Nintendo DS der Surfpad-Killer?

Robert Basic

warum haben sich die User Homecomputer angeschafft? Nicht selten wegen Games. Ganz simpel. Was ist heute angesagt? Das Netz. Was ist bei Games im mobilen Bereich angesagt? Die Nintendo DS Lite. Ein fantastisches Gerät, mit Touchscreen, Dualscreen, WLAN, Cartridge, Webcam (das neueste Modell) etcpp. Nicht einmal teuer ist es: Kostet um die 150 Euro. Was kostet denn ein vergleichbares Gerät, was man zum Surfen benötigt? Das iPhone? Jesus…! Das iPod Touch? 230-380 Euro! und die NDS-Lite hat einen gigantischen Vorzug: Wer schon mal Kinder die Teile hat auspacken sehen, wie sie sich egal wo miteinander connecten, sieht auf einen Schlag, was das Teil für ein Hammerprodukt wäre, wenn man es als Surfpad betrachtet. Surfen oder zocken? Gemeinsam surfen und zocken in der S-Bahn morgens zu Arbeit? Warum nicht, kein Thema. Was fehlt? Ein ähnlich elegant zu bedienender Browser (oW lösbar, da SW-Lösung schon da sind.. Opera Mobile…). Und ein geeignetes Keyboard (entweder fest oder wie beim iPhone virtuell). Von der Größe her und der Haptik ist die Nintendo DS Lite kaum zu schlagen. Gerade mit dem Dualscreen bieten sich völlig neue Bedienkonzepte an, die bis hin zu einem kleinen EBook Reader reichen. In der S-Bahn die Gratiszeitung von heute lesen? Why not? Oder doch lieber nur zocken mit anderen oder alleine? Oder ne Runde Mails abfragen? Nochmals: Wer die NDS mal in der Hand gehabt hat, fragt sich unweigerlich, warum da nicht mehr drin ist. Die Bedienung ist sowieso schon jetzt der Hammer. Bisserl oben was drauf und bingo.

Mist, wieso denkt Nintendo nicht dran, den Screen nur etwas größer zu machen und an all die Internetjunkies draußen zu denken? Sie haben einen Ruf wie Donnerhall, sie haben den Hebel über Games (ein Screen könnte größer werden, der andere kann auch ggbfl. so klein bleiben, um die bisherigen Bedienelemente beizubehalten, damit man es weiterhin als Spielkonsole nutzen kann), sie haben das Know How, sie haben Money.

Here we are, das Nintendo DS Surfpad:
Nintendo Surfpad

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Poah, ich würde jetzt gerne Mr. Nintendo heißen. Tipp die doch mal einer an bitte!

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.