WordPress + Wiki verheiraten?

Robert Basic

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Kam vor einigen Wochen auf den Gedanken, warum man eigentlich einen Blog-Artikel nicht optional so freischalten kann, dass ihn auch Leser mit editieren dürfen.

Aber dazu gibts doch die Kommentare? Üblicherweise ergänzen, erweiteren und korrigieren Kommentare den Artikel eines Bloggers. Nur, die gehen recht schnell unter. Als Hilfsmaßnahme bietet sich zB das Plugin Highlight Comments von Jan Baier an (nach dem Update auf WP 2.6.3. wird das nun eingebaut).

Dennoch, ich möchte es noch expliziter haben, dass sich der Leser auf Wunsch einbringen kann. Nachdem ich auf WordPress.org gesucht habe, konnte ich nicht fündig werden.

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Die Ideen gehen dazu in verschiedene Richtungen:
1. Man nutzt die Revision-Engine (jede Version eines Artikels wird abgelegt) von WordPress 2.6x und vergibt einen Standarduser, dessen Accountdaten der Nutzer nicht verändern kann (so nicht im WP-Sys vorgesehen). Er kann sich damit einloggen. Und einen Artikel editieren, den der Admin extra dazu freigegeben hat. Auch eine deartige Freigabe kennt WP nicht. Zudem, selbst wenn man den Artikel freigeben würde, reicht das Userrecht eines Autors nicht aus, um den Artikel zu editieren, den ein Admin mit höherem Recht geschrieben und gespeichert hat. Das müsste ebenso angepasst werden. Und um einer race condition weitestgehend zu entgehen (zwei Autoren bearbeiten zugeich einen Artikel), muss ein Sperr-Flag gesetzt werden. Das kennt WP ebensowenig. Die Revisionsmechanik ist aber per se schon mal nett, damit der Admin einen verhunzten Artikel wieder zurücksetzen kann.

2. Wie bei 1. lässt der Admin zu, dass man den Artikel verändern darf. In dem Falle erlaubt man es jedem User, ohne Login. Zwecks Sicherheit kann man ein PW vergeben, dass vor dem Speichern abgefragt wird.

3. Was mir unklar ist: Wie macht man deutlich, was von wem ist? Bleibt der ursprüngliche Artikel erhalten, Ergänzungen und Korrekturen werden unten angehangen? Dann kann man gleich das Plugin Highlight Comments einsetzen.

Insgesamt würde mir das durchaus gefallen, dem Leser viel mehr Einfluss auf die Artikel zu geben. Wobei es bei mir speziell weniger um alle Artikel geht, sondern lediglich um bestimmte Artikel, die ausbaufähig wären.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.