Sonstiges

Betteln als Geschäftsmodell

irgendwie mag ich diese Anbiederei null, kann mir schwer vorstellen, dass man Leute um Kohle anbettelt, nur damit man sein Hobby finanzieren kann (kA, ob Mobuzz ein Hobby ist, hört sich aber nicht so). Wenn die es nicht schaffen, Pech, aber plz, betteln als Finanzierung? Ich wäre zu stolz dafür. Nur, weil die es for free anbieten wollen, auf der anderen Seite aber Kohle machen wollen, ist das ja nicht for free. Verrechnet. War halt wohl nicht gut genug.

Save Mobuzz from Anil de Mello on Vimeo.

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

8 Kommentare

  • Ich kenne Mobuzz nicht, aber ich finde es unkritisch die Benutzer freundlich nach Geld zu fragen. Und ob man jetzt bei Benutzern bettelt, oder bei Großinvestoren ist ja eigentlich egal.

    Im Übrigen ist das doch auch nicht viel anders als die Paypal-Spenden-Knöpfe, die sich auf zahlreichen Blogs finden, oder?

  • Sehe das genauso wie Flo. Mit betteln hat das meiner Meinung kaum was zu tun. Das Video ist gut gemacht und die ganze Sache ist recht transparent gestaltet. Warum nicht!? Besser als rumsitzen und zusehen wie die Firma den Bach runtergeht.

  • MoBuzz ist durchaus eine bekannte Größe unter den Videoshows da draussen und im Grunde zusammen mit RocketBoom die Pausvorlage für Ehrensenf gewesen. Allerdings habe ich mich auch schon immer nach dem Erlösmodell gefragt … Betteln ist in meinen Augen nichts schlimmes, das haben schon andere gemacht (kottke bspw.). Was ich mich allerdings frage ist, ob man wirklich 16 Leute braucht, um eine tgl. Videoshow zu machen, 15.000 Bugs sind eine Menge Kohle die man für Nichts einfach mal so ins Netz pustet. Das sind fast 200.000 im Jahr, ich bezweifle – und da gibt MoBuzz im Video ja auch Recht -, dass das mit Werbung wieder rein kommt … Ich gönne ihnen, wenn sie die Spendenrunde zusammen bekommen (auch weil ich den Moderator Gabe kenne und er ein wirklich netter Kerl ist), aber ich glaube die Probleme von MoBuzz sitzen nicht vorrangig in Form von $ auf dem Konto der Firma 😉

  • Ist doch ein guter Test, ob die Leute bereit sind, für den Dienst zu zahlen. Wenn die das Geld nicht zusammenkriegen, können sie den Laden dann auch mit gutem Gewissen schliessen.
    Andererseits kann man sich auch fragen, wie man sich in eine solche Situation manövrieren kann? Hätten da nicht schon vor ein paar Monaten die Alarm-Glocken schrillen sollen? Warum nicht ein Bezahl-Modell?

  • Wo ist genau ist denn nun der Unterschied zum „Donate“-Button auf US-Seiten?
    Ich mag das Konzept auch nicht, weil mir auch bisher nicht aufgehen will, wie das Finanzamt das handhabt, aber es scheint eine mittlerweilge gängige Art zu sein, um Geld einzunehmen.
    Interessant wäre, ob es Studien gibt, die die Einnahmemöglichkeiten von PremiumDiensten mit denen eines Donate-Buttons vergleichen…wirklich interessant fände ich das…

  • seesmic, mobuzz.tv und fon.com alle diese modelle sind nichts wert und am straucheln. marktbereinigung nennt man das. und spanien und frankreich sind eben nicht das silicon valley. morgen schon vergessen, das wars dann. bin dann mal weg….

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