SMS-Frühwarnsystem der SCHUFA soll vor Datenmissbrauch schützen

Michael Friedrichs

Das Thema Identitätsklau ist im Zeitalter von Internet und Web 2.0 leider keine Seltenheit mehr. In einigen Netzwerken sind neben dem Namen auch Adressdaten, Telefonnummern und andere persönlichen Daten teilweise offen hinterlegt, die gerade für Kriminelle ein gefundenes Fressen darstellen. Die Nutzung solcher Informationen kann im schlimmsten Fall zu hohen Schulden führen, wenn das Opfer den Identitätsdiebstahl nicht rechtzeitig bemerkt. Ein bisschen Schutz vor Fällen wie diesen will deshalb die SCHUFA mit einem neuen speziellen Update-Service bieten.

Die Datensammler informieren registrierte Kunden gegen einen Obolus von zehn Euro pro Jahr per E-Mail und SMS, wenn einer der SCHUFA-Vertragspartner Information für deren Person abfragt und eine Änderung der persönlichen Daten mitgeteilt wird. Zudem wird regelmäßig der aktuelle Basisscore-Wert mitgeteilt.

Auf der SCHUFA-Seite heißt es:

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Wenn Sie befürchten, dass ein Identitätsmissbrauch vorliegt, können sie so sehr schnell reagieren. Eventuell können Sie Geschäfte noch stornieren und größeren Schaden verhindern sowie im Betrugsfall einem weiteren Missbrauch Ihrer Identität entgegenwirken.

Im Prinzip keine schlechte Idee, wie ich finde. Das Geld kann man sich allerdings sparen, wenn man von Anfang an sorgsam mit seinen persönlichen Daten – besonders im Internet – umgeht. Dies schützt zwar nicht 100-prozentig gegen den Missbrauch, aber macht es den Kriminellen zumindest schwerer, an die Daten zu kommen.

Via: Software-Guide

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(Michael Friedrichs)

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Michael Friedrichs hat als Redakteur für BASIC thinking im Jahr 2009 fast 400 Artikel veröffentlicht.