was bringt ein Wiki im Unternehmenseinsatz?

Robert Basic

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mit der Frage hat sich der Chef Frank Roebers beschäftigt, der dem Unternehmen Synaxon AG vorsteht: Enterprise 2.0 ein Zwischenstand von der SYNAXON AG. Synaxon ist ein IT-Unternehmen, das uns wohl noch am ehesten über die Marke „PC Spezialist“ bekannt sein dürfte.

Im absolut lesenswerten Beitrag geht er nicht nur auf Wikis ein, sondern zeigt sehr deutlich die wichtigsten, betrieblichen Vorteile auf (aber auch Knackpunkte!), die sich durch einen Einsatz einer partizipatorischen Software ergeben haben. Eingerahmt durch organisatorische Maßnahmen, ohne die ein Synaxon-Wiki wohl sinnlos gewesen wäre.

Die wichtigsten Effekte des Wikis:
* Der Informationsstand aller Mitarbeiter ist viel besser als vorher
* Die wesentlichen Unternehmensdokumente sind immer aktuell
* Führungskräfte sind von unsinnigen Entscheidungen befreit, die heute an der Stelle getroffen werden, wo die Fachkompetenz sitzt.
* Die Produktion von Wissen und Innovation hat sich von der klassischen Hierarchie abgelöst. Es sind viel mehr Mitarbeiter als vorher an der Produktion und Innovation beteiligt.

Man sagt das zwar gerne so dahin, wenn man vom mitmachenden Mitarbeiter spricht, dem Entscheidungsspielräume überlassen werden, damit über dieses Organisationsprinzip die gesamte Belegschaft ihr volles Potential entfalten kann, doch in der Praxis sieht das meistens anders aus. Bei Synaxon scheint dieser Basisgedanke in Ansätzen jedoch gut zu funktionieren.

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Frank macht sich desweiteren über Blogs, Firmenwebseiten, Instant Messaging und Microblogging Gedanken. Und denkt auch über eine ansatzweise Veröffentlichung der betriebsinternen Kommunikation über Abteilungsgrenzen hinweg nach, gedanklich anlehnend an Open Source Projekten. Genau an dieser Stelle wird es hochspannend, denn eine Öffnung dürfte weniger an der betriebsinternen Öffentlichkeit denn an der mentalen Einstellung der Mitarbeiter scheitern, wenn man solch ein Thema zu radikal pushen würde. Zumal die regional verteilten Standorte bei Synaxon per se durch Personalstärke und Aufgabenverteilung unterschiedlich sein dürften, was sich auf den Einsatz und die Akzeptanz betrieblicher Softwareeinführungen auswirken wird (hört sich banal an, ist es aber nicht, denn Standorte und Abteilungen generieren eigene Mikrokulturen im Unternehmen).

Ich hoffe, Frank wird auch in Zukunft derart spannende Blog-Postings verfassen. Es gibt noch viel zu wenig Unternehmensverantwortliche da draußen, die ihre Erfahrungen am lebenden Objekt über den Einsatz recht neuer SW-Tools zu Webpapier bringen.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.