Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

6 Kommentare

  • Der „Don´t worry, be crappy“ Ansatz hat sich doch selber als „crap“ erwiesen.
    Vielleicht für First Mover haltbar, insbesondere, wenn man einen arschvoll Geld hat und sich jeden „crap“ von den Kosten her leisten kann.

    Second Mover oder allgemein Startups mit überschaubarem Startkapital können sich keinen „crap“ erlauben.

    Guy Kawasaki ist zwar super sympathisch,das wars dann auch schon.
    Sein ganzes Gelaber ist NUR auf VC-pitchen ausgerichtet – wohl auch, weil er selber ein VC ist.

    Er war wohl ein super Evangelist bei Apple und kann dementsprechend seine Ansichten sehr gut vermitteln – das macht sie aber nicht richtig.

  • ich finde die Idee nicht so übel, denn sie besagt im Grunde genommen, dass jedes Jungprojekt zunächst tatsächlich so viel Dinge zu fixen hat, dass man davor nicht zurückscheuen sollte, eben nicht mit dem perfekten Etwas rauszukommen. Eine Erkenntnis, die der IT-Branche bzw den Kunden in Großprojekten viel Geld gekostet hat, eben nicht big zu planen und zugleich big auszuführen, sondern big zu planen, aber klein auszuführen.

  • Everything I Need to Know About Entrepreneurship I Learned From My Comrades in Moscow…

    Alles was ein Unternehmer braucht könnt Ihr auch von Moskau lernen..
    ……

  • Ja und nein. Der Ansatz ist schon sehr verlockend und wie gesagt kein Problem, wenn man eine fette Finanzierungsrunde hinter sich hat und somit Fehler verschmerzbar sind. Die Mentalität des „crappy“ ist anfangs noch verzeihbar und hat Vorteile besonders als First Mover und allgemein in der IT.

    Während andere noch an der Qualität schrauben, kann man selber schon Produkte verkaufen.

    Bsp. Microsoft… schnell und nicht umbedingt sauber gecodete Software auf den Markt geschmissen und somit eigentlich am Markt aufgeräumt. Nur rächt sich das Ganze nun s.h. Vista. Der ganze aufgeblasene Code ist mittlerweile einfach außer Kontrolle.

    Facebook geht ähnlich vor. Deren Code ist null optimiert – eine durchschnittliche Seite hat im Schnitt über 1MB. Das ist wahnsinn und auch nur mit >$500Mio. Finanzierung auf die Dauer machbar. Alle Energie wird wohl in die Expansion gesteckt und dabei keine Kosten gescheut.

    Das ist halt der VC gestützte Ansatz. Fettes $$$ Polster besorgen und alles auf Wachstum setzen. Momentan gehen aber mit der Strategie auf Grund des ausbleibenden Gewinns und weil Google nicht jede Klitsche kaufen kann, viele Startups baden. Im Endeffekt kann man sich so keine „eigene“ Firma aufbauen. Das ganze ist nur auf Verkauf/ Exit ausgelegt. Schließlich wollen die ganzen Investoren ihre Kohle zurück – möglichst schnell und ein Vielfaches davon.

    Ein anderer Ansatz
    http://www.omnisio.com/startupschool08/david-heinemeier-hansson-at-startup-school-08

    Gefällt mir doch um einiges besser.

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