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Das rote Experiment auf wer-kennt-wen


Heute Morgen habe ich von einer guten Freundin, die Mitglied bei „wer-kennt-wen“ ist, per E-Mail eine Einladung zur Gruppe „Das rote Experiment“ bekommen. Normalerweise landet so etwas bei mir direkt im digitalen Mülleimer, doch neugierig wie ich bin, habe ich auf den Einladungslink geklickt. Seit dem bin ich Teilnehmer beim roten Experiment – einem lustigen Rekordversuch innerhalb der Community-Plattform. Ziel der Gruppe ist es, die ganze Deutschlandkarte, auf der die Standorte ihrer Mitglieder mit einem roten Punkt markiert werden, komplett rot zu färben.

Ins Leben gerufen wurde die Gruppe Anfang September letzten Jahres von einem jungen Mann namens Jürgen Riedl. Keine Ahnung, wie er auf so eine Idee gekommen ist, aber lustig ist sie allemal. „In der ersten Nacht gab es bereits 150 neue Teilnehmer“, schreibt der 26-Jährige auf der Gruppen-Seite. Ende September tummelten sich bereits rund 12.000 Mitglieder in der Gruppe. Zum Jahreswechsel wurde die 25.000er Hürde genommen und mit dem heutigen Tag sind rund 63.500 Menschen Teil des roten Experiments. Mittlerweile wurde auch das Ziel höher gesteckt. Die größte Gruppe innerhalb von „wer kennt wen“ zu werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, fordert der Gruppengründer alle Mitglieder auf, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und alle Leute einzuladen, die diese kennen. Ob das Experiment in absehbarer Zeit erfolgreich abgeschlossen wird, bleibt abzuwarten. Derzeit gibt es jedenfalls noch einige weiße Flecken auf der Landkarte. Besonders im Osten der Republik scheint es nicht viele Community-Mitglieder zu geben. Leider habe ich mit meiner Mitgliedschaft nicht dazu beigetragen können, diese „Versorgungslücke“ zu schließen, da ich derzeit in einem kleinen Ort zwischen Bonn und Köln wohne und die Landkarte in Nordrhein-Westfalen schon mehr als rot ist.


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(Michael Friedrichs)

Über den Autor

Michael Friedrichs

Michael Friedrichs hat als Redakteur für BASIC thinking im Jahr 2009 fast 400 Artikel veröffentlicht.

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