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5050Box.com, eine Idee mit dem bestem Intro ever

5050Box

Vorgestern schrieb mir Daniel Meier folgende Mail. Vorab: Auf der einen Seite finde ich seine Idee bzw. die Ausführung noch verbesserungswürdig und habe damit mein Bauchschmerzen, was das Gelingen angeht, aber die Intro hats in sich. Dazu geht Ihr einfach auf die Startseite und „What This Is All About“ anklicken. Daniel erklärt dort seine Idee auf eine sehr ungewöhnliche wie auch sehr kreative Art und Weise, die mir persönlich ausgesprochen gut gefällt.

Nun zur Mail:

Die Idee ist diesselbe geblieben und zwischenzeitlich hatte ich auch überlegt, alles „grundsolide“ über Businessangels anzugehen. Doch als ein Bekannter, der genau auf diesem Weg mal locker 30% seiner Firma los war, war für mich klar, dass es nicht anders laufen kann. 100% Gewinn – 50% Charity/Welt verändern – 30% Geschäftsengel = 20% als Rest, um die Kiste fliegen zu lassen. Hmm. Entweder Phoenix aus dem Monitor oder eben nicht. Die Seite heisst 5050box.com, das zugehörige Blog findest Du auf 5050box.com/blog.

Werbetreibende können dort gegen Bares Videos in guter Qualität hosten, tun Gutes und bekommen eine normale Rechnung über Werbeausgaben fürs Finanzamt. Wenn es aufgeht, bekommen sie jede Menge Zugriffe auf ihre Seiten, 50% von ihrem Einsatz wird gespendet (auf dem Blog dokumentiert!) und ich kann THE REAL 5050box starten.

Warum das alles? Nun, die Antwort ist wahrscheinlich dieselbe wie bei Dir, als du auf die „Traum?-Wunsch?-Inzehnjahren?“-Frage geantwortet hast: „Dass meine Kinder glücklich sind!“. Ich bin 30, seit acht Jahren mit der besten Frau der Welt verheiratet und wir haben drei Kinder. Ich will einfach auf der richtigen Seite stehen, wenn ich in den Spiegel guck.

Auf 5050box kann man auch kostenlos Video hochladen, wenn man eine Organisation oder Person vorschlägt, der geholfen werden soll. …

Ich finde seine Art sehr sympathisch, daher, eventuell habts Ihr Ideen, wie man das Grundkonzept verfeinern kann, so dass es nicht gleich wie die ausgelutsche 1-Million-Dollar Homepage daherkommt und erfolgversprechender wäre?


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

25 Kommentare

  • Nettes Intro, nur irgendwie überzeugt mich die Webseite mit dem Verkauf der kleinen Kästchen so gar nicht, oder habe ich irgendwo nochwas übersehen und nicht verstanden?

  • Das Intro ist in der Tat ziemlich gut. Die Geschäftsidee an sich nett aber nicht wirklich überlebensfähig. Die Preise sind auch zu hoch.

  • Das Intro ist sehr schön gemacht, obwohl ich die ganze Zeit an Eplus denken musste 😉

    Aber das Konzept selbst gefällt mir nicht. Die Kästchen sind imho wertlos – wenn es funktionieren würde, würde doch das einzelne Video in der Masse untergehen. Das es jemand ansieht ist dann eher Zufall. Natürlich könnte man es einfach für den guten Zweck mitmachen, aber dann könnte man genausogut (oder noch besser) 100% spenden, statt 50% zu spenden und 50% für vermutlich ineffektive Werbung zu zahlen.

    Doch die Grundidee ist gut… vielleicht könnte man da statt der Kästchen ein „Mini-YouTube“ hintersetzen: User sehen neue und gute Videos, können diese bewerten und kommentieren. Als Werbetreibender kann man so (wenn das Video gut ist) eine große Community erreichen, die ein Interesse daran hat, sich eben diese gutgemachten Videos anzusehen. Quasi ein „Teufelskreis“ im positiven Sinne – man muss es dann „nur“ noch schaffen, dass sich der Kreis auch dreht.

  • Auch sieht eine Website, auf der zum Anfang gar keine Videos online ind ein bisschen traurig aus und überzeugt ein potentielles Unternehmen nicht auch dort ein Clip online zu stellen.

    => zum Start müssen eigene Videos herhalten

  • Das Intro ist genial, aber die Preise sind definitiv zu hoch…
    400,- für ne Box und 1000,- für 10Sek. Video???
    Ich meine WTF, da braucht selbst nen Goldesel ne Weile um so viel Kohle zu schei?en.

  • Jaja, das Intro! Leider denke ich, dass zu diesen Preisen hier keine Win-Win-Situation entstehen kann. Würde das Geschäftsmodell funktionieren, wäre meiner Meinung nach der Einzige, der hier wirklich „gewinnen“ würde, der Betreiber von 5050box.

    Natürlich gibt es den Aspekt, gleichzeitig Gutes zu tun, aber hey, welche Firma kann heute noch Werbung machen, die absolut nicht profitabel ist – dass das ganze auch noch eine Flashapplikation ist, und man als Werbender nicht einmal ein bisschen „link love“ mitgeschickt bekommt, macht die Sache natürlich auch nicht besser. Davon abgesehen, die Idee in Ehren: mit 50% Spendenanteil dafür zu werben, dass man doch gerne selbst eine „Spende“ (so würde ich es nennen) haben will, und dafür eine relativ kleine Gegenleistung erbringt (angesichts dieser Preise), das halte ich für fragwürdig. Da wird die gute Sache zum Geschäftsmodell, und das ist eher schade.

  • Nutzen! Die Leute wollen immer einen Nutzen! Dann würden sich die Boxen auch rasend schnell verkaufen. Also an sich eine ziemlich bescheuerte Idee. Hätte er die Zeit die er in die Website gesteckt hätte lieber mal im Restaurant gearbeitet hätte er am Ende mehr spenden können.

    Ach was anderes – 50% Charity, 50% er und „the whole world“ macht für ihn Marketing? Wenns so laufen würde hätt ich gar kein Job.

  • Ich habe bei der Sache das Gefühl dass die soziale Geschichte nur als Vehikel fungiert da er mit der Idee gar keine VC bekommen kann er aber ums biegen und brechen was starten will und es halt so versucht. Eins was ich noch nicht verstehe ist was passiert mit dem Geld was direkt der Seite gespendet wird wird das gleich 50:50 geteilt in Spende und privater Profit oder fließt das ins Unternehmen als Investion. Das mit dem Profit teilen versteh ich aber die Direktspenden finde ich komisch, man unterstützt dann mit 50% die firma , dann spendet man doch lieber direkt an eine Organisation seiner Wahl, was dann auch noch steuerlich geltend gemacht werden kann anstatt es in eine Internetwerbeplattform mit sozialem anstrich zu stecken.

  • Die Präsentationsform der für teures Geld gekauften Werbung is irgendwie…unter aller sau.

    Sone Mini-Box und dann bist auf auf „Screen5“ unten rechts und wer guckts sich an? NIEMAND.

    Könnte klappen, aber nur mit kleinen Preisen. Falls dann auf einmal die Werbeplätze rar werden, kann man die immer noch anheben.

    Also mein Vorschlag zur Verbesserung: Die Präsentation der Werbeboxen deutlich verbessern.

  • Ich seh das ziemlich ähnlich. Im Prinzip kann man sagen, dass nur eine Idee gesucht wurde um eine „neue Version“ der MioDollarPage zu starten.

    Das Intro ist schön, aber mitmachen würde ich da nicht.

  • Mir gefällt das Intro auch sehr gut. Finde die Idee grundsätzlich gut, nur hat mich die Präsentation auf der Webite nicht wirklich überzeugt eine Box zu kaufen.

    Ich würde die Präsentation auf der Website noch etwas spezifischer gestalten. Es sollte der soziale Aspekt mehr in den Vordergrund gerückt werden.

  • Zum Mondpreis 50% selber einstreichen und die anderen 50% unter eigener Flagge spenden und steuerlich geltend machen, nicht schlecht 😉

    Design ist allerdings zweifelsohne toll!

  • Ach ja… ich mag ihn… aber ich habe angst das auch diese tolle geschichte nicht genug anklang finden würde…

    Vielleicht sollte man auf internationaler ebene google bepetitionieren das sie 50 % der AdSense einnahmen spenden sollten… 😀

    wär auch zu schön

  • ihm würde ich gerne die Hände reichen, aber – so nah ist doch so fern – ich habe kaum auf die Botschaft gelauscht, sondern war total von den Gesten fasziniert. Dann ist die Werbung wohl nicht wirklich angekommen, bei mir leider nicht.

  • Find ich ehrlich gesagt wenig überzeugend. Zu sehr copycat von Milliondollarhomepage und zu wenig überzeugender Mehrwert für die angesprochenen Firmen. Aber die Idee mit den Händen ist gut.

  • Also wenn er auf der ‚richtigen Seite‘ stehen will, dann sollte er die ganze Geschichte irgendwie als Verein oder gemeinnützige Sonstwas (hab da keine Ahnung von) betreiben. Andernfalls wird er das „Million-Dollar-Page-„Copy-Cat-Image wohl nicht los. Wenn ihm die Leute nicht abkaufen das die Seite gemeinnützig sein soll, dann wird das nichts werden.

    Ich frage mich aber auch schon die ganze Zeit, warum irgendwer (nach dem ersten Hype) auf die Seite schauen sollte. Wie wäre es denn, wenn man diese Boxen auf seinen pivaten Blogs/Homepages oder sonstwo einbauen kann, in denen dann Werbung läuft, dessen Einnahmen wiederum dem guten Zweck zu Gute kommen. Die Seitenbetreiber könnten so das Charity-Image für sich adaptieren. Welche Werbung dann in den Boxen läuft müsste man aber selbst Entscheiden können.

  • haben das auuch so ungefähr am Tel (allerdings noch etwas radikaler, was das Konzept angeht) mit ihm besprochen, er wird darüber noch weiter nachdenken und wenn er sich entschieden hat -je nachdem wie- mache ich ein Updateposting

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