publiziert. Aber es ging immer um Bookmarks zu Unternehmen/Webseiten, die mir eine Verlinkung verbieten wollten (z.B. die ominösen „Erben von Karl Valentin“). Ich kenne übrigens auch von anderen Webseitenbetreibern einige Fälle, in denen verwirrte Menschen eine Verlinkung zu ihrer Webseite untersagen wollten.

    Sachen gibt’s…

    P.S.: So ein kleines Schmankerl hab ich aber noch: http://infopirat.com/bm_smsversandnet-seltsame-aenderung-der-agb

  • Interessant dabei wären zu diesem doch recht brisanten Thema Meinungen von Juristen. Leider habe ich dazu bislang nichts gefunden.
    Einmal unabhängig von der Usability, sollte es doch auch für die Gerichte in Deutschland möglich sein, die Mechanismen des heutigen Internet (wie bspw. das benannte E-Mail Abonnement von Kommentaren) als nicht abmahnfähig einzustufen. Dies wäre im Sinne der Informations- und Meinungsfreiheit sowie der Verhältnismäßigkeit nur gerecht oder?

    Ich persönlich nutze die Mailbenachtichtigung von Blogs (wie z.B. bei diesem Blog) oft und gerne, weil es mir bei meiner Arbeit und privat mehr als nützlich ist.

  • …und wie sieht es mit der Funktion „Artikel an einen Bekannten senden“ aus? Könnte ebenso missbraucht werden. Lest mal mein Impressum unter http://www.giftspritzer.de. So sollten alle Blogger mit den arschlöchrigen Abmahnkanzleien unseres Landes verfahren, denn es langt mittlerweile.

    Ich habe schon x-Abmahnungen bekommen – naja, wenn ihr meine Seiten anschaut, werdet ihr feststellen warum, aber noch keinen einzigen Cent gezahlt. Fällt mir nicht im Traum ein.

  • Wenn man es genau nimmt, so ist die Funktion „Artikel an einem Bekannten senden“ genau so illegal, denn auch damit ist es möglich unaufgeforderte E-Mail Nachrichten zu verschicken oder zu erhalten.
    Funktionen mit E-Mail Benachrichtigungen werden auch auf viel populäreren Seiten eingesetzt, nur da wagt sich keiner ran, da müssen eben die „kleinen“ Blogger herhalten.

  • oh man das wird ja echt immer schlimmer.

    da klagt einer weil das impressum nicht 100 % ok ist,
    da einer weil seine bilder in einer bildersuchmaschine gefunden werden
    und nun kommen die nächsten.

    das internet ist leider irgendwann nicht mehr das was es war 🙁

  • Wahrscheinlich wird man demnächst abgemahnt, wenn das CSS oder HTML nicht valide ist. Was meines Erachtens nach eh Quark ist, mit diesen Validierungen. Habe spaßeshalber mal große Anbieter nach deren Validität überprüfen lassen. Hmpffff – da schert sich keine Sau drum, hauptsache es funktioniert irgendwie und das Ergebnis ist das, was man haben möchte. Egal ob Spiegel.de, Bild.de, Yahoo.de und wie sie alle heißen, keiner verfügt über valide Seiten, die der W3C-Norm entsprechen. Wahrscheinlich nicht mal W3C selbst, nur die lassen sich nicht in die Karten schauen. Gibt man w3c.org ein, erscheint sofort ein Error. Können sich wohl nicht selbst heiligsprechen lassen. Naja, ist ja im richtigen Leben auch so – müssen andere für einen tun. Ich wollte es ja für W3C tun, aber es ging nicht.

    Also Leute, wird Zeit, dass man sich gegen den ganzen albernen Unsinn wehrt!!!

    P.S.:
    Aber brav, http://www.basicthinking.de ist schön valide, gemäß der CSS level 2.1 Norm. Da darf dann das bekloppte Papperl drauf, was keinen Besucher auch nur im Geringsten interessiert – außer uns Blogger. Mich aber mittlerweile nicht mehr…

  • @Robert #81

    Natürlich ist es für solche so genannten „Abmahn-Kanzleien“ einfacher einen kleinen Blogger oder „kleinen“ Selbstständigen abzumahnen als ein großes Online-Magazin mit eventuell eigener Rechtsabteilung oder zumindest genügend Budget, um den Sachverhalt einer renomierten Kanzlei zur Klärung zu übergeben. Nachvollziehbar sind für mich solche Gegebenheiten nicht und es bleibt wirklich zu hoffen, das die Richter als auch die Anwälte dahingehend in Zukunft mehr Sinn für die Realität aufzeigen.

  • Eine Frage dazu mal noch:

    Müssen bei geschäftlich genutzten Blogs für diese Freischaltung für Kommentare eigentlich die Pflichtangaben für E-Mails als Anbieterkennzeichnung mit eingebracht werden?

  • Frag einen Anwalt, aber egal wie du es anstellst, es wird immer brisant sein:

    .) Schreibst du deine Anbieterkennzeichnung dazu, könnten unerwünschte Verifizierungsmails als Spam mit werbenden Charakter angesehen werden.

    .) Lässt du es weg, kann dich ein Wettbewerber abmahnen.

    Ich würde immer die Anbieterkennzeichnung hinzufügen. Mir scheint der erste Fall unrealistischer.

    IANAL

  • @Michael

    ich habe das bei mir jetzt erstmal mit Anbieterkennzeichnung aktiviert, sicher ist sicher. Um zu vermeiden, das die Verifizierung als Spam mit werbendem Charakter (typisch deutsch-bürokratische Formulierung *g) habe ich noch einen kleinen Text hinzugefügt, der dies möglichst entkräften soll. Ob die Verifizierung überhaupt als Werbung betrachtet werden könnte ist allerdings eine gute Frage.
    Ansich ist es traurig, das man seine ohnehin knappe Zeit auch noch solchen Dingen opfern muss.

  • btw: monster.de und kijiji.de versenden beide ohne Double-Opt und geben keine Anbieterkennzeichnung (kijiji setzt Links zum Kontaktbereich) dazu aus. Beide machen das Ganze in einem Punkt anders, es sind Empfehlungen und man gibt eine eigene Absender-Adresse ein. Aber auch die wird nicht verifiziert. Abmahnanwalt ich hör dich trapsen.

  • meinst du mit so grossen Firmen legt sich irgendein Wald und Wiesen anwalt an? eher nicht Die spekulieren doch meistens darauf das man kein Geld hat sich zu wehren und lieber die Strafe zahlt

  • autoscout24 ist auch so einer… ein G. hat sich zu mindestens mit Parteien wie der SPD und den Grünen angelegt. Aber es gibt auch ganz viele große Kanzleien. Robert könnte ja selbst wegen Wettbewerbsverzerrung abmahnen. 😀

  • ich denke auch, dass die Kanzleien sich ehr mit ein paar „kleinen“ Webseitenbetreibern anlegen um dort eventuell einige hundert Euronen zu verdienen als mit großen Webseiten – welche vermutlich finanzstark sind oder gar eigene Rechtsabteilungen haben die spezialisiert sind. Das ist sicher nicht schön, aber wenn man zu diesem Thema ein wenig im Web sucht findet man schon recht viele Beispiele. Ich bin kein Jurist, bin aber der Meinung, dass diesen Machenschaften mancher (nicht aller) Rechtsanwälte von höherer Stelle (wer auch immer das sein kann?) endlich einhalt geboten wird. Ich meine, wer wissentlich bzw. mit voller Absicht gegen Gesetze verstößt, da sollte die Justiz eingreifen – keine Frage! – aber … Willkür oder gar unzulässige Abmahnungen sollten bereits im Vorfeld ausgeschlossen sein…oder?

    Mich persönlich interessieren dabei immer auch Meinungen von Juristen, leider äußern sich diese nur selten dazu …. warum überhaupt?

  • Da haben sich irgendwelche Anwälte mal wieder ein Schlupfloch gesucht im Datenschutz und probieren es nun über diesen Weg, um an mehr Geld zu kommen.

    Leider ist das ganze Thema ja kein Einzelfall mehr, aber welches Plugin ist heutzutage schon sicher vor irgendwelchen Rechtsformen und Klauseln. Selbst AdSense steht ja bereits in der Kritik bezüglich IP-Adressen zwecks Tracking.

  • Ich glaube eine absolute Sicherheit in bezug auf Abmahnungen wird es nie geben. Findige Anwälte werden immer wieder ein Schlupfloch finden um daraus Geld zu machen.

  • Wenn das so weiter geht mit den Abmahn Anwälten kann man keinenschritt mehr tun ohne nicht vorher einen Anwalt gefragt zu haben. Echt schlimm hier in Deutschland geworden (in bezug auf Abmahnungen)

  • Hallo,

    vor dem Gesetz kann man (Zitat von einem Anwalt für Internetrecht) in Deutschland über andere Schreiben was sie wollen. Vor Gericht wird jeder Freigesprochen egal was er über Shops und Personen sagt. Das kommt Cuge genau richtig, die sich sowieso in Italien verstecken.

    Ich bin selber ein Shopbetreiber und was man über meinen Shop da schreibt ist der Wahnsinn. Dank Cuge fragen mich die Leute eher ob ich ein Betrüger bin als ein Versandhandel und das darf nicht sein, wenn man sich im Leben noch nie was zu schulden kommen ließ.

    Ich kann mich gegen die Bewertungen kaum melden. Die angeblichen Kunden melden sich via Cuge komischerweise nicht und eine Klarstellung von mir kann ich nicht hinzufügen. Wenn ich gegen eine Bewertung einspruch erhebe und die angebliche Frist abgelaufen ist, bleibt der Quatsch immer noch online. Wenn ich Cuge kontaktiere bekomme ich nur freche Antworten.

    Sicherlich läuft bei mir wie bei anderen Shops nie alles reibungslos, aber mich deswegen gleich als Betrüger zu beschimpfen geht zu weit und ist bei Cuge schnell geschrieben. Kontrollieren und löschen kann man das nicht und ein Richter interessiert das nicht.

    Solange Cuge nicht die Möglichkeit gibt den Shopbetreibern die Chance der Klarstellung zu geben und einen offene Konfliktlösung realisiert ist Cuge für mich einfach nur ein Stück Mist im Internet was mir schon viel Leid und Ärger gebracht hat und wofür ich nichts kann.

  • Na also ich denke doch mal das Problem ist damit zu umgehen wie ja auch im Artikel schon geschrieben wurde und auch hier in dem ein oder anderen Kommentar, dass man eben denjenigen der sich darüber informieren lassen möchte das er eine Antwort auf seinen Eintrag möchte Verifizieren lässt. Generell kann ich zu dem Thema aber auch nur sagen nervt es mich auch gewaltig das theoretisch jeder der im Internet unterwegs ist sich am besten einen Anwalt an die Seite setzt. Ich weiss ja nicht. Wird wahrscheinlich bald ein Schulfach… oder so 😉

    Lg
    Maria vom Golfshop

  • Das man für sowas verklagt werden kann.. Bin platt! Danke für die Info. Ich kenn da auch ein paar Leute die dieses Plugin installiert haben. Werd den Artikel mal linken…

  • Arks, bei sowas muss man leider echt aufpassen. Für Magento Benutzer das selbe Spiel. Hier liefert Magento zwar bereits eine Option „Newsletter Anmeldung Bestätigung erforderlich“ = Double Opt In = Perfekt. Diese greift jedoch nur wenn sich ein „Gast“ zum Newsletter anmeldet. Wenn sich ein bereits registrierter Kunde im Kunden-Menü zum Newsletter anmeldet, wird laut Magento keine Bestätigung mehr benötigt. In Deutschland führt das aber zu Problemen. Ich hab für Version 1.4.1.1 ein entsprechendes Modul geschrieb, falls das jemand braucht, darf er sich gerne melden. 🙂

    Viele Grüße,
    Matthias von Webdesign München

  • Eieiei, hab davon schon mal gehört, und daher bei meinen Online Shop extra „Besätigung“ eingestellt. Bin aber eben den Hinweis aus #110 nach gegangen. Als bereits registrierter Kunde wird echt keine Bestätigung benötigt :-/
    Da sollt ich mich wohl schnell drum kümmern.

    Beste Grüße,
    Mark von Olymp Hemden

  • Same Same, ebenfalls Magentoshop und selbes Problem wie bei Matthias. Ich hoffe sie finden da bald eine Lösung. Denn ich denke mal das geht schneller als in Deutschland die Gesetzgebung zu ändern 😉

    Greets
    Paul Golfversand

  • Ob Double-Opt-In Verfahren oder nicht fest steht, dass Spam nicht immer erwünscht ist. Ob da gleich die Maßnahmen ergriffen werden müssen, wie oben beschrieben, ist jedoch nicht immer in jedem Fall nachvollziehbar.

  • Das Spam-Problem wird sowieso immer Thema sein. Und auch wenn man ein Problem gelöst hat taucht schon wieder was Neues auf. Nie Enden wollend. Ist das vielleicht eine Form von moderner Arbeitsbeschaffungsmaßnahme 😉

    Grüße
    Karina DJ München Hochzeit

  • Hallo zusammen,
    bei solchen Dingen muss man sehr aufpassen und sehr vorsichtig sein sich hier nicht einen Strick zu drehen.
    Wie weißen hier unsere Klienten darauf hin sich nicht auf Vorlagen alleine zu verlassen.
    VG Kai von Steuerberater Stuttgart

  • Das ist alles ein so weitläufiges Thema. Ich bin mal gespannt wenn die ersten Fälle vor Gericht durchgehen. Aber mal ganz ehrlich wie wollen sie das denn alles Verfolgen. Gibt jetzt demnächst dann bestimmt einen neuen Beruf. Internetpolizist. Lg Wahre Horoskope

  • Ja ich versteh auch nicht was sie da genau machen wollen. Aber wir werden sehen. Wahrscheinlich holen sie sich die besten Hacker der Welt und gehen ein Land nach dem anderen systematisch durch. Als hätten wir sonst keine Probleme auf der Welt.

    Gruß Christian
    Patentanwalt München

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