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Twitter als Müllhalde?

ich habe nun bereits die vierte Mail bekommen, dass Spiegel Online „twittert“. Danke dafür, nur… das ist eine leichte Übertreibung, dass Spon twittert. Spon schmeißt lediglich seine Artikel in Twitter rein. Wäre genauso, wenn ich meine Blog-Artikel automatisiert ins Twitter-Meer verklappen würde.

Jedoch ist das halb so wild. Das Schöne an Twitter ist nämlich: Im Grunde genommen gibt es dort kein echtes Spam-Problem, da man den Twitter-Accounts freiwillig folgt.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

22 Kommentare

  • search spam… Du meinst jetzt die Platzierung von Tweets in Google oder andersherum Dienste, die Tweets auswerten und mit der Zeit wie Techmeme-artige Dienste wichtiger werden, die man dann auszutricksen versucht (wie bei allen Seiten im Netz, die Spam eine offene Flanke bieten)?

  • mal ganz neutral: Du spamst aber auch gerne mal twitter voll. zwar mit eigenem content, aber spam bleibt spam 😉

  • ich bin der digitale recycler und pick mir die spannensten spam häppchen raus :p (deswegen finde ich reines artikel-twittern auch nicht sooo schlimm – je nach masse eben)

  • Das Schöne an Twitter ist meines Erachtens dass es vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bietet. Manche nehme „what are you doing“ durchaus wörtlich, andere führen mehr einen Dialog. Und dass es auch twitternde Toaster und Topfpflanzen gibt, darf auch SPON seine Artikel verklappen <- sehr schön vormuliert 🙂

    Was bei Twitter noch am ehesten SPAM gleichzusetzen ist, sind Follower, die nur Aufmerksamkeit durch die Benachrichtigungsmail erzeugen wollen.

  • ich frag ich wie man dauerhaft diesen massen news outlets auf twitter folgen kann. mich nervt sowas und das ist echt nicht der sinn von twitter finde ich. selbst diese celeb twitterer, die nur rausblasen aber nie kommunizieren kann man nur bedingt in seinem stream verkraften.

    twittern ist eine zwei wege sache, da muss ich dir recht geben.

  • Das sehe ich auch so, Twitter wird durch diese Geschichten immer mehr zugespammt und versinkt in der Bedeutungslosigkeit. Beim Infopiraten fuktioniert(e) das ganze ja noch, aber nun auch noch Spiegel Online und Yigg… Na ich weiß ja nicht.

    Hey aber jedem das seine…

  • immer noch besser spon selbst haut seinen newsfeed in spon, als das ewige „weisst du schon? habsch in spiegel gelesen“ welches 50% der twitter-user praktizieren (allerdings ohne die spiegel-quelle anzugeben). will echt nicht von 20 usern darüber „informiert“ werden, dass horst tappert tot ist.
    Twitter = Sekundärmedium

  • Interessant, wie ihr diese automatisierten RSS-Tweets seht. Auch wir in der Firma (großes TK-Magazin) machen das seit einigen Wochen. Bislang recht erfolgreich, da wir täglich Follower erhalten und diese auch einzelne Tweets weiter twittern. Bringt natürlich keinen Traffic aber doch zumindest eine gewissen Markenbekanntheit.

    Für twitter hingegen könnte dies doch auch eine Art Geschäftsmodell werden. Firmen, die z.B. über twitterfeed ihre RSS-Feeds dort anbringen wollen, müssen einen monatlichen Beitrag zahlen. Ob dann noch viele Firmen da mitmachen ist natürlich die andere Sache.

  • im Grunde genommen hat Dein Mag richtig gehandelt, wenn sich die User statt RSS Tweets reinziehen, dann passt es doch. Frage ist dann, sozusagen das i-Tüpfelchen, nutzt Ihr das dann auch bei Tweet-Replies für eine Kommunikation mit dem Kunden/Follower?

  • SPON will mit diesen Tweets Kunden erreichen, Schreiben sie ja auch in dem Artikel dazu. Kunden=Leser=>Klicks=>Reichweite=höhere Werbeeinnahmen.

    SPON soll das gern machen. Sollen sie Ihre News in Twitter via verschiedener Kanäle rausblasen. Ich glaube sie werden tatsächlich einige Leser erreichen. Sie werden aber auch schnell merken, daß die Conversion nicht unbedingt ein besseres Jahresergebnis bringen wird.

    Jeder Blogger kann und soll auch gern seine Blogeinträge zu Twitter senden. Ich finde das gut! Denn ich habe in der Hand was ich lese, wem ich folge und wem nicht.

    Twitter-Nutzer, die ihre Blogposts twittern und dabei auch mit ihren Followern kommunizieren – nicht nur über die Artikel, sondern über alle möglichen Themen, sind mir persönlich dabei jedoch lieber. Wenn man echte Aufmerksamkeit will und seine Marke/seinen Brand weiter ausbauen möchte, dann muß man auch mit seinen Followern kommunizieren und diskutieren. Klar das kostet Zeit, aber wie sagen wir Norddeutschen so schön:

    „So ward dat nix!“ (das war Plattdeutsch).

    Ich hoffe man wird sich bei SPON nach einigen Tagen des Beobachtens noch mal hinsetzen und den „Twitter-Kanal“ überdenken. Vielleicht hilft dabei auch das Buch von Nicole Simon. Kann man denen ja mal schicken/schenken. Schließlich ist bald Weihnachten!

    😉

  • @Robert: Naja, geplant sind tweet-Replys schon. Manchmal fehlt dazu aber noch die Zeit neben dem sonstigen Tätigkeiten am Tag. Ich finde schon, dass twitter eine gute Möglichkeit sein kann, mit Kunden/Followern auch außerhalb unserer Marke in Kontakt zu treten. Zumindest mit einer gewissen Zielgruppe. Wie gesagt, wir arbeiten dran bzw. sind immer noch am testen.

  • Ich schließe mich deiner impliziten (und unterhaltsam formulierten: „verklappen“ 🙂 Kritik vollständig an. Aber man sollte nicht vergessen, dass SpOn damit ein weiteres Mal zeigt, dass man aktuelle Webtrends nicht an sich vorbeiziehen lassen will. Und das ist grundsätzlich sehr lobenswert.

    Grüße
    stephan@spamschlucker.org

  • Twitter mit Werbung, und bald eine Müllhalde ?…

    Viele Blogger und User – denen ich hier ja nichts neues erzählen dürfte – nutzen Twitter . Einen Dienst an dem sich die Geister scheiden, denn die einen lieben ihn, die anderen wissen damit nichts anzufangen, und fragen sich warum man mit sow…

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