mit dem Rollstuhl im Flieger auf Toilette?

Robert Basic

das wird auf Kurz- und Mittelstreckenflügen wie bei einem Menschen ohne Behinderung nicht einfach so gehen. Mich hat Olaf gestern/vorgestern auf eine interessante Blogseite gelotst, die sich exakt mit diesem Thema befasst. Die nennt sich genau so, was sie auch erreichen will: Recht auf Klo. Olaf hat mir per Mail geholfen, das zu verstehen, um was es im Grunde genommen geht. Ein Rollstuhlfahrer kann anscheinend mit seinem eigenen Rolli nicht an Bord, da der idR zu breit ist. Er wird dazu auf einen eigenen Rollstuhl von der Fluggesellschaft umgesetzt. Und damit beim Boarding in den Flieger zum Platz gefahren. Der „Bordrollstuhl“ steht danach nicht mehr zur Verfügung? Auf Langstreckenflügen anscheinend ja, auf Kurz- und Mittelstreckenflügen nicht (keine Ahnung, ob das bei allen Fluggesellschaften in D so ist). Wie kommt der dann zur und auf die Toilette? Egal wie dringend der muss, ohne Bordrolli gar nicht (und manche Bordtoiletten sind so schmal, dass anscheinend nicht einmal der Bordrolli reinpasst…next problem)! Wie, gar nicht? Na genau das, was es heißt. Das liest sich dann so: Kein Klo über den Wolken. Kay Macquarrie hat mittlerweile eine Petition auf den Weg gebracht und mit der Lufthansa auch schon einen ersten Erfolg verzeichnet:

Die Deutsche Lufthansa stellt bei vorheriger Anmeldung einen Bordrollstuhl zur Verfügung! Nach einem Gespräch mit der Konzernkommunikation – in der ich mich als Kay Hansen vom Beirat für Menschen mit Behinderungen aus Kiel ausgab, um nicht abgewimmelt zu werden – versicherte ein Sprecher der Konzernkommunikation heute morgen diesen Service. Alle Passagiere, die den Bedarf 48h vor Reiseantritt anmelden, werden im Flieger einen Bordrollstuhl vorfinden, so die Deutsche Lufthansa.

Denn seine Zentrtalforderung lautet:

Ein wirklich barrierefreier Zugang und eine diskriminierungsfreie Umgebung wäre jedoch erst dann geschaffen, wenn der Passagier im Bordrollstuhl in die Toilettenkabine hineinfahren kann. Die Kabine also groß genug ist, um einen Transfer vom Bordrollstuhl auf das Klo zu ermöglichen

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.