auf der Suche nach den Twitter-Experten

Robert Basic

nein, es geht nicht um Experten, die sich jetzt mit Twitter super gut auskennen, sondern um die Suche nach Authoritäten, die sich über Tweets (so werden die Miniartikel in Twitter genannt) bemerkbar machen: Authority lies in the eye of the beholder. HIntergrund: Kaum hatte Loic Le Meur -ein bekanntes Webface- den Vorschlag gemacht, dass man sowas wie eine Art „Technorati Authority“ benötigen würde, beschäftigen sich weitere Interessenten mit diesem Gedanken.

Angesichts der wachsenden Popularität von Twitter (siehe Daten) war es nur eine Frage der Zeit, bis im Twitterversum auch solche Vorschläge öffentlicher werden. Was hat sich aber bisher wirklich durchgesetzt, was zusätzliche Werkzeuge angeht? Durchgesetzt haben sich Tools, mit deren Hilfe man Twitter befüllen kann (zB Twittelator fürs iPhone oder Thwirl für den Desktop). Für Intensivnutzer hat sich Tweetdeck bewährt. Und die Suchservices waren so beliebt, dass Twitter gar einen davon aufgekauft und integriert hat. Sonst? Sonst wäre da nicht allzuviel zu nennen. Höchstens noch Twitpic, um einigermaßen bequem Bilder in Tweets einzubinden (letztlich ist es nur ein Link).

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Was Authoritäts-Tools angeht, habe ich meine Zweifel, was das bringen soll, Experten-Tweets herauszufiltern bzw. zu sortieren. Da lese ich mir immer noch lieber einen Foren- oder Blogbeitrag zu einem Thema durch, als sich mit Zeichenketten zu befassen, die aus bis zu 140 Zeichen bestehen. Muss wohl an meinem Verständnis von Twitter liegen, das Tool als netten Smalltalk-Service zu betrachten.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.