Sonstiges

Mit dem Auto in den Main

laut FAZ hat sich Montag in Offenbach (Nachbarstadt von Frankfurt) ein fieser Unfall ereignet. Vier Menschen sind in einem PKW in den Main gerast und dabei konnten sich zwei Frauen nicht mehr retten, da der Fluss an dieser Stelle sieben Meter tief sei, zudem war es zum Zeitpunkt des Unfalls noch dunkel. Die anderen beiden, der Fahrer und sein Freund kamen mit Unterkühlungen ins Krankenhaus. Mal eine ganz blöde Frage: Wenn man mit dem Auto in ein tieferes Gewässer gerät, wie soll man bei Dunkelheit überhaupt noch rausbekommen, wo oben und wo unten ist? Zumal man im Winter nicht allzu viel Zeit hat, da das Wasser eiskalt ist. Die Türen gehen aufgrund des Wasserdrucks nicht mehr auf. Die elektrischen Fensterheber gehen womöglich auch nicht mehr. Schluck…


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

57 Kommentare

  • überlege mir gerade, dass die Kinder hinten sitzen, man schnell nach hinten steigen muss, abschnallen und ich die darauf vorbereiten muss, die Luft anzuhalten. Fuck… nur, wo ist dann oben? Man sieht ja die Hand vor Augen nicht.

  • Manche Horrorszenarien bedenkt man besser nicht. Finde ich persönlich immer sehr bedrückend. Alleine der Gedanke, dass einem geliebten Menschen etwas zustossen könnte…

  • @ stefan:
    es ist dunkel und man sieht nix… elektrik im auto hinüber –> kein licht –> man kann nicht sehen wo die luftblasen hinsteigen, oder?

  • man sieht nichts, aber man weiss/spürt, wo noch der verbleibende Luftraum ist. Wenn du dich im Auto befindest, das Wasser an deinen Beinen aber nicht am Kopf ist – dann is oben da, wo dein Kopf ist 😉

  • Kann man bei einem X Tonnen schweren Auto nicht davon ausgehen, dass es auf den Grund sinkt? Oben wäre dann da, wo das Auto nicht Bodenkontakt hat…
    Das mit den Kindern ist aber wirklich ein Horrorszenario…die im Dunkeln aus dem Kindersitz zu befreien, während es zeitlich kritisch ist…
    Böse Gedanken hat der Herr Basic am Mittag…

  • Sobald das Wasser in das Auto eindringt, sammelt es sich unten (wie schnell dringt das denn ein? In 7m Tiefe herrscht da sicher ein riesen Druck…). Gegenüber ist oben. Muss man im Kopf behalten, sobald man aus dem Auto rauskam… Das Problem wird aber eher sein, dass man nach so einem Aufprall auf das Wasser womöglich erstmal ausgeknockt ist… Immerhin ist man ja kein Pfeil und das Wasser muss erst verdrängt werden – vor allem bei nem X5.

    Aber danach ist fraglich, ob man bei der Kälte weit kommt, dazu noch eventuelle Strömungen, die einen herumwirbeln. Nicht sehr toll!

    Auf dem Bild sieht man übrigens, dass der Kofferraum auf ist…

  • Gerade vor 2 Wochen habe ich (im englischen Fernsehen) einen Versuch gesehen, wo es darum ging, ob denn die Türen wirklich aufgehen, wenn das Auto voll mit Wasser ist. Stichwort: Druckausgleich.
    Der Versuch hat aber ergeben, dass a) die Türen einfacher aufgehen, wenn man sie gleich öffnet und b) es viel zu lange dauert bis das Auto vollgelaufen ist.

  • Ein Auto schwimmt recht gut; je nach Typ zwischen 1 und 5 min. Außerdem funktioniert die Elektrik in der Regel noch eine Weile.
    Also: Türen zu lassen Fenster runter und durch das Fenster raus.

  • A) Geht das Auto normalerweise nicht sofort unter, weil der Innenraum zu Beginn ja noch viel luft enthält.

    B) Liegen die schweren Teile beim Auto eher tief, dementsprechend sollte es sich auch eher auf die Räder stellen.

    C) Funktioniert die Elektrik ganz normal weiter – nur weil da Wasser ist, gibt es noch lange nicht den Riesen-Kurzschluss (Süßwasser leitet nicht so gut)

  • Ruhe bewahren! Das ist wohl das schwerste daran. Wenn die Türen aufgehen, gleich aufmachen. Ansonsten Fenster auf, das Wasser kommt ja eh. Dann raus, wer Pech hat, muss warten bis das Auto voll ist. Wenn man ruhig bleibt, sollte das schon gehen.
    Finster ist natürlich Mist für die Orientierung und Kinder im Auto sind der Supergau. Lieber auf der Straße bleiben!

  • Erstaunlich, dass es überhaupt jemand geschafft hat. In einer der vielen „Doku“ Sendungen hat es mal jemand getestet in einem Trainingszentrum. Ergebnis: Trotz eingehendem Theorie- und Trockentraining, bloß 2m tiefem Schwimmbecken, vorhandenem Licht, Rettungstaucher auf dem Rücksitz, etc. hat es dem Selbstversuchler einen gehörigen Schrecken eingejagt. Das dort verwendete, alte und wassertauglich (im Sinne von giftige Substanzen entfernt) gemachte Auto ging recht schnell unter – eher 30-60 Sekunden als 1-5 Minuten. Bei den aktuellen Temperaturen wird man sich im Wasser auch nicht viel länger bewegen können.

  • naja – schön ist es nicht sich das vorzustellen, aaaaber:

    1) merkt man unterwasser wo oben ist – wirst nicht versehentlich nach unten schwimmen und im dreck stecken bleiben. das mit den luftblasen nach oben lernt man in der tauchschule – und das merkst du auch wenns nacht ist wie dir die durchs gesicht blubbern (oder eben auch nicht)

    2) selbst medizinballförmige mcdonaldsatleten wie du 😉 entwickeln da erstaunliche kräfte – die kindersitze wirst du dann auch schneller öffnen als du denkst

    3) man „ertrinkt“ nicht so schnell wie man immer denkt – das dauert 15-16 minuten bis nichts mehr machbar ist – sicher kein schöner tod aber im kalten wasser kann das noch zusätzlich helfen

    4) cool bleiben – adrenalin wirkt wunder!

    trotzdem finde ich es gut sich gedanken drüber zu machen – mache ich auch immer… und lieber (geistig) auf solche situationen vorbereitet sein als sich die gedanken („hätte ich doch nur…“) danach zu machen.

    ach nochwas: bei einer tiefe von theoretischen 7 metern (ist nicht wirklich schlimm) beim auftauchen immer leicht ausatmen da sich beim luftanhalten die luft beim auftauchen ausdehnt… falls du die luft oben einatmest, anhälst, runter und wieder hochtauchst ist das egal, ist ja immer die gleiche menge, aber wenn du unten einatmest (luftblase im auto) und dann mit angehaltenem atem auftauchst tust du deiner teerlunge keinen gefallen.
    habe mal einen „notaufstieg“ aus ca. 15m tiefe mit keiner luftreserver versucht und das geht recht einfach… bin nur mal gespannt wie sich dann deine kinder an der oberfläche über das bad freuen bei +/- 0°C ^^

  • @Samun, sprich, die Hand vor den Mund halten und versuchen zu erfühlen, welche grobe Richtung die Luftblasen nehmen? Denke, dass nämlich die Orientierung das schwierigste schlechthin sein dürfte. Wenn man da auch nur ein bisserl Panik bekommt, wars das wohl dann. Immerhin weiß man ja nicht wirklich, wie der Wagen am Boden aufgekommen ist. Das Schlimmste dürfte wohl sein, die Kinder irgendwie ruhig zu stellen bzw mit denen nahc oben zu kommen, was schon alleine schwer sein dürfte.

  • also fassen wir idealtypisch zusammen:
    – Ruhe bewahren und denken + fühlen
    – so schnell wie nur möglich Türen auf oder aber dann Fenster auf
    – alle darauf hinweisen, erst im letzten Moment Luft zu holen
    – Checken, ob einer bewußtlos ist (keine Meldung auf Ansprache)
    – sollte Beifahrer ok sein, mit ihm Abmachen dass jeweils einer ein Kind nach oben holt
    – erst dann (einer) nach hinten und die Kinder abschnallen, bewusstloses Kind zuletzt
    – Luftblasen-Checken bei Dunkelheit zwecks Orientierung
    – beim Ausstieg mit dem Beifahrer (so einer drin saß) ggbfl. Kontakt halten wegen Schwimmrichtung
    – zu Gott beten, auch wenn man nicht glaubt:)
    – wenn Beifahrer bewußtlos, dann zuerst die Kinder, sollte man die Kraft haben… schluck

  • naja fast…

    also erstmal überlegen – auf wen (ausser auf mich!!!) kann man sich 100%ig verlassen wenns hart auf hart kommt?
    richtig… auf sich selbst!

    also schnalle ich mich ab – kindersitz(e) öffnen und kind(er) schnappen und nach vorne zerren… erst dann würde ich mich an die tür machen… die kinder dürften dann schon ziemlich schlecht drauf sein (!) – egal du solltest stärker sein! (bei 2 kindern und beifahrer würde ich den beifahrer erst mal auf sich selbst gestellt lassen – wenn du ein held sein willst machst du das wenn die kleinen sicher sind!)
    licht im auto könnte bis dahin langsam ausgehen – denke aber das leuchtet noch nen moment beim untergehen daher siehst du noch was… zur not hab ich dafür ne surefire (wasserdicht & hell) taschenlampe links in einem fach in greifbarer nähe.

    dann schnell nach oben… den weg wirst du sicher finden – alleine weil dich deine (i.d.r.) noch luftgefüllten klamotten da auch hinhaben wollen!

    also einfach tauchen in die richtung die am wenigsten kraft braucht – doof nur wenn du grade von ritterspielen kamst und dich nicht umziehen konntest! 😉

    ok – oben angekommen… und dann so schnell wie nöglich ans ufer – sollte nah sein oder springst du mit deinem auto wie colt severs?

    dann alle klamotten aus und hilfe suchen – wenns ein auto ist keins das rollt nehmen 😉

    ACHTUNGDIESISTEINWITZMODUS_ON (nur so ne ankündigung… manche leser haben nach meinen erfahrungen da kein gefühl für!): danach nochmal runtertauchen, beifahrer rausholen und auto abschließen – nicht das es geklaut wird…ggf. parkscheibe einstellen! ;-))) WITZMODUS_OFF

  • @robert: …sprich, die Hand vor den Mund halten und versuchen zu erfühlen, welche grobe Richtung die Luftblasen nehmen? …

    nö!

    bin mal im winter (mit einem viel zu dünnen anzug) in einem deutschen see getaucht (frag bitte nicht welcher – hab ich vergessen!)
    bei 5-10m tiefe hat`s gestochen im gesicht wie mit 1000nadeln… sehen konnte ich ungefähr 10cm weit… selbst mit lampe… da war so ein dreck im wasser (aufgewühlter schlamm/blätter) – da hat man garnix gesehen… aber man wusste einfach wo oben ist!
    das orientieren war trotz der „eingeschränkten“ sicht problemlos möglich – so wie männer instinktiv wissen wo an einem baum hinten ist – spätestens wenn man pinkeln muss 😉

    naja – also wenn das oben das einzige problem ist dann traue ich dir zu nen ganzen reisebus zu retten^^

  • btw, es gibt sogar eine iPhone Parkscheiben-App :))

    Warum machst Du eigentlich so einen Unsinn, im Winter in einem See zu tauchen?? Wäre nett, dass ich mich noch länger an deinem 20-Meter Apple-Screen weiden kann:))

  • Orientierung (wo ist oben, wo ist unten): Nicht sonderlich lecker, aber einfach mal nen bissl sabbern (nicht spucken!). Der Schwerkraft sei Dank läuft es immer nach unten, also exakt die andere Richtung ist oben.

    Habe ich mal irgendwo gelesen – soll vorallem helfen, wenn man in einer Lawine verbuddelt ist.

    Einen Nothammer hab ich im Auto seitdem ich nen Auto habe 🙂

  • @robert: wenn dann schon 30m ^^

    warum ich sowas mache?
    war ein teil eines lehrganges… sowas wie „stressituationen bei notfällen“

    hehe war lustig – jasmin war auch dabei…

    die tauchlehrer waren danach gestresster als ich^^

    ist wie beim kampfsport etc… hatten das thema ja schon mal – sowas hilft einem (imho) für`s leben!
    ist unbezahlbar wenn man ruhig und konzentriert bleiben kann – hilft einem für`s leben… in jeder situation!
    man sieht`s ja was weltweit für seltsame sachen passieren, siehe z.b. indien vor ein paar tagen, oder ne kreuzfahrt mit piratenfüttern etc.

    und ich (für mich persönlich) will auf jede möglichkeit vorbereitet sein und würde mich in jeder situation „so teuer wie nöglich verkaufen“ – alleine weil ich das marvin schulde 😉

  • @Demy: „…aber einfach mal nen bissl sabbern…“

    robert meint wenn man unterwasser ist oder?
    also wenn du unterwasser fühlst wo deine spucke langläuft musst du mit terminator verwandt sein? 😉

  • Ich schätze mal das 90% der Fahrzeuge auf den Rädern landen nachdem sie im Wasser versinken. Vorne ist der schwere Motor und der offene Motorraum läuft sofort von unten mit Wasser voll. Hinten ist Luft in der Fahrgastzelle, die läuft relativ langsam voll. Demnach dürfte so ziemlich jedes Fahrzeug in einem relativ gümnstigen Winkel Schnauze voran versinken. Zumindest so lange wie es nicht ein außergewöhnlicher Unfall mit fünfachen Überschlag ist. Damit wäre das Problem von Oben und Unten gar nicht mehr so relevant.
    Auch Fenster und Türen dürften nicht das größte Problem darstellen. Im Zeitungsbericht steht ja das eines der hinteren Fenster offen war. Entweder hat eine der Frauen es noch geschafft das Fenster zu öffnen oder es ist zerborsten.

    Das größte Problem sind diese dämlichen Anschnallgurte. Und das nicht nur bei einem Unfall wo das Fahrzeug im Wasser landet. Versuche mal einen bewusstlosen Erwachsenen von der Rückbank abzuschnallen. Da suchst du dich i.d.R. dumm&dämlich bis du das Gurtschloß gefunden hast. Und ist das dann auch noch verdreht, bekommst du den Gurt so gut wie gar nicht auf.
    Bei Kindersitzen sieht es teilweise etwas besser aus. Die haben das Gurtschloß meistens an einer relativ leicht erreichbaren Stelle. Aber versuch mal mit verschlossenen Augen ein zappelndes Kind aus dem Sitz zu bekommen. Ich schätze mal das du an dieser Aufgabe schnell verzweifelst.

    Ich habe ja so einige Erste-Hilfe-Kurse mitgemacht. Und als ich meinen LKW-Führerschein gemacht hatte, mussten wir mal versuchsweise einen Kollegen (ca. 100 Kilo Lebendgewicht) aus dem Fahrersitz retten. Der Versuch ist schon mal kläglich daran gescheitert den Gurt auf zu bekommen. Der Kollege ließ sich nämlich (getreu Anweisung) schlapp nach rechts fallen, so dass man ihn erst einmal in eine aufrechte Position bringen musste um den Gurt zu lösen.

    Für 5 Euro bekommst du schon einen Nothammer mit Gurtschneider. Die Dinger sind bei einem Unfall wirklich ihr Geld wert. Versprochen. Selbst wenn man keine Scheibe einschlagen muss.

    Und noch eins: Wie lange habt ihr alle euren Führerschein? 5 Jahre? 10 Jahre? Und wann wart ihr da letzte mal bei einem Erste-Hilfe-Kurs? Als ihr den Führerschein gemacht habt? Dann macht doch mal spaßeshalber die einfachsten Sachen wie z.B. stabile Seitenlage oder einen einfachen Verband anlegen.
    Es braucht kein im Fluß versunkenes Auto um als Ersthelfer in eine echt haarsträubende Situation zu gelangen. Da reicht schon ein Kind das vor euren Augen mit den Fahrrad vor einen Baum fährt und sich eine Platzwunde abholt. Ich schätze mal das 90% der Autofahrer in so einer Situation eben nicht helfen können. Traurig aber wahr.

    Fahren können sie alle wie die jungen Götter (laut Eigenaussage). Helfen kann aber kaum einer.

  • Grausames Thema. da will ich mir irgendwie keine Gedanken drüber machen. Da sitze ich lieber am schreibtisch mit nem tässchen kaffee und gut ist 😉

    @Demy : in der Lawine sollte man pinkeln. erstens wärmt das, zweitens weiß man wo oben ist und drittens finden einen die hunde schneller! (war nen tip von fuzzy garhammer, seines zeichens ausrichter für extrem snowboardcamps und ehemaliger trickski weltmeister)

    vg Malte

  • das mit dem helfen stimmt… bin bei uns im büro einer der ersthelfer und wenn man da sieht wie gerne die leute helfen kann man nur hoffen das man selbst nie hilfe braucht!
    oder wer von den vätern und müttern hier hat mal einen erstehilfe kurs für kleinkinder gemacht? ich finde das sollte jeder für seine kleinen machen!

    aber was sich jeder zu herzen nehmen sollte (und ich oft von rettungswagenfahrern höre): wichtig ist das man überhaupt was macht – auch wenns nur um hilfe rufen geht!

    schau mal unter: http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=vi_04110&GTID=8a6ec9dde2421089849bb199927dce4ca32

    das ist ein gurtschneider, glaßbrecher und fenstersäge in einem… kann wenn man hilfsbereit ist immer nützlich sein.

    ABER VORSICHT:
    da dieses messer mit einer hand geöffnet werden kann fällt es nach meiner meinung seit april 2008 unter das waffengesetz als waffe und ist daher in D verboten.
    egal wie gut man es erklären kann, wenn ein übereifriger „freund und helfer“ einem doof will hat man danach einen eintrag im führungszeugniss (vielen dank die herren politiker!)

  • @ Samun: sollte laut WaffG nicht als Waffe gelten. Ist nen Taschenmesser und die Klinge ist zu kurz. aber das ist nur meine meinung. wiee der jurist sagt: auslegungssache

  • bin mir recht sicher… klinge ist einhändig zu öffnen und verriegelt… das ist dann eine waffe 🙁
    würde es nicht verriegeln oder nicht einhändig zu öffnen sein wär`s ok

    —> http://www.messerforum.net

    sammle messer/schwerter und habe mich da recht intensiv mit beschäftigt.. und leider habe ich mich von 60-70% meiner sammlung getrennt (haben darf man aber nicht offen führen – d.h. in einem geschlossenen behälter ist`s ok – aber dann hilfts nicht mehr richtig oder?)

  • also wenn wir von messern sprechen:

    Tragbare Gegenstände im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b sind

    2.1 Messer,

    2.1.1
    deren Klingen auf Knopf- oder Hebeldruck hervorschnellen und hierdurch oder beim Loslassen der Sperrvorrichtung festgestellt werden können (Springmesser),

    2.1.2
    deren Klingen beim Lösen einer Sperrvorrichtung durch ihre Schwerkraft oder durch eine Schleuderbewegung aus dem Griff hervorschnellen und selbsttätig oder beim Loslassen der Sperrvorrichtung festgestellt werden (Fallmesser),

    2.1.3
    mit einem quer zur feststehenden oder feststellbaren Klinge verlaufenden Griff, die bestimmungsgemäß in der geschlossenen Faust geführt oder eingesetzt werden (Faustmesser),

    2.1.4
    Faltmesser mit zweigeteilten, schwenkbaren Griffen (Butterflymesser),

    trifft auf unser gerät alles nicht zu. daher schon mal keine waffe iSd. waffengesetzes.
    allerhöchstens daher als gefährliches werkzeug bei der begehung eins körperverletzungs oder tötungsdelikt. aber solange unser lieber robert damit nicht anfängt menschen abzustechen ist es einfach nur ein taschenmesser

    Sollte ich falsch liegen, dann gerne her mit der anderen meinung 😉 ich mach das gerade mehr so nebenher
    vg Malte

  • ok, wir wollen alle nicht ertrinken. daher mein vorschlag. einfach nicht nachts mit überhöhter geschwindigkeit an flüssen entlang fahren und schon ist das größte problem aus der welt

  • ich glaube das ist eine der schlimmsten Arten zu sterben. Du sitzt im Auto und siehst dass du weiter sinkst lt. Vollmond Kalender sind wir ziemlich nahe am Vollmond, also war es wenigstens einigermaßen hell oder?

    Dann sitzt du da siehst dass es immer dunkler wird (Ich schätze im Wasser ist garnichtsmehr zu sehen) und kannst die Türen nicht öffnen.

    Wow- das ist echt hart.

    Das Problem ist, wenn du mit irgendetwas die Scheibe einschlägst dann tritt auch ruckartig sehrviel Wasser ein und dann in der Panik durchs Fenster kommen!? Denke ich ist nicht so leicht.

  • @Samun: Ich glaube kaum das Otto-Normalverbraucher sich so ein 64 Euro teures Tool ins Handschuhfach legt nur damit er im Notfall vielleicht mal eine Frontscheibe zersägen kann. Der Gurtschneider für 5 Euro aus dem gleichen Shop tut es mit höchster Wahrscheinlichkeit auch 😉
    Und Messer mit einer klinge über 8,5cm gelten als Waffe. Alles darunter ist frei verkäuflich ab 16 Jahre.

    Ach ja, eine vernünftige Taschenlampe (zumindest so ein Knickleuchtstab) gehört auch ins Auto. Nicht nur für Unfälle, auch bei Pannen sehr (sehr, sehr) hilfreich.

    Ich glaube Robert muss da noch mal einen extra Beitrag schreiben 😉

  • Es müßte möglich sein etwas zu erfinden, dass in solcher Situation die Überlebenswahrscheinlichkeit wesentlich erhöht. Aber die Nachfrage wäre nicht hoch genug.
    Bedenken muss man auch die enorme Abbremsung bei Eintritt in das Gewässer, die ja durchaus einem Frontalunfall bei geringer Geschwindigkeit gleichen kann. Schauderhafte Vorstellung dieses Szenario.

  • Ich könnte mir vrstellen, dass die insassen des Wagens evtl. auch von einer Feier kamen. Damit könnte auch Alkohol im Spiel sein. Wenn man sich dann vorstellt, dass man im alkoholisierten Zustand in so nem Wagen unter Wasser ist und die eigenen Bewegungen einfach langsammer sein könnten, dann kann man abends nicht einschlafen. im Nüchternen Zustand findet man sich mit dem Adrenalinstoss vielleicht nicht so zurecht, weil man nur zittert… Es ist echt ein Horrorszenario.

  • @Ralf: „…Ich glaube kaum das Otto-Normalverbraucher sich so ein 64 Euro teures Tool ins Handschuhfach legt nur damit er im Notfall vielleicht mal eine Frontscheibe zersägen kann…“
    naja – bei manchen autos kann man airbags für hinten für 600-800 euro zusätzlich bestellen – und das wird gemacht – also geben leute schon geld für sicherheit aus… und ich finde das ist ein kleiner betrag für ein menschenleben!

    @Malte: (offtopic) wo hast du das her? 🙂 leider stimmt das so nicht…
    —> § 42a WaffG
    (1) 3. Messer mit einhändig feststellbarer Klinge (Einhandmesser) oder feststehende Messer mit einerKlingenlänge über 12 cm

    Dazu: Welche Messer sind von dem Führungsverbot … erfasst:
    Vom Führungsverbot werden sog. Einhandmesser und feststehende Messer erfasst, die eine Klingenlänge über 12 cm aufweisen. Bei Einhandmessern ist die Klingenlänge irrelevant.
    (3) betrifft uns leider nicht… aber schau mal in`s http://www.messerforum.net da wird das (logischerweise) bis ins klienste detaill durchgekaut…

    Ganz nebenbei: das kommt doch irgendwie alle 1-2 jahre vor… sowas besonderes ist das jetzt nicht gerade oder?

  • @Samun (offtopic zurück): Ich bin über die generelle Waffendefinition gekommen. (Anhang WaffG – Liste 1) Du hast jetzt nachgeschaut welche GEGENSTÄNDE (Gegenstand ist keine Waffe) nicht geführt werden dürfen. Darunter findet sich besagtes Messer.

    Allerdings:

    § 42a WaffG II Nr. 3: Absatz 1 gilt nicht für das Führen der Gegenstände nach Absatz 1 Nr. 2 und 3, sofern ein berechtigtes Interesse vorliegt.

    Es besteht aber durchaus ein berechtigtes Interesse gem:

    (3) Ein berechtigtes Interesse nach Absatz 2 Nr. 3 liegt insbesondere vor, wenn das Führen der Gegenstände im Zusammenhang mit der Berufsausübung erfolgt, der Brauchtumspflege, dem Sport oder einem allgemein anerkannten Zweck dient.

    Seine Kinder und sich selbst notfalls frei schneiden zu wollen ist ein allgemein anerkannter Zweck. Sollte also unproblematisch sein 😉

    @robert: das mussten wir jetzt einfach hier ausbreiten 😉 sry

  • @robert: RUHE!

    @Malte:
    hmmm – hört sich logisch an – ist aber leider nicht so… das thema wurde wie gesagt im MF bis zum umkippen diskutiert.
    es wurden auch politiker, polizei/bka etc. angeschrieben…

    wirklich 100%ig kann man`s erst sagen wenn die ersten gerichtsbeschlüsse da sind, aber willst du das riskieren?

    ich würde es nicht empfehlen (es sei denn in einem geschlossenen behältniss… aber jetzt geht es da wieder los?^^)

    nimm es einfach so hin (mich kotzt das ja auch an!) – es sei denn du bist sanitäter oder feuerwehrmann…

  • Mann, wenn ich die Maulhelden hier lese. Das ist doch alles nur Stammtischgeschwätz. Das wichtigste ist, nicht in Panik zu geraten. Was jedoch die Regel ist, da kaum jemand mit solchen Ausnahmesituationen Erfahrung hat. Da könnte es helfen, sich bei der Frwilligen Feuerwehr, THW oder anderen Organisationen in seiner Freizeit zu engagieren. Denn Ruhe bewahren muss trainiert werden.

  • Tim, bleib höflich, danke. Was zB Maulheld Samun angeht, kann ich Dir versichern, dass es erstens kein Typ ist, der in Panik gerät und zweitens ists mein Freund und kein Maulheld.

  • ach ja… @robert: hab vom 24.-31. urlaub – willste da mal vorbeikommen (gern auch x-mas ggf. mit kids?)

    kannst dein auto am see abstellen – ich helf dir dann auch ;-)))))

  • hehe – der see? ca. 90cm schätze ich, aber danach 2m dünner schlamm (das mag ich ja sooo an deutschen seen – das fängt mit durchfalldünnflüssig an und wird langsam zu brei bis man dann irgendwan in glibber ankommt^^… tauchen in D ist imho echt nicht so prall)
    aber laut den anglern treiben sich da 2m killerwelse rum – ich denke die haben auch schon damals das fischeboot versenkt und den leopard2 kampfpanzer gefressen 😉

    lass uns einfach mal telefonieren – kenne jasmins planung jetzt grad nicht… kennst das ja…

  • ich glaube die realität ist, dass man keinen plan hat wo oben und unten ist. das mit luftblasen und sabbern ist nutzlos, der aufprall auf das wasser war der unfall. klar weiss man das als taucher instuitiv wo oben und unten ist, aber wenn ich dich mitten im schlaf auf 5 metern höhe mit nem auto unterm arsch ins wasser werfe, glaube ich ist die intuiton auch dahin.

    genau das problem mit unten und oben nach einem heli absturz wird der besatzung von bohrinseln in simulatoren eingebläut. und diese sind sich sehr wohl über das risiko bewust beim flug über wasser und haben entsprechende schutzausstattung gegen die kälte.

    also robert:
    wenn du dich auf solch einen unfall vorbereiten möchtest, musst du schon profesionelles training machen und nur noch mit trockenanzug auto fahren.

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