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präsentieren sich Gastronomen ungenügend im Netz?

die Frage kam mir beim Lesen des Beitrags von Gerhard auf, seines Zeichens selbst Gastronom. Das, was ich von meiner Seite bisher erfahren habe? Die meisten Gastronomen zerbrechen sich den Kopf gerade wegen dem „world wide“ im web. Sie bieten ja nicht world wide an, sonder hyperlocal. Wie erreiche ich meine Gäste im Netz in der Region? Wo finden Gastronomen dazu gute Infoseiten im Netz?


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

17 Kommentare

  • Hey Robert,

    für Dein „Problem“/das Problem der Gastronomen gibt es bald eine Lösung 😉 Du wirst davon hören, versprochen!

    Grüße 🙂

  • Bei DER Kompetenz in diesem Bereich, die Du ja selbst erwähnst: abseits.de , und dort ja nicht nur im Blog, sondern z.B. http://www.abseits.de/webmaster.htm – Das hat ja Kompendiumcharakter.

    Wenn sie denn die Zeit dafür haben und Ihr Webdienstleister sich auch aktiv um das lokale Online-Marketing kümmert, dann klappt das gut bis hervorragend. Genügend Beispiele gibt es ja.

    Das Hauptthema ist jedoch nicht zu wenig Information (das meiste ist ja auch Branchen-übergreifend gültig), sondern einfach die fehlende Zeit des Unternehmers, sich selbst auch darum zu kümmern. Denke auch z.B. an den Gastronomen, der jetzt nicht unbedingt so perfekt in deutscher Schrift ist, aber gutes Gyros macht.

    Es fehlt schlicht an Vor-Ort-Dienstleistern, die solchen Firmen diese Services (z.B. Anlegen eines QYPE-Profils, Yellow page/Lokalportal-Einträge, Erklären und gemeinsames Einrichten eines XING-Profils) für Kohle abnehmen. Manchmal muss das jedoch unbedingt kostenlos sein (weil ja alles im Netz kostenlos ist und wenn es was kostet, nutzen wir es nicht)

    – und daher findet sich nicht immer auf Anhieb jemand;-)

    think global, surf local: Jedes Business ist mitunter hyperlocal – spätestens beim Arbeitskräftebedarf

  • Ich habe festgestellt, dass wenn Wirte sagen „Dann kann ja die ganze Welt meine Speisekarte/Preise/Dekoration/… sehen“, dann meinen sie hauptsächlich die Kollegen im Umkreis von 15km. Ganz „hyperlocale“ Paranoia und Geheimnistuerei.

    Da muss man sich erst einmal frei machen. (Eigentlich weiß man doch genau, dass der liebe Kollege von nebenan doch alles wichtige herausbekommt…)

    Dazu kommt dann noch, dass Gastronomen eben nicht alle „Internetaffin“ sind. Für manche ist schon die normale Internetseite eine Herausforderung – ganz zu schweigen von aktuellen Tageskarten. (Ich muss mir da an die eigene Nase fassen: Obwohl ich ja Web-Bastler bin habe ich noch keinen Workflow, mit dem die Tageskarte regelmäßig ins Netz käme. Der Wochenplan für den Metzgerei-Imbiss ist schon herausforderung genug… 🙂

    Als Informationsquelle für Gastronomen fällt mir als erstes das Tourismuscamp ein. Dort habe ich schon in Zell am See – Kaprun einen „Wirtestammtisch“ als Session vorgeschlagen. Im Januar in Eichstätt werde ich wohl eine „Wirte-only“ Session anbieten, um den Fokus auf dem Tagesgeschäft zu behalten 🙂

    Entsprechende Infoseiten/Blogs werde ich noch speziell raussuchen, aber die Teilnehmerliste des Tourismuscamp in Eichstätt bietet schon mal einen guten Startpunkt.

    @Marvin: Da bin ich ja mal echt gespannt!

  • Es gibt lokal doch immer genügend Magazine, Communities oder Partyfotoportale.

    Dort muss man sich halt in Form von Koops einklinken.

    Halb so schwer.

    Viel schwer ist es eher für Gastronomen eine vernünftige Homepage zu erstellen.

    Negativ-Beispiel gefällig?

    http://spedr.com/3pzdx

  • @ Stefan Waidele
    Ja, das mit der Speisekarte stimmt. Höre ich auch immer wieder. Und dann wird gegenseitig vor Ort an der Lokaltür spioniert;-). Naja, viele von uns Webfritzen stellen ihre Preislisten auch nicht online;-) Sind wir keinen Deut unparanoider, vielleicht wollen wir das ja alle auch nicht. Aber der Pizzalieferdienst sollte sie schon wenigstens online haben. Ist auch nicht immer so.

    Webseite: wow.

  • Leider kann ich noch nicht viel verraten. Sind gerade in der heißen Phase uns die Domains zu sichern und arbeiten auf den Start der Betaphase hin.

    Ich schätze mal das wir Anfang des neuen Jahres etwas von uns hören lassen werden. Bis dahin heisst’s abwarten und Nikoläuse vertilgen 😉

  • Ich wohne seit ein paar Jahren in Steinhude, einem Touristenort. Wenn ich abends etwas essen gehe, weiß ich als „Einheimischer“ schon wo es schmeckt und wo es nicht ganz so lecker ist. Trial und Error halt. Wäre schön, wenn man die Erfahrung teilen könnte. Die Bewertungsportale die ich bisher gesehen habe hatten einfach zu wenig Einträge.

    Edit: Wenn schon denn schon: Falls mal jemand in Steinhude ist und ein gutes griechisches Restaurant sucht: Fischerhaus Samos, Fischerweg 3, Steinhude.

  • Gute Frage, aber wenn sie nicht gerade supertoll sind ist ein auftritt im www sowieso nicht gerade von vorteil…

  • MySpace/Lokale Foren

    Gilt zumindest für Clubs/Diskos/Bars. Gerade MySpace erzeugt durch Freundesliste und die Möglichkeit Bulletins abzusenden, ohne vorher umständlich Handy-Nummern und Email-Addressen zu sammeln, einen nicht zu unterschätzenden Werbeeffekt.

    Abgesehen davon ist die Möglichkeit, die Freundesliste eines Clubs abzuklappern, ob ich nicht das „Mädel, das ich an der Bar gesehen habe“ darin finde, ein nicht zu unterschätzende Zusatzfunktion. Deswegen sind reine Selbstdarstellungs- und Bewertungsportale im Gastrobereich mittelfristig Totgeburten.

    Ein mir bekannter Clubbetreiber sagte mir mal, dass er *pro Tag* genauso viele Zugriffe auf die MySpace-Profilseite hat, wie auf die eigene Webseite *pro Monat*. Mittlerweile ist er dazu übergegangen nur die URL der Profilseite auf Flyer zu drucken statt der Webseite.

    Lokale Foren sind ein ideales Werbeumfeld zumindest bei dieser Zielgruppe, und erreichen auch Leute, die eben nicht in Kneipen&Co unterwegs sind, und deshalb kaum per Flyer zu erreichen sind.
    Daneben übernehmen darin häufig die User selbst die Aufgabe Partybilder hochzuladen, statt dass sich der Betreiber darum kümmern muss.

  • als mann vom fach und als lokal-reporter auf qype weiß ich, viele wirte sind eher reserviert im umgang mit web 2.0, stehen lieber am richtigen tresen als am virtuellen. andere wieder sind in puncto selbstdarstellung völlig überzogen [und unglaubwürdig] unterwegs.
    ich würde meine kleine strandbar mit dreivier sätzen bei qype posten, eine gute website bauen und gute drinks schütteln, alles andere erledigt sich viral, so oder so..

  • @ Stefan und Klaus: Komischerweise war das auch unser allererstes Feedback, als wir uns mit speisekarte.de auf den Weg zum Gastronomen gemacht haben. Er hatte auch keine Lust darauf, dass Konkurrenten sehen, welche Preise er auf seiner Speisekarte stehen hat. Ob er natürlich alle Gastronomen im Umland persönlich kennt und diese bei Betreten des Lokals, was ja seiner Meinung nach nur investigative Zwecke hätte, wieder rauswirft, weiß ich nicht.

    Was wir aber tatsächlich beobachten ist, dass:
    a) nur ein Bruchteil erkannt hat, welche Möglichkeiten das Netz für sie – die Gastronomen – bietet;
    b) nur selten die Notwendigkeit eines aktuellen Online-Auftritts gesehen wird
    c) viele „ihre Homepage doch haben, warum sollen sie denn noch auf anderen Seiten stehen“
    und d) oft auch einfach die Mittel fehlen, dass alles umzusetzen

    Es wird noch einiges an Überzeugungsarbeit zu tun sein, aber da sind wir mit http://www.speisekarte.de genauso dabei, wie allem Anschein nach Kollege „Marvin“ und viele andere.

    @Thomas: Beta! … wir arbeiten daran auch dich zu überzeugen! 😉

  • @Jürgen: Ja, da hast duch sicherlich Recht in Bezug was Ihr beobachtet. Dies würde ich jetzt aber nicht nur auf Gastronomen beschränken. Viele haben noch nicht kapiert was es für Möglichkeiten mit „Web 2.0“ gibt. Geschweige denn, dass Sie „Web 1.0“ zu nutzen wissen.

    @Thomas: Ich habe http://www.speisekarte.de ausprobiert und finde es momentan das BESTE Portal (Ok, Umkreissuche etc. fehlt noch…). Warum? Weil man eben nach Zutaten und Speisen suchen kann. Für eine Beta sehr gut! Weiter so!

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